Deep-Sky-Sommer/Herbstbeobachtungen September - Mitte Oktober 2019

Beobachtungsbedingungen | Übersicht der Beobachtungen | Liste der Beobachtungsobjekte | Referenzen

Im September 2019 bis Anfang Oktober habe ich einfache "Deep-Sky-Sommer/Herbstbeobachtungen" unternommen, die vielleicht für andere Anfänger auch von Interesse sein könnten und deshalb hier beschrieben werden. Sie fanden in Sumène, Haute Loire, Frankreich, statt und wurden mit einem geliehenen Sky-Watcher StarTravel 120/600-Refraktor, meinem Omegon PS 72/432-Refraktor und mit meinen Ferngläsern durchgeführt.

Mitte Oktober 2019 habe ich einige ausgewählte DSO mit den geliehenen Sky-Watcher StarTravel 120/600-Refraktor, meinem Omegon PS 72/432-Refraktor, meinem Sky-Watcher Explorer 150PDS-Newton-Tubus und meinem Sky-Watcher Skymax-127-Maksutov-Cassegrain-Tubus durchgeführt, um die Teleskope zu vergleichen; ich füge diese Beobachtungen dieser Seite an.

Liste der Beobachtungsobjekte (die Links führen zu Seiten, die die DSO beschreiben):

Die Beobachtungsobjekte habe ich größtenteils anhand meiner Literatur ausgewählt (siehe Referenzen). Insgesamt waren gut 20 der etwa 50 obigen Beobachtungsobjekte für mich neu:

 

Beobachtungsbedingungen

Himmelsbereich und Objekte

Ich habe in verschiedenen Himmelsbereichen beobachtet, die in den folgenden Karten zu sehen sind.

Übersichtskarten

Die folgenden invertierten Karten zeigen in etwa die Himmelsbereiche, den ich bei meinen Beobachtungen primär "abgegrast" habe (und einige der beobachteten Objekte):

Übersicht: Nord-Ost (nicht gesehen: M 39, M 52, M 101, M 106, M 108, NGC 281, NGC 7789)

Detail: Nordost (nicht gesehen: M 52, NGC 281, NGC 7789)

Übersicht: Süd-West (nicht gesehen: IC 4756, M 5, M 6, M7, M 62, NGC 6572, NGC 6633, NGC 6934)

Detail: Südwest (nicht gesehen: M 6, M7, M 62, NGC 6451; gesehen: M 14)

Karten für größere Version anklicken - sie erscheint in einem neuen Fenster

Beobachtungszeit

Die Beobachtungen fanden im September bis Mitte Oktober 2019 statt, typischerweise von 21 bis 23 Uhr, einmal auch bis nach Mitternacht.

Beobachtungsort

Die erste Beobachtungsserie fand in Sumène (bei Saint Julien-Chapteuil), Haute Loire (Frankreich), statt:

Die Beobachtungen Mitte Oktober 2019 fanden in Mühlhausen/Kraichgau statt:

Verwendete Geräte

Ich habe in Frankreich mein Leica Trinovid 10 x 25 BC Fernglas (LT-Fernglas), mein TS-Fernglas, mein Omegon Weitfeld-Fernglas (OM21) eine geliehenes Sky-Watcher StarTravel 120/600 OTA und mein Omegon PS 72/432-Teleskop eingesetzt. An Okularen habe ich meine UWA-Okulare (7 mm, 4 mm), ein Televue Delos 10 mm-Okular sowie ein 24 mm-Televue-Okular für maximalen Überblick verwendet. Manchmal verwendete ich auch ein TSED35-Okular (2", 35 mm, 69 Grad Bildwinkel) und ein geliehenes TSWA32-Okular (2", 32 mm, 70 Grad Bildwinkel). Diesmal wurde also ganz ohne GoTo-Steuerung rein "händisch" beobachtet!

ST120 auf AZ Pronto-Montierung im Urlaub in Frankreich

Mitte Oktober habe ich mit dem geliehenen Sky-Watcher StarTravel 120/600-Refraktor, meinem Omegon PS 72/432-Refraktor, meinem Sky-Watcher Explorer 150PDS-Newton-Tubus und meinem Sky-Watcher Skymax-127-Maksutov-Cassegrain-Tubus beobachtet, um die Teleskope zu vergleichen. Ich habe Okulare so eingesetzt, dass ich in etwa gleiche Vergrößerungen erzielt habe (das war nicht immer möglich).

Allgemeine Bedingungen

Der Himmel über Sumène, Haute Loire (Frankreich) ist recht dunkel (in der Nähe befindet sich das Observatorium von Betz der Orion43-Gruppe). Die Milchstraße war teilweise sehr gut zu sehen. In Mühlhausen/Kraichgau war der Himmel nicht so dunkel.

 

Übersicht der Beobachtungen

Datum
2019
Beobachtete Objekte Details, Anmerkungen Weitere Beobachtungen und Anmerkungen Benutzte Geräte Benutzte Okulare
17.9. G: M 31 (Andromeda-Galaxie)
SM: Cr 399 (Kleiderbügel)
OS: Mel 20 (Mirfak-Bewegungshaufen), NGC 884/869 (Perseus Doppelhaufen), M 11 (Wildentenhaufen)
OM21: M 31 klein, Cr399 eher nur "halb" und mit indirektem Sehen gesehen, Mirfak-Haufen, Perseus-Doppelhaufen als Schimmer.
Habe auch den Himmel abgewandert; Delphin und Cassiopeia als Sternbilder ganz gesehen; etliche "Sterngruppen" (nach eigenem Eindruck...) gesehen.
Insgesamt waren die Sterne viel besser zu sehen als mit bloßem Auge, der Himmelshintergrund war aber recht hell...

LT/TS: M 31;Cr 399; M 11 mit "Trapez"; Mel 20; NGC 884/869 mit "Oval".
Milchstraße und Himmel abgewandert.

Beobachtungen mit OM-, LT- und TS-Fernglas; insgesamt schöner Himmel; um 21 gut, um 22 Mond zu hell OM21-Fernglas, LT-und TS-Fernglas  
18.9. G: M 31, M 51, M 81/82 (Bode-/Zigarrengalaxie)
SM: Cr 399
KS: M 15, M 2
OS: M 11, M 18?, M 23?
GN: M 17? (Omega-/Schwanennebel)

Planeten: Jupiter

LT-Fernglas (Astrid): Cr 399 (schwer zu sehen), M 31
TS-Fernglas: M 31; Fernglas als Suchhilfe benutzt.

Beobachtungen mit dem ST120

Andromeda: M 31 (24, 10 mm) groß, eher rund
Ursa Major: M 81/82 (24, 10 mm) gesehen, wohl noch nie so gut, aber immer noch schwach
Canes Venatici: M 51 (24, 10 mm) kaum gesehen, mehr erahnt; Astrid sah zwei Flecken

Pegasus: M 15 (24, 10, 4 mm) schön, aber nicht auflösbar
Aquarius: M 2 (24, 10, 4 mm) schön, aber nicht auflösbar
Scutum: M 11 (24, 10, 4 mm) ab 60-fach feine Sterne
Sagittarius: M 17/M 18 - den Nebel M 17 mit geradem Nebelschimmer in der Mitte gesehen, darunter war dann ein kleinerer OS, nämlich M 18 (Blätter von Bäumen störten bei beiden); beide zunächst nicht identifiziert; habe sie am 19.9. erneut gefunden und identifiziert.
Einige andere offene Haufen im Süden gesehen, aber nicht identifiziert (24, 10 mm), möglicherweise u.a. M 23.

Jupiter: 4 Monde, etwas bunt (24, 10 mm).

Erste Beobachtungsnacht mit dem StarTravel 120/600.

Helle Sterne werden etwas blau, bei DSO stören keine Farbsäume.

Der Mond störte später etwas, aber da hatte ich schon mehr oder weniger aufgehört...

ST120 auf AZ Pronto, LT-und TS-Fernglas UWA 4 mm; WA 10 mm, 24 mm
19.9. G: M 31, M 33 (Dreiecksgalaxie), M 51, M 81/82
KS: M 22, M 28
OS: M 11, M 18
GN: M 17

Planeten: Jupiter, Saturn

Beobachtungen mit dem PS 72/432

Andromeda: M 31 (24, 7, 4 mm) sehr schön
Triangulum: M 33 (24 mm) sehr schwach
Canes Venatici: M 51 (24, 7 mm) ähnlich gut oder schlecht wie mit ST120 (aus der Erinnerung)
Ursa Major: M 81/82 (24, 7, 4 mm) gut gesehen; bei 4 mm waren beide Galaxien am Rand des Bildfeldes, und ich habe dann lieber einzeln beobachtet; mit den anderen Okularen konnten sie gemeinsam im Bildfeld gesehen werden.

Scutum: M 11 (24, 7, 4 mm) wieder sehr schön gesehen

Sagittarius
M 22 (24, 7, 4 mm) schön und groß, außen aufgelöst; M 28 (24, 7, 4 mm) nahe M 22, viel kleiner
M 17/M 18 (24, 7, 4 mm) - wieder den Nebel gesehen wie gestern mit kleinem OS darunter; nach Stoyan als M 17 (Schwanen-/Omeganebel) und M 18 identifiziert.

Planeten
Jupiter (24, 7 mm): nur 3 Monde zu sehen, 2 Streifen erkennbar, nicht so bunt wie im ST120.
Saturn (7, 4 mm): sehr schön

Zum "Vergleich" mit meinem PS 72/432 beobachtet, einige neue Objekte gefunden.

Gegen 22:15 war der Himmel noch sehr schön dunkel (ich dachte der Mond würde stören, aber das stimmte nicht...). Ich habe sogar M 31 (mehr indirekt) und den Perseus-Doppelhaufen mit bloßem Auge gesehen.

PS 72/432 auf AZ Pronto UWA 4 mm, 7 mm; WA 24 mm
20.9. G: M 31, M 51
KS: M 22, M 28, M 54
OS: M 11, M 18, M 23, NGC 884/869
GN: M 8 (Lagunennebel), M 16 (Adlernebel), M 17
Beobachtungen mit dem ST120

Andromeda: M 31 (24, 7, 4 mm) sehr schön; mit bloßem Auge gesehen oder geahnt.
Perseus: NGC 884/869 (24 mm) sehr schön; mit bloßem Auge gesehen
Canes Venatici: M 51 (24, 7 mm) wieder sehr schwach

Scutum: M 11 per Zufall gefunden
Serpens Cauda: M 16 nur Sternhaufen gesehen (nicht IC 4703; kein Nebelfilter)

Sagittarius
M 22 (24, 7, 4 mm) schön und groß, aufgelöst ab 7 mm; M 28 (24, 7, 4 mm) nahe M 22, viel kleiner
M 54 (24, 7, 4 mm) sehr klein, aber gut gesehen, nicht aufgelöst; die beiden anderen DSO rechts davon konnte ich nicht finden, vielleicht schon zu tief...
M 17
(24, 7, 4 mm) gut gesehen; M 18 wenige Sterne (24, 7 mm)
M 23: gut gesehen, aber noch nicht identifiziert (es war wie bei M 23 ein Stern daneben)
M 8 (24, 16, 7, 4 mm) sehr gut gesehen

Der Himmel schien mir nicht ganz so dunkel wie am Vortag, aber den Perseus-Doppelhaufen und M 31 konnte ich trotzdem mit bloßen Auge sehen, bevor sich der Himmel, wohl durch den Mond, wieder verschlechterte. ST120 auf AZ Pronto UWA 4 mm, 7 mm, 16 mm; WA 24 mm
28.9. KS: M 4, M 9, M 10, M 12, M 19, M 22, M 28, M 80, M 107
OS: M 11, M 21
GN: M 8, M 20 (Trifidnebel)
Beobachtungen mit dem ST120

Scorpius: M 4 (24, 10, 7, 4 mm): sehr niedrig, sehr schwach, mit 4 mm vielleicht etwas in Sterne aufgelöst; M 80 (24, 10, 7, 4 mm): niedrig, aber etwas höher als M 4; etwas heller, klein, zwischen zwei Sternen (senkrechte Linie), mit 4 mm vielleicht in Sterne aufgelöst...

Ohiuchus
M 107 (24, 10, 7, 4 mm) gut zu sehen, da höher stehend als die Scorpius-Kugelhaufen, mit 4 mm vielleicht in Sterne aufgelöst.
M 10 und M 12 (24, 10, 7, 4 mm) lange gesucht, weil keine Leitsterne vorhanden; M 10 mit 4 mm vielleicht in Sterne aufgelöst; M 12 wohl in Sterne aufgelöst, kleiner als M 10 und anscheinend etwas unregelmäßig.
M 9 (24, 10, 7, 4 mm) klein, heller Kern, wirkte unregelmäßig; wohl nicht aufgelöst.
M 19 (?) schwach, weil schon zu niedrig, aber gerade noch gesehen; unter zwei schrägen Sternen; Jupiter als Suchhilfe (gilt aber nur für diese Zeit...)

Sagittarius
M 22 und M 28 (24, 10, 7, 4 mm): M 28 wohl mit 4 mm in feine Sterne aufgelöst, M 22 wirkte schon bei 24 mm aufgelöst, aber bestimmt bei 10 mm; M 28 kleiner, M 22 sehr schön vor allem auch bei 24 und 10 mm.
M 8 (24, 10, 4 mm): Schön in allen Größen bis 7 mm; Nebel und feine Sterne, groß
M 20 (?): Schwacher Schimmer, ansonsten nur Sterne.
M 21 (?): Nur Sterne, nicht wirklich identifiziert (nur Lage: kleines Dreieck in Raute).

Scutum: M 11 (24, 10, 7, 4 mm): Sehr schön in allen Vergrößerungen

Neumond; vor allem Kugelsternhaufen im Ophiuchus beobachtet. ST120 auf AZ Pronto UWA 4, 7, 16 mm; WA 10 mm, 24 mm; 32 mm Plössl (anfangs)
29.9. KS: M 13
OS: NGC 884/869, NGC 663?

Planeten: Jupiter

Beobachtungen mit dem ST120

Anfangs dachte ich, meine Beobachtungen im SW fortsetzen zu können, aber nach dem Abendbrot war dort alles bedeckt. Löcher gab es u.a. bei Cassiopeia, wo ich dann einen Vergleich des 32er und 35er 2"-Okulars versuchte. Ich habe dort auch ein bisschen den Himmel "abgegrast". Zwischendurch ein Sprung zum Herkules, als Cassiopeia bedeckt war, dann wieder zurück, als Herkules bedeckt war... Eine Beurteilung der beiden Okulare fiel mir schwer, zumal oft Wolken kamen, wenn ich das jeweils andere Okular drin hatte. Kurz vor 22 Uhr ging gar nichts mehr, und ich habe wieder eingepackt. Ich konnte noch beobachten (mit beiden Okularen, kein Unterschied festgestellt):

  • Perseus: NGC 884/869
  • Herkules: M 13
  • Cassiopeia: evtl. NGC 663?

Alles nett, aber relativ klein (ca. 17 bzw. fast 19-fach, also etwa doppelt so groß wie im 10-fach Fernglas).

Jupiter in niedriger Vergrößerung, 4 Monde (Jupiter nur als Suchhilfe).

Vergleich der 32 mm- und 35 mm-Okulare (2", mit 2"-Zenitspiegel). Wolkiger Himmel, der den Abbruch der Beobachtungen erzwang.

Das 35 mm-Okular hängt beim Scharfstellen am Anschlag!

ST120 auf AZ Pronto TSWA32, TSED35
30.9. G: M 31
KS: M 4, M 14, M 19, M 22, M 28, M 54, M 55, M 75, M 80
OS: M 11, M 25, M 26, M 45, M 69, M 70, Mel 20, NGC 884/869

Planeten: Jupiter

Beobachtungen mit dem ST120

Scorpius: M 4, M 80 (24, 10 mm) sehr niedrig, bes. M 4 schwach; M 80 etwas besser

Ophiuchus: M 19 (24, 10, 7, 4 mm) hatte 3 Sterne drüber, 2 rechts (= links) davon -> zur Identifizierung - etwas größer, schwach, weil tief; nicht aufgelöst; M 14 (24, 10, 7, 4 mm): hatte drei Sterne und ein Dreieck -> zur Identifizierung; klein, schwach bei 4 mm, nicht aufgelöst

Sagittarius
M 22 und M 28 (24, 10, 7, 4 mm) - M 22 schön, groß, aufgelöst bei 4 mm; M 28 kleiner.
M 69 (24, 10, 4 mm) kleiner Stern nahe bei -> zur Identifizierung; bei 4 mm immer noch klein, dabei schwach; M 70 (24, 10, 4 mm) bei längerer Sternenkette -> zur Identifizierung, klein; M 54 (24, 10, 4 mm) sehr klein, heller Kern bei 4 mm.
M 55 (24, 10, 7, 4 mm) eher zufällig gefunden, schön, größer, bei 7 und 4 mm aufgelöst, bei 4 mm recht schwach; M 75 (24, 10, 7, 4 mm) sehr schwer zu finden, sehr klein noch bei 4 mm, nicht auflösbar.
M 25 (24, 10 mm) weitläufig, groß

Scutum: M 11 (24, 10, 7, 4 mm) sehr schön wie immer; M 26 (24, 10, 7, 4 mm) bildet stumpfwinkliges Dreieck mit zwei Sternen, wenige Sterne gesehen, sollen 30 und mehr sein...

Am Ende M 45, Mel 20, NGC 884/869 und M 31 mit dem 35 mm ED-Okular beobachtet; alle sehr schön; M 31 ohne Struktur, aber heller Kern

Planeten
Jupiter kurz: 3 Monde, Saturn bis 150-fach (wegen Orientierung gesucht)

Damit habe ich wohl alle erreichbaren tieferstehenden DSO im Südwesten gefunden; M 6, M 7 und M 62 scheinen nicht mehr erreichbar zu sein. ST120 auf AZ Pronto UWA 4, 7 mm; WA 10, 24 mm; TSED35
3.10. G: M 31, M 33
KS: M 13, M 56, M 71, M 92
OS: M 18, M 21, M 23, M 25, M 34, M 45, M 103, Mel 20, NGC 457, NGC 663, NGC 752, NGC 884/869
GN: M 8, M 17, M 20, NGC 7000 (Nordamerikanebel)
PN: M 27, M 57, M 76 (Kleiner Hantelnebel)
SM: Kembles Kaskade, Cr 399
Teil der Milchstraße: M 24 (Sagittariuswolke)

Jupiter, Saturn

Beobachtungen mit dem ST120

Sagittarius
M 17 und M 18 (24 mm); M 24 (Sagittariuswolke, Teil der Milchstraße) darunter, groß, viele Sterne; nach links M 25 - alles mit 24er-Okular
M 8 zur Orientierung, dann M 20 und M 21 darüber; M 20 nur Sterne, kein Nebel; M 21 feine Sterne - alles mit 24er-Okular
M 23 (24 mm) groß, feine Sterne

Herkules: M 13 und M 92 gut gesehen; M 13 fast schon ab 10 mm feine Sterne, aber sicher ab 7 mm; M 92 ab 7 mm feine Sterne

35 mm-ED-Okular (zusammen mit Astrid)
Camelopardis: Kembles Kaskade sehr schön, senkrechte Sternenkette, unten etwas gebogen.
Weitere Ziele mit diesem Okular: Mel 20 und NGC 884/869 (Perseus), M 45 (Taurus), M 31 (Andromeda)

Lyra
M 57 (24, 10, 7, 4 mm) mit 24 mm nicht gefunden, aber ab 10 mm; auch mit 7, 4 mm beobachtet; bei 4 mm "Loch/Ring" geahnt
M 56 (24, 10, 7, 4 mm) bei 24 mm klein, dann mit 10, 7, 4 mm; bei 4 mm leicht aufgelöst.

Sagitta: M 71 (24, 10, 7, 4 mm) bei 4 mm etwas aufgelöst, schön, aber schwach

Cygnus
NGC 7000 (Nordamerikanebel): mit 24, 10 mm, vielleicht ein Schimmer - das wäre mehr als bisher...
NGC 6995 (Cirrusnebel usw.): Nichts gefunden... (24 mm)

Vulpecula
Cr 399 (24 mm) passt bei 24 mm gerade ins Bild, schön (auf dem Kopf)
M 27 (24, 10, 7, 4 mm) schön, groß, vielleicht ein bisschen eckig...

Perseus
M 34 (24, 10 mm) locker
M 76 (24, 10, 7, 4 mm): Mit 24 mm nicht gefunden, erst mit 10, 7, 4 mm; sehr klein
NGC 884/869 (35 mm, siehe oben) passt mit "Oval" ins Bildfeld, sehr schön
Mel 20 (35 mm, siehe oben) sehr schön

Andromeda
NGC 752 (24, 10 mm): Groß, weitläufig
M 31 (24, 10 mm; als letztes beobachtet) sehr schön auch mit 24 und 10 mm (natürlich größer als mit 35 mm), aber außer hellem Kern keine Struktur oder Satellitengalaxien erkannt

Cassiopeia
NGC 457 (24, 10 mm) mit 24 mm überraschend gefunden anhand der "hellen Augen"; mit 10 mm schön groß; mit 10 und 24 mm wunderbar, nie so deutlich gesehen (glaube ich...); Astrid gezeigt, die aber nicht so begeistert war...
M 103 (24 mm) wohl gesehen, aber noch nicht richtig bestätigt
NGC 663/654 (24 mm) - 663 wohl gesehen, 654 eher nicht erkannt

Triangulum: M 33 (24, 10 mm) ein Schimmer, aber wohl deutlicher als jemals zuvor

Planeten
Jupiter (24 mm): ganz zu Anfang kurz gesehen, 4 Monde
Saturn (24 mm): Ring sichtbar; zur Orientierung im Sagittarius-Bereich

Galaxien in und um Ursa Major: nix gefunden (nur 10X-Galaxien, nicht M 81/2 aufgesucht) ST120 auf AZ Pronto UWA 4, 7 mm; WA 10, 24 mm; TSED35 (kurz)
12.10.
MH
M 42/43, M 45, M 35 Vergleich StarTravel 120/600 mit 10 mm-Delos-Okular (60-fach) und 2"-Zenitspiegel mit dem PS 72/432 mit 7 mm-UWA-Okular (62-fach) und 2"-1,25"-Amici-Prisma
Mangels Adaptern musste ich für eine gleichzeitige Beobachtung das Amici-Prisma verwenden.

Orion-Nebel M 42/43 (60-fache Vergrößerung): Nachdem die Teleskope am Morgen getrocknet waren, war der Nebel zu sehen, aber nicht so gut wie manchmal schon gesehen. Vor allem Astrid fand den Nebel im ST120 deutlich besser - da zahlte sich die größere Öffnung aus. Nach der Trocknung war auch das Trapez in beiden Teleskopen gut zu sehen, auch der 4. schwächere Stern.

Im ST120 passten am Rand gerade noch der obere und untere Schwert-Stern rein (es waren wohl eher mehrere...); im PS72 habe ich das nicht kontrolliert...

Orion-Nebel M 42/43 (knapp 20-fache Vergrößerung mit 32 mm- und 35 mm-2"-Okularen): Ich konnte keine Unterschiede zwischen beiden Okularen erkennen. Allerdings war das Trapez, das nun winzig war, im 32er-Okular geringfügig besser zu sehen (wie Stern mit Ohren...); vermutlich lag das an der geringfügig höheren Vergrößerung von 18,75-fach gegenüber 17,14-fach.
Bei Nacht sind also, nach meinen bisherigen Erfahrungen, die bei Tage sichtbaren Unterschiede zwischen den Okularen verschwunden.

Weitere Ziele: M 45 (Plejaden) schön mit 35er- und wohl auch 32er-Okular gesehen.
M 35 nur schwach zu erkennen, aber es war wohl der Haufen (35er- oder 32er-Okular), denn er konnte im TS-Fernglas anhand seiner Position bestätigt werden; darin erschien er fast ein bisschen nebel-artig, aber sehr deutlich.

Diverse Ziele mit LT- und TS-Fernglas: M 42/43, M 45, M 35

Am Vorabend (11.10.) habe ich die Teleskope aufgebaut und kurz Jupiter und Saturn mit ihnen beobachtet (60-fach). Morgens waren sie voller Tau und mussten an Okular und Objektiv getrocknet werden (das ST120 war etwas besser wegen der großen Taukappe, aber auch nicht taufrei).

Beobachtungszeit ca. 4:50 bis 5:50 Uhr am 12.10. frühmorgens. Anfangs war der Mond noch am Himmel, später störte sein Licht noch immer etwas, obwohl er bereits untergegangen war. Insgesamt wurde nun die Situation morgens immer ungünstiger, weil der Mond immer später unterging.

Die Teleskope waren nach der Beobachtung sehr beschlagen, und deshalb habe ich sie im Wintergarten gelassen; sie waren morgens noch feucht. Das ST120 war innen, wohl auf der Hinterlinse beschlagen, und ich habe es mittags für mehrere Stunden draußen ohne Deckel und hinten offen teils in der Sonne, trocknen lassen. Zunächst verschwand der dickere Tau, dann aber auch der feine. Dann habe ich es wieder eingepackt (nach 2 - 2,5 Stunden).

ST120 auf AZ Pronto, PS 72/432 auf Sirui-Stativ, mit dem ich höher stehende Ziele (z.b. die Plejaden) nicht erreichen konnte
LT-und TS-Fernglas
WA 10 mm, UWA 7 mm, TSWA32 (2") 32 mm, TSED35 (2") 35 mm
13.10.
MH
M 11 Vergleich StarTravel 120/600 mit 10 mm-Delos-Okular (60-fach) und 2"-Zenitspiegel mit dem PS 72/432 mit 7 mm-UWA-Okular und 2"-1,25"-Amici-Prisma.
Mangels Adaptern musste ich für eine gleichzeitige Beobachtung das Amici-Prisma verwenden.

M 11 (Wildentenhaufen)
M 11 zunächst schwer zu finden; zunächst mit PS72 gefunden, dann aber auch mit ST120, das ich manuell per Handbox steuerte.
M 11 im PS72: Nebelschimmer schwach und mauschelig, kleine Sterne kaum zu erkennen (schon, aber nur mit Mühe)
M 11 im ST120: 3 kleine Sterne gut zu sehen, Nebelschimmer deutlicher zu sehen; laut Astrid eindeutiger Sieger

Vollmond, klar, am Ende kommen Wolken...
Der Himmel wurde im Laufe der Zeit nicht besser...
ST120 auf Star Discovery-Montierung (manuell), PS 72/432 auf AZ Pronto WA 10 mm, UWA 7 mm
14.10.
MH
M 11

Jupiter, Saturn

Vergleich StarTravel 120/600 mit 10 mm-Delos-Okular (60-fach) und 2"-auf-1,25"-Amiciprisma mit dem Skymax-127 mit 24 mm-Okular und 1,25"-Amiciprisma
Dann Vergleich mit PS 72/432 mit 7 mm-UWA-Okular und 2"-Zenitspiegel
Schließlich Vergleich PS 72/432 mit Skymax-127, beide mit Zenitspiegel (2" und 1,25")

M 11 (Wildentenhaufen)
Wieder etwas mühsam zu finden, am mühsamsten mit Skymax-127 auf Star Discovery... Mit AZ Pronto ging das immer relativ einfach, auch am Vortag.

  • Im ersten Test war das ST120 dem SM-127 überlegen, der Nebelschimmer war besser zu erkennen, allerdings auch der Himmelshintergrund heller. Über die Erkennbarkeit der Sterne in M 11 (etwa 3...) gingen die Meinungen zwischen Astrid und mir auseinander, Astrid fand sie im ST120 besser, ich eher im SM127 (wegen des dunkleren Hintergrundes).
  • Im zweiten Test war das ST120 dem PS72 noch deutlicher überlegen. Der Nebelschimmer war viel besser zu erkennen, allerdings auch der Himmelshintergrund heller. Die feinen Sterne waren diesmal im PS72 besser zu erkennen als am Vortag.
  • Im dritten Test war das SM-127 dem PS72 deutlich überlegen. Der Nebelschimmer war besser zu erkennen, ebenso die feinen Sterne.

Jupiter/Saturn
Vorweg mit ST120 und SM-127. Letzteres lieferte weniger Farbsäume, Jupiter erschien weißer. Saturn war bei beiden bei 60 x ähnlich. Bei hoher Vergrößerung (200 x) war Saturn im SM-127 weniger matschig als im ST120 (150 x).

Klar, am Ende kommen Wolken...

Auch an diesem Tag wurde der Himmel im Laufe der Zeit nicht besser...

>> So schlecht, wie an diesen beiden Tagen habe ich M 11 wohl noch nie gesehen!

>> Der Test ist eigentlich wie erwartet. Spannend wäre noch ein Vergleich mit dem Explorer 150PDS!

ST120 stets auf Star Discovery-Montierung; Skymax-127 zunächst auf AZ Pronto, später (gegen PS 72/432) auf Star Discovery-Montierung, PS 72/432 auf AZ Pronto WA 10 mm, UWA 7 mm, WA 24 mm
16.10.
MH
M 11

Jupiter, Saturn

Vergleich StarTravel 120/600 mit 10 mm-Delos-Okular (60-fach) und 2"-Zenitspiegel mit dem Explorer 150PDS mit 16 mm-Okular bzw. 24 mm-Okular mit 2x-Fokalextender
Am Ende nochmal verschiedene Okulare probiert, um höhere Vergrößerungen zu testen (7/10 und 4/7 ST/Exp)

M 11 (Wildentenhaufen)
Habe M 11 nach etwas Mühe in beiden Teleskopen gefunden. Habe dann mit etwa 60-fach verglichen. Beim Exp150 mit 16 mm (47-fach) und 24 mm/2x FE (62,5-fach). Bei letzterem erschien das Bild deutlich größer als im ST120, bei ersterem wohl deutlich kleiner...
Insgesamt viele Tests unter wechselnden Bedingungen. Eine Entscheidung fiel mir schwer, mal schien das eine Teleskop besser, mal das andere... Astrid votierte klarer zugunsten des Exp150. Letzten Endes ist das ja von der größeren Öffnung her auch zu erwarten...

Jupiter/Saturn
Vorweg mit ST120 und Exp150PDS an Jupiter und Saturn. Letzteres lieferte weniger Farbsäume bei Jupiter. Saturn war bei beiden bei 60 x ähnlich. Bei hoher Vergrößerung (190 x) war Saturn im Exp150PDS deutlich besser zu erkennen und weniger matschig als im ST120 (150 x).

Klar, am Ende kamen Wolken...

Auch an diesem Tag wurde der Himmel zwar im Laufe der Zeit etwas besser, dafür kamen immer wieder Wolkenstreifen und am Ende Wolken von Südwesten.

>> Der Test verlief eigentlich wie erwartet: der Explorer 150PDS hatte wohl leichte Vorteile gegenüber dem ST120 (meinte vor allem Astrid)

Summa Summarun (12.-16. Oktober)

Man kann wohl die Reihenfolge entsprechend der "tatsächlichen" Öffnung bestätigen:

  • Exp150 > ST120 > SM127 > PS72

Der Exp150 mag zwar einen Tuck besser sein als das ST120, aber reisefähig ist er nicht!

ST120 auf AZ Pronto, Explorer 150PDS auf Star Discovery-Montierung (manuell, diesmal klappte es ganz gut!)

10 mm WA, 16 mm UWA, 24 mm WA, 4 mm UWA, 7 mm UWA
2-fach Fokalextender

Fett: Erster Fund während dieser Beobachtungsperiode; alle Beobachtungen bis 3.10. in Sumène/Haute Loire (Frankreich), danach in Mühlhausen/Kraichgau; G = Galaxie, OS = offener Sternhaufen, KS = Kugelsternhaufen, SM = Sternmuster, GN(E/R) = galaktischer Nebel, PN = planetarischer Nebel, DS = Doppelstern

 

Liste der Beobachtungsobjekte

Objektdetails sind über die Links zu dem betreffenden Deep-Sky-Objekten zu erhalten.

DSO-Details
Name Sternbild Typ Bino* PS72 ST120 And. Bemerkungen
M 81/82 Bode-Galaxie (M 81), Zigarren-Galaxie (M 82) Ursa Major G   ja ja   Gut gesehen, wohl noch nie so gut, aber immer noch schwach; bei 4 mm waren beide Galaxien am Rand des Bildfeldes, und ich habe dann lieber einzeln beobachtet; mit den anderen Okularen konnten sie gemeinsam im Bildfeld gesehen werden.
NGC 457 Eulen-, E.T.-Haufen Cassiopeia OS     ja   Mit 24 mm überraschend gefunden anhand der "hellen Augen"; mit 10 mm schön groß; mit 10 und 24 mm wunderbar, nie so deutlich gesehen (glaube ich...)
M 103   Cassiopeia OS     ja   Wohl gesehen, aber noch nicht richtig bestätigt
NGC 663   Cassiopeia OS     ja   Mit 24 mm NGC 663 wohl gesehen, evtl. auch mit 35 mm gesehen; NGC 654 eher nicht erkannt.
  Kembles Kaskade Camelopardis SM     ja   Sehr schön, senkrechte Sternenkette, unten etwas gebogen (35 mm)
M 51 Strudel-Galaxie Canes Venatici G   ja ja   Kaum gesehen, mehr erahnt mit ST120; Astrid sah immerhin zwei hellere Flecken; mit PS72 ähnlich gut oder schlecht wie mit ST120 (aus der Erinnerung); bei Wiederholung mit ST120 wieder sehr schwach.
M 13 Herkules-Haufen Hercules KS     ja   Mit 35 mm nett, aber relativ klein; mit anderen Okularen gut gesehen; fast schon ab 10 mm feine Sterne, aber sicher ab 7 mm
M 92   Hercules KS     ja   Gut gesehen; ab 7 mm feine Sterne
M 57 Ringnebel Lyra PN     ja   Mit 24 mm nicht gefunden, aber ab 10 mm; auch mit 7, 4 mm beobachtet; bei 4 mm "Loch/Ring" geahnt.
M 56   Lyra KS     ja   Bei 24 mm klein, dann mit 10, 7, 4 mm; bei 4 mm leicht aufgelöst.
M 9   Ophiuchus KS     ja   Klein, heller Kern, wirkte unregelmäßig; wohl nicht aufgelöst.
M 10   Ophiuchus KS     ja   Lange gesucht, weil keine Leitsterne vorhanden; mit 4 mm vielleicht in Sterne aufgelöst.
M 12   Ophiuchus KS     ja   Lange gesucht, weil keine Leitsterne vorhanden; wohl in Sterne aufgelöst, kleiner als M 10 und anscheinend etwas unregelmäßig.
M 14   Ophiuchus KS     ja   Klein, schwach bei 4 mm, nicht aufgelöst (hatte drei Sterne und ein Dreieck -> zur Identifizierung).
M 19   Ophiuchus KS     ja  

Etwas größer, schwach, weil schon tief, aber gerade noch gesehen; nicht aufgelöst (unter zwei schrägen Sternen; hatte 3 Sterne drüber, 2 rechts (= links) davon -> zur Identifizierung/klären!!!)

M 107   Ophiuchus KS     ja   Gut zu sehen, da höher stehend als die Scorpius-Kugelhaufen, mit 4 mm vielleicht in Sterne aufgelöst.
M 4   Scorpius KS     ja   Sehr niedrig, sehr schwach, mit 4 mm vielleicht etwas in Sterne aufgelöst
M 80   Scorpius KS     ja   Niedrig, aber etwas höher als M 4 und daher etwas heller, klein, zwischen zwei Sternen (senkrechte Linie), mit 4 mm vielleicht in Sterne aufgelöst...
NGC 7000 Nordamerikanebel Cygnus GNE     ja   Mit 24, 10 mm, vielleicht ein Schimmer - das wäre mehr als bisher...
Cr 399 Kleiderbügel-Haufen Vulpecula SM TS, LT, OM21   ja SM127 Mit OM21 eher nur "halb" und mit indirektem Sehen gesehen; passt bei 24 mm gerade ins Bild, schön (auf dem Kopf). Mit SM127 unvollständig
M 27 Hantelnebel Vulpecula PN     ja SM127 Schön, groß, vielleicht ein bisschen eckig...
M 71   Sagitta KS     ja SM127 Bei 4 mm etwas aufgelöst, schön, aber schwach.
M 11 Wildentenhaufen Scutum OS TS, LT ja ja Exp150, SM127 Wieder sehr schön in allen Vergrößerungen gesehen; ab 60-facher Vergrößerung feine Sterne.
M 26   Scutum OS     ja   Bildet stumpfwinkliges Dreieck mit zwei Sternen, wenige Sterne gesehen, es sollen 30 und mehr sein...
M 16+IC4703 Adlernebel (OS: M 16/NGC 6611, GN: IC 4703) Serpens Cauda OS/GN     ja   Mit M 16 ist der Sternhaufen gemeint, mit IC 4703 der GN drumrum; nur Sternhaufen gesehen (nicht IC 4703; kein Nebelfilter)
M 8+NGC 6530 Lagunennebel (OS: NGC 6530, GN: M 8/NGC 6523) Sagittarius OS/GN     ja   Mit M 8 wird heute der GN NGC 6523 bezeichnet, Stoyan schließt den OS NGC 6530 darin ein; sehr gut gesehen, schön in allen Größen; Nebel und feine Sterne, groß
M 17 Omega-/Schwanennebel (GN: M 17/NGC 6618) Sagittarius GN   ja ja   Sah den Nebel M 17 mit geradem Nebelschimmer in der Mitte; darunter war ein kleinerer OS, nämlich M 18 mit wenigen Sternen; beide zunächst nicht identifiziert. Habe sie am 19.9. erneut gefunden und nach Stoyan als M 17 und M 18 bestimmt. Später beide noch gut gesehen.
M 18   Sagittarius OS   ja ja   Sah den Nebel M 17 mit geradem Nebelschimmer in der Mitte; darunter war ein kleinerer OS, nämlich M 18 mit wenigen Sternen; beide zunächst nicht identifiziert. Habe sie am 19.9. erneut gefunden und nach Stoyan als M 17 und M 18 bestimmt. Später beide noch gut gesehen.
M 20 Trifidnebel Sagittarius GN     ja   Schwacher Schimmer, ansonsten nur Sterne; bei weiteren Beobachtungen nur Sterne...
M 21   Sagittarius OS     ja   Nur Sterne, nicht wirklich identifiziert (nur Lage: kleines Dreieck in Raute); feine Sterne bei einer zweiten Beobachtung (24 mm).
M 22   Sagittarius KS   ja ja   Groß und sehr schön, auch bei 24 und 10 mm; an verschiedenen Tagen unterschiedlich gut aufgelöst
M 23   Sagittarius OS     ja   Gut gesehen, groß, feine Sterne (es war ein Stern daneben)
M 24   Sagittarius MS     ja   Die Sagittariuswolke ist Teil der Milchstraße, ist groß und hat viele Sterne (24 mm)
M 25   Sagittarius OS     ja   Groß, links von M 24 (24 mm)
M 28   Sagittarius KS   ja ja   Nahe bei M 22, viel kleiner, mit 4 mm in feine Sterne aufgelöst.
M 54   Sagittarius KS     ja   Sehr klein, aber gut gesehen, heller Kern, nicht aufgelöst. Die beiden anderen DSOs (M 70, M 69) rechts davon konnte ich bei meinem ersten Versuch nicht finden, weil sie vielleicht schon zu tief waren. Ich fand sie aber bei einer späteren Beobachtung.
M 55   Sagittarius KS     ja   Eher zufällig gefunden, schön, größer als M 75 in der Nähe; bei 7 und 4 mm aufgelöst, bei 4 mm recht schwach.
M 69   Sagittarius KS     ja   Bei 4 mm immer noch klein, dabei schwach ( kleiner Stern nahe bei -> zur Identifizierung)
M 70   Sagittarius KS     ja   Klein (bei längerer Sternenkette -> zur Identifizierung)
M 75   Sagittarius KS     ja   Sehr schwer zu finden, sehr klein noch bei 4 mm, nicht auflösbar.
M 15   Pegasus KS     ja SM127 Schön, aber nicht auflösbar
M 2   Aquarius KS     ja SM127 Schön, aber nicht auflösbar
M 31 Andromeda-Galaxie Andromeda G   ja ja   Bereits mit bloßem Auge gesehen (schwach); mit OM21 klein, mit LT-/TS-Fernglas gut zu sehen; mit ST120 sehr schön (auch mit 24 und 10 mm), aber keine Struktur oder Satellitengalaxien gefunden
NGC 752   Andromeda OS     ja   Groß, weitläufig
M 33   Triangulum G   ja ja   Schwach bis sehr schwach; bestenfalls ein Schimmer, aber wohl deutlicher als jemals vorher...
NGC 884/869 Perseus-Doppelsternhaufen Perseus OS     ja   Bereits mit bloßem Auge gesehen; sehr schön bei schwacher Vergrößerung und im Fernglas; bei 35 mm passt das Oval noch ins Bildfeld. Unter verschiedensten Bedingungen beobachtet.
M 34   Perseus OS     ja   Locker
M 76 Kleiner Hantelnebel Perseus PN     ja   Sehr klein; mit 24 mm nicht gefunden, erst mit 10, 7, 4 mm
Mel 20 Alpha-Persei-Haufen/Sternengruppe, Perseus-/Mirfak-Bewegungshaufen Perseus OS LT/TS   ja   Sehr schön; mit Ferngläsern und langbrennweitigen Okularen beobachtet
M 45 Plejaden/Siebengestirn Taurus OS LT/TS ja ja   Sehr schön gesehen (später in der Nacht, morgens)
M 42/43 Orionnebel Orion GN LT/TS ja ja   Zu sehen, aber nicht so gut wie manchmal schon (morgens)
M 35   Gemini OS LT/TS ja ja   Nur schwach gesehen, aber mit Fernglas bestätigt (morgens)

*) LT = 10 x 25 Fernglas, TS = 10 x 60-Fernglas; G = Galaxie, OS = offener Sternhaufen, KS = Kugelsternhaufen, SM = Sternmuster, GN(E/R) = galaktischer Nebel, PN = planetarischer Nebel, DS = Doppelstern, MS = Milchstraße

Gesucht, aber nicht gefunden: M 6, M 7, M 62

 

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Alle Sternkarten wurden mit SkySafari Pro für Apple Macintosh erzeugt.

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31.12.2019