Sky-Watcher Skymax-127 OTA Informationen (5" Maksutov-Cassegrain)

Aussehen | Aussehen mit verschiedenen Basen | Basisdaten | Besuchte Himmelsobjekte | Erste Fotoversuche | Vorläufiges Fazit | Links

Auf dieser Seite stelle ich einige Informationen zu meinem zweiten "Planeten"-Teleskop Sky-Watcher Skymax-127 OTA (BKM127OTA) zusammen (am 18. November 2017 gebraucht gekauft; ursprünglicher Kauf im August 2012). Es ist ein 127 mm/1500 mm Maksutov-Cassegrain-Tubus, den ich auf meiner Sky-Watcher Star Discovery AZ GoTo Teleskop-Montierung und vielleicht auch auf der Basis des Heritage 100P benutzen möchte.

Anmerkungen

Das Skymax-127 OTA wird original mit folgendem Zubehör verkauft:

Ich habe den Tubus gebraucht und ohne Leuchtpunktsucher und Okulare erworben, jedoch mit einem besseren Lacerta-Zenitspiegel (99% Transmission statt 91%). Außerdem habe ich den alten zum Winkelsucher umgebauten Zenitspiegel dazu erhalten.

 

Aussehen

Der Tubus und mehr...

Skymax-127 mit vom Vorbesitzer angefertigter Verpackung und Winkelsucher

Tubus aus der Verpackung genommen

Dito

Der vom Vorbesitzer aus dem Zenitspiegel...

...und einem optischen Sucher...

...gebaute Winkelsucher

Vom Vorbesitzer gekaufter besserer Zenitspiegel (Lacerta)

Dito

Der Vorbesitzer hat den Zenitspiegel entfernt und daraus einen Winkelsucher gebaut. Den Zenitspiegel hat er durch einen Lacerta-Zenitspiegel mit besserer Transmission (99% statt 91%) ersetzt.

Lacerta-Zenitspiegel im Einsatz

Dito

Originaler Sky-Watcher Zenitspiegel, gezeigt am Skymax-102

Kollimation

Die 6 Inbus-Schrauben für die Kollimation sitzen am hinteren Ende des Tubus

Der Hauptspiegel des Sky-Watcher Skymax-127 OTA kann mit 6 Inbus-Schrauben, die sich am hinteren Ende des Teleskopes befinden, justiert werden. Die kleinen Inbus-Schrauben dienen zum Kontern, die großen zum Justieren.

Anleitung von Teleskop-Express:

Die Kollimation sollte am besten direkt am Stern erfolgen. Stellen sie ihn bei Vergrößerung um 100fach unscharf ein. Ein dunkler Schatten (der Fangspiegel) sollte genau mittig sein. Wenn er das nicht ist, sollten Sie das Teleskop justieren. Dabei gehen Sie bitte wie folgt vor:

  • Als erstes werden die Konterschrauben gelockert. Die Justage verstellt sich noch nicht.
  • Danach wird vorsichtig mit den Justageschrauben justiert, ¼ Umdrehung bringt schon einen deutlich sichtbaren Effekt. Justieren Sie bitte so lange, bis der dunkle Fleck des Fangspiegels genau mittig ist.
  • Fixieren Sie dann die Konterschrauben wieder.

Das Teleskop ist nun sauber kollimiert und wird Ihnen bestmögliche Leistung bringen.

 

Aussehen mit verschiedenen Basen

Teleskop-Tubus auf der Heritage 100P-Basis

Die 100P-Basis ist eigentlich zu klein für den Skymax-127-Tubus. Dies ist nur eine vorläufige "Schnell-Lösung" bis ich eine Basis gefunden habe, die besser zum Tubus passt (die Basis des Heritage P130 oder die des Orion N 114/450 StarBlast 4,5 wären vermutlich geeignet, sind aber leider nicht einzeln erhältlich).

Skymax-127 auf Heritage 100P-Basis

Dito

Dito von hinten (siehe die Kollimationsschrauben)

Skymax-102 auf Heritage 100P-Basis von vorn

 

Blick ins Teleskop

Der Tubus ist gegen die "offizielle" Blickrichtung der Basis montiert, damit der Sucher günstig liegt (diese Problematik habe ich für den Skymax-102 ausgiebig diskutiert...).

Teleskop-Tubus auf der Star Discovery AZ GoTo-Montierung

Primär verwende ich den Tubus auch auf der Star Discovery AZ GoTo-Montierung, wobei allerdings die Lage des Leuchtpunktsuchers ungünstig ist*.

Skymax-102 Tubus auf der Montierung

Dito

Ansicht von oben - man sieht den Aufkleber, dass Schott-Glas verbaut ist

Von vorn - man sieht deutlich die ungünstige Lage des Suchers

Von der Seite (Gesamtsicht)

Schräg von hinten (Gesamtsicht)

Skymax-102-Tubus auf der Montierung (Gesamtsicht)

Dito

 

Ich werde wie beim Skymax-102 nach einer Lösung für die Anbringung des Suchers Ausschau halten müssen. Am besten wäre ein magnetischer Fuß, der sich trotzdem nicht verdeht...

*) Die OTA-Versionen sind für den Einsatz auf EQ-Montierungen gedacht und passen deshalb nicht optimal auf AZ-Montierungen und Dobson-Basen.

Teleskop-Tubus auf Foto-Stativen

Der Skymax-127 Tubus kann auch auf Fotostativen verwendet werden, aber dafür ist er schon ein wenig groß und vor allem schwer (> 3,4 kg mit Zubehör). Diese Art der Montierung empfiehlt sich auch am Tage, wenn der Tubus als "Spektiv" verwendet werden soll (das Bild ist aufrecht, aber spiegelverkehrt; ein Amici-Prisma würde ein "normales", also aufrechtes und seitenrichtiges, Bild erzeugen).

Mit mit Leuchtpunktsucher

Dito

Aussehen Skymax-127 OTA gegenüber Skymax-102 OTA

Das Skymax-102 sitzt hier auf der Omegon Mini Dobson-Montierung, die eigentlich zu wackelig ist...

Skymax-127 (links) und Skymax-102 (rechts) von vorn

Dito, von der Seite

Dito, von der anderen Seite

Dito, von hinten

Dito, schräg von der Seite

Dito, schräg von vorn

Dito, andere Sicht, von der Seite

Dito, von hinten

Dito, von der anderen Seite

Dito, schräg von hinten

Die Tuben allein

Dito, schräg von vorn

Skymax-Tuben in Sky-Watcher-Tasche

Skymax-127 in der Tasche

Dito, Tasche offen

Dito, Zubehörtasche geöffnet

Skymax-102 in der Tasche

Dito, Tasche offen, das Zubehör findet in seinen Schachteln über dem Tubus Platz

Dito, Zubehör entnommen

Dito, das Zubehör kann auch so liegen

Skymax-127 in der Tasche, Zubehör an der Seite und auf dem Tubus

Beide Tuben in ihren Taschen mit Zubehör

 

Basisdaten des Sky-Watcher Sky-Watcher Skymax-102 OTA (im Vergleich)

Teleskop
Meade
Sky-Watcher Skymax/Heritage
GSO
8" 10" ETX 90EC 102 127 76 100P 114P P130 150PDS GSD 680
Optische Bauart Newton
(Parabol.)
Newton
(Parabol.)
Maksutov-Cassegrain Maksutov-Cassegrain Maksutov-Cassegrain Newton
(Sphärisch)
Newton
(Parabol.)
Newton
(Parabol.)
Newton
(Parabol.)
Newton
(Parabol.)
Newton
(Parabol.)
Hauptspiegel-Durchmesser 203 mm 254 mm 96 mm (90 mm) 102 mm 127 mm 76 mm (3") 100 mm (4") 114 mm (4,5") 130 mm (5") 150 mm (6") 200 mm (8")
Brennweite, Öffnungs-
verhältnis
1219 mm
f/6
1270 mm
f/5
1250 mm
f/13,8
1300 mm
f/12,7
1500 mm
f/11,8
300 mm
f/3,95
400 mm
f/4
500 mm
f/4,38
650 mm
f/5
750 mm
f/5
1200 mm
f/6
Auflösungs-
vermögen
0,56" 0,45" 1,3" 1,15" 0,91" 1,51" 1,15" 1,01" 0,9" 0,77" 0,58"
Visuelle stellare Grenzgröße ca. 14 mag ca. 14,5 mag 11,7 mag 12,7 mag 13,2 mag 11,2 mag 11,8 mag 12,1 mag 13,3 mag 12,7 mag 14,5 mag
Lichtsammelleistung 841 1316,7 165,3 212,3 329,2 117,9 204,1 265,2 344,9 459,2 816,3
Empfohlene
Maximal-
Vergrößerung
ca. 550 x ca. 600 x 325 x 204 x 254 x ca. 100 x (152 x) 150 x (200 x) 170 x (228 x) ca. 195/220 x (260 x) ca. 225 x (300 x) ca. 300 x (400 x)
Abmessungen Teleskoptubus (Durchm. x Länge) 28 cm x 115 cm 35 cm x 119 cm 10,4 cm x 27,9 cm 11,6 x 27 cm 14,4 x 33 cm n.a. 11,5 cm x 37 cm* n.a. Länge zu-
sammen-
geschoben < 37 cm (14,5")
18,2 cm x 69 cm
18 cm x 68 cm*
23 cm x 115 cm
Nettogewicht Basis 9 kg 12,2 kg n.a. --- --- n.a. 1,3 kg* 1,6 kg 3,1 kg* --- 11,2 kg
Nettogewicht
optischer Tubus
10,9 kg 17,2 kg n.a. 1,9 kg 3,4 kg n.a. 1,2 kg*
3,7 kg
3,25 kg* 5,0/6,0 kg
5,5 kg*
9,5 kg
Nettogewicht gesamt 3,5 kg 1,75 kg 2,5*/2,8 kg 5,3 kg < 6,5 kg ca. 21 kg

Dunkelblau: Teleskope in aktuellem Besitz; kursiv und dunkelrot: Teleskope, die ich besaß; schwarz: zum Vergleich; *) selbst gemessen

 

Besuchte Himmelsobjekte

Bisher habe ich die folgenden Himmelsobjekte mit dem Sky-Watcher Skymax-127 besucht (und dokumentiert...):

 

Erste Fotoversuche

Fotos durch das Okular (Projektionsmethode)

Erstes Mond-Foto mit ans Okular gehaltener Kamera

Die folgende Mond-Aufnahme stammt vom 22.2.2017 (einen Tag vor Halbmond). Sie wurde nach der 1:50-Methode aufgenommen, d.h. mit ans Okular gehaltener Kamera, in diesem Fall war es eine Ricoh GR (28 mm äquivalent). Ich habe ISO 1600 verwendet und unterbelichtet, um Überstrahlungen zu vermeiden.

Ich verwendete ein 32 mm-Plössl-Okular, weil ich sonst nicht den ganzen Mond aufnehmen konnte.

    

Mit 32 mm-Okular (ca. 47 x) - 2000-Pixel-Version

 

Ausschnitt - 1400-Pixel-Version

Gleiches Bild größer, mit 32 mm-Okular (ca. 47 x) - 2000-Pixel-Version

Mond-Fotos mit am Okular fixierter Kamera

Am 27. Februar 2018 habe ich eine Reihe von Mondfotos mit meiner Leica M und am Okular festgeschraubtem Minolta 28 mm-Objektiv aufgenommen. Das Ergebnis waren allerdings im wesentlichen verwackelte Fotos. Um die Bedingungen für das Verwackeln genauer zu untersuchen, habe ich die Belichtungszeiten variiert. Mein Fazit war, dass ich nur unter glücklichen Umständen mit dieser Kombination wirklich scharfe Fotos erhalte, selbst die Belichtungszeit hatte keinen deutlichen Einfluss solange sie nicht zu lang war (anders als beim Gebrauch dieser Konfiguration am Skymax-102...) - aber das Potenzial ist vorhanden!

Fazit: Nur unter glücklichen Umständen erhalte ich mit dieser Kombination wirklich scharfe Fotos - aber das Potenzial ist vorhanden! Die Ergebnisse mit dem Skymax-127 scheinen geringfügig besser zu sein, als die mit dem Skymax-102, aber das kann an den ausgewählten Aufnahmen liegen oder Zufall sein... Hier einige ausgewählte Beispielfotos:

    

Mit 1/750 sec aufgenommen, bearbeitet - 2700 Pixel

 

Mit 1/750 sec aufgenommen, bearbeitet - 2700 Pixel

 

Mit 1/1500 sec aufgenommen, etwas unterbelichtet, bearbeitet - 2700 Pixel

 

Mit 1/1000 sec aufgenommen, trotzdem unscharf, bearbeitet - 2700 Pixel

    

Ausschnitt aus der Südhemisphäre, die schärfste Version

 

Ausschnitt aus der Südhemisphäre, bei gleicher Belichtungszeit etwas weniger scharf

 

Ausschnitt aus der Südhemisphäre; durch die Unterbelichtung mehr Rauschen und etwas weniger scharf als die Aufnahme mit doppelter Belichtungszeit darüber

 

Ausschnitt aus der Südhemisphäre; trotz 1/1000 sec Belichtungszeit unscharf...

 

Ausschnitt aus der Südhemisphäre, die schärfste Version mit Skymax-127

 

Ausschnitt aus der Südhemisphäre, die schärfste Version mit Skymax-102 (geringere Vergrößerung)

Fotos mit Kamera am Teleskop per T-Mount-Adapter

Am 23.2.2018 habe ich versucht, die Bedeckung des Aldebaran durch den Mond mit dem Skymax-127 OTA und per T-Mount-Adapter angeschlossener Leica M (Typ 240) zu fotografieren. Das Teleskop dient bei dieser Montageart als Kamera-Objektiv (1500 mm, f/11,8). Die Ergebnisse sind anderswo beschrieben und im Großen und Ganzen enttäuschend, weil fast alle Aufnahmen trotz verwendetem Drahtauslöser verwackelt sind. Hier zeige ich einige etwas schärfer gewordene Beispiele:

    
    

Scharf, aber verrauscht, weil unterbelichtet; in dieser Schärfe ein seltenes Ergebnis - 2400 Pixel

 

Scharf - 2700 Pixel

 

Etwas schärfere Version mit verwackeltem Aldebaran - 2700 Pixel

     

Nördlicher Ausschnitt aus dem Foto von oben

 

 

 

Nördlicher Ausschnitt aus dem Foto von oben

     

 

 

Südlicher Ausschnitt aus dem Foto von oben

 

Südlicher Ausschnitt aus dem Foto von oben

Fotos mit Atik Infinity

Mit Skymax-127 und 2-fach Fokalreduzierer plus Verlängerungshülse (etwa 3-fache Reduktion) auf der Star Discovery AZ GoTo-Montierung aufgenommen (14.1.2018):

    

M 45 (Taurus), Zentrum, unbearbeitet

 

M 45 (Taurus), Zentrum, bearbeitet

 

M 31 und M 32 (links oben, Andromeda), unbearbeitet

 

M 31 und M 32 (links oben, Andromeda), bearbeitet

Die folgenden Fotos wurden nachträglich aus Aufzeichnungen erzeugt:

 

M 45 (Taurus), Zentrum, aus Aufzeichnung, unbearbeitet

    

M 45 (Taurus), Zentrum, aus Aufzeichnung, bearbeitet

 

M 31 und M 32 (links oben, Andromeda), aus Aufzeichnung, bearbeitet

 

M 31 und M 32 (links oben, Andromeda), aus Aufzeichnung, bearbeitet, dunklere Variante

 

M 31 und M 32 (links oben, Andromeda), aus weiterer Aufzeichnung, bearbeitet

 

M 31 und M 32 (links oben, Andromeda), aus noch weiterer Aufzeichnung, bearbeitet

Beachten Sie bitte, dass diese Fotos das vollständige Bild zeigen und dass die großen Versionen in Originalgröße sind. Dies liegt daran, dass die Himmelsobjekte ausgedehnt sind, sogar über das Gesichtsfeld hinaus.

 

Vorläufiges Fazit

Tubus

Erste Versuche am Tag und am Mond sowie Vergleiche mit dem Sky-Watcher Skymax-102 ergaben eine ähnliche Leistung beider Tuben, wobei das Bild des Sky-Watcher Skymax-127 mir geringfügig heller und kontrastreicher erschien. Mein Astro-Händler meint zwar, dass das Skymax-102 das schönere Bild zeigt, aber das konnte ich bisher nicht bestätigen.

Bei diesen Vergleichen ist außerdem zu beachten, dass ich die Vergleiche nicht mit identischer Vergrößerung oder identischen Okularen durchführen kann. Außerdem ist der Zenitspiegel des Skymax-127 von besserer Qualität (Lacerta mit 99% Reflexionsvermögen statt 91%), weil mein Vorbesitzer einen solchen nachgekauft hat. Aus dem vorhandenen Zenithspiegel hat er einen Winkelsucher gebaut, den ich aber noch nicht eingesetzt habe.

Am 14. Januar 2018 habe ich beide Tuben an M 42, dem Orionnebel, verglichen. Beide Tuben zeigten den Nebel schön und lösten das Trapez gut auf, aber ich denke, dass ich die "Schwingen" (siehe die nachfolgende Skizze) im Skymax-127 etwas besser sehen konnte.

Foto: Foto von M 42/43 mit Atik Infinity (SW-Version) mit Explorer 150PDS

Am 6.2.2018 habe ich diesen Test wiederholt, weil mein Astrohändler mir schrieb, dass man am M 42-Trapez Unterschiede zwischen beiden Tuben sehen könne. Ich hatte ja keine gesehen und wollte dem deshalb noch einmal nachgehen. Wieder konnte ich keine Unterschiede am Trapez feststellen, allerdings erschien mir die Nebelwolke im Skymax-127 insgesamt etwas differenzierter als im Skymax-102. Ich habe dann noch den offenen Sternhaufen M 35 für einen weiteren Vergleich aufgesucht und fand dass dieser im Skymax-127 kontrastreicher erschien als im Skymax-102. Je länger ich das Objekt jedoch anschaute, desto weniger konnte ich Unterschiede zwischen beiden Tuben erkennen. Insgesamt hatte ich jedoch den Eindruck, dass das Bild im Skymax-127 etwas kontrastreicher war und die Sterne etwas heller waren als im Skymax-102. Auch gelang mir das Scharfstellen mit dem Skymax-127 besser als mit dem Skymax-102.

Ende Februar 2018 habe ich den Mond mit beiden Skymax-Tuben in unterschiedlichen Konfigurationen fotografiert. Abgesehen von Verwackelungsproblemen, wenn die Leica M (Typ 240) fest am Teleskop oder Okular montiert wird, waren die wenigen scharfen Fotos in Ordnung und vergleichbar, wenn ich auch zu dem Eindruck gelangte, dass das Skymax-127 die Nase etwas vorn hat, zumal es wegen der etwas längeren Brennweite auch eine etwas größere Abbildung erzeugt (bei sonst gleicher Konfiguration). Letzteres war günstig für mein 32 mm-Okular, an das ich Kameras per T-Mount-Adapter fest anschrauben kann.

Alles in allem denke ich, dass der Skymax-127 für Deep-Sky-Objekte einen leichten Vorteil gegenüber dem Skymax-102 hat. Ob das wirklich Grund genug ist, den Skymax-102 gegen einen Skymax-127 auszutauschen, wie viele und auch ich es getan haben, weiß ich nicht... Auf jeden Fall ist der Skymax-102 dank seiner geringeren Größe und seines geringeren Gewichts wesentlich handlicher. Beide Tuben passen aber noch (der 127er nur gerade so...) in die Sky-Watcher-Tasche, die zum 102-Tubus dazugehört und die ich für meinen gebrauchten 127er-Tubus nachgekauft habe. Mit Zubehör bringen die Tuben jeweils 4,3 kg und 2,8 kg auf die Waage (aber unsere Waage ist nicht genau...).

Skymax-127 in der Tasche, Zubehör in der Tasche vorn

Skymax-102 in der Tasche, das Zubehör findet noch über dem Tubus Platz

Beide Tuben in ihren Taschen mit Zubehör

Basen

Ich werde das Skymax-127 OTA zunächst provisorisch auf der Basis des Heritage 100P verwenden, auch wenn das etwas kippelig (und zitterig) ist. Die Basis des Heritage P130 oder die des Orion N 114/450 StarBlast 4,5 wären vermutlich besser geeignet, sind aber leider nicht einzeln erhältlich. Vielleicht ließe sich hier etwas über den Gebrauchtmarkt erreichen...

Hauptsächlich werde ich es jedoch auf der Star Discovery AZ GoTo-Montierung verwenden, und vielleicht auch mal am Tage (Erdbeobachtungen) auf einem Fotostativ. Die Verwendung dieses Tubus auf einem Fotostativ halte ich allerdings wegen des relativ hohen Tubusgewichtes für etwas riskant.

 

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30.03.2018