Sky-Watcher Star Discovery AZ GoTo-Montierung - Erste Erfahrungen

Einführung | Montierung mit verschiedenen Teleskop-Tuben | 6"-Tubus auf der Star Discovery-Montierung, Anpassung an Höhere Lasten | Zubehör | Erste Anmerkungen | Vorläufiges Fazit | Links

Auf dieser Seite stelle ich erste Erfahrungen zusammen, die ich mit meiner Star Discovery AZ GoTo-Steuerung gemacht habe (seit Juli 2016). Sie hat den langen Namen Sky-Watcher Star Discovery AZ GoTo Teleskop-Montierung und ist also eine azimutale Montierung.

Die Sky-Watcher Star Discovery AZ GoTo Teleskop-Montierung scheint baugleich mit der Orion StarSeeker IV GoTo AZ-Montierung zu sein (ich habe mich dazu erkundigt). Letztere ist allerdings 100 EUR teurer und kann angeblich bis zu 6 kg tragen (ich habe die Orion Handbücher herunter geladen, denn sie sind auf Deutsch).

Siehe auch:

 

Einführung

Nach dem nicht geglückten Experiment mit einer Sky-Watcher Virtuoso-Montierung habe ich nach einer Alternative gesucht, die mir ebenfalls eine motorische Nachführung ermöglichen würde. Auf Anraten eines Händlers habe ich mich dann allerdings für eine GoTo-Montierung entschieden, bei der man die motorische Nachführung "automatisch" dazubekommt. Die empfohlene azimutale Montierung, eine Sky-Watcher Star Discovery AZ GoTo Teleskop-Montierung, trägt zudem mehr Gewicht als die Virtuoso-Montierung.

Dazu erwarb ich einiges an Zubehör, um mir das Leben etwas zu erleichtern; dieses wird im Abschnitt Zubehör weiter unten beschrieben.

Montierung von der einen Seite

Steuerung gedreht

Dito mit externer Stromversorgung (Sky-Watcher Power Tank 12 V / 7 Ah)

Auf der Star Discovery.Montierung verwendete Teleskoptuben

Anfangs hatte ich die Montierung nicht allzu oft verwenden können, aber schon mit allen drei kleinen Teleskop-Tuben, die ich besaß, eingesetzt: Heritage 100P, Skymax-102 OTA und Heritage P130. Alle Teleskope sind von Sky-Watcher und nicht mehr in meinem Besitz.

Im Frühling 2017 habe ich das Heritage P130 abgegeben, das GSO GSD680 verkauft und für letzteres einen Sky-Watcher Explorer 150 PDS-Newton-Tubus erworben (verkauft Janaur 2020). Damit konnte ich alle meine drei damals aktuellen Teleskop-Tuben an der GoTo-Montierung verwenden, wenn auch den Explorer 150 PDS-Tubus wegen des zu hohen Gewichts nur unter "Vorbehalt". Dazu gleich mehr!

Mit dem Erwerb des Explorer 150PDS stellte sich die Frage, ob die GoTo-Montierung, deren Tragkraft mit 5 kg angegegen wird, diese Last noch tragen kann. Mein Händler hat dies bejaht und auch eine Methode gefunden, die Montierung an höhere Lasten anzupassen (siehe Seite Sky-Watcher Star Discovery AZ GoTo-Montierung - Anpassung an höhere Lasten). Mein eigener Versuch in dieser Richtung verlief allerdings "im Sande", weil ich die entsprechenden Muttern nicht mehr fester anziehen konnte. Nichtsdestotrotz habe ich den 6"-Tubus inzwischen des öfteren auf der GoTo-Montierung betrieben, ohne allerdings bisher zu klaren Schlüssen gekommen zu sein, ob die Montierung den Tubus wirklich problemlos tragen kann. Weiter unten beschreibe ich meine Erfahrungen zum Thema "Überlastung der Montierung durch einen 6"-Newton-Tubus". Die nachfolgenden später gekauften Tuben (siehe weiter unten) sind übrigens ähnlich schwer wie der Explorer 150PDS...

Im November 2019 erwarb ich einen Celestron C8-Tubus (8" Schmidt-Cassegrain), der meinen 6"-Newton-Tubus Explorer 150PDS ersetzte, den ich schließlich im Januar 2020 verkaufte. In Bezug auf das Gewicht ähnelt das C8 dem 6"-Tubusd, ist aber wahrscheinlich etwas schwerer, wenn man 2"-Zubehör verwendet. Bis jetzt sieht es so aus, als ob die Star Discovery Montierung auch diesen Tubus tragen könnte.

Im Juli 2020 erwarb ich schließlich einen TS-Optics Photoline 102 mm f/7 FPL53 Triplet-Apo (Refraktor), der im Gewicht dem C8 sogar nahekommt. Er sollte auf der Star Discovery-Montierung ebenfalls benutzbar sein.

 

Montierung mit verschiedenen Teleskop-Tuben

Für mehr Fotos siehe Seite Sky-Watcher Star Discovery AZ GoTo-Montierung - Informationen.

Star Discovery-Montierung mit Heritage 100P-Teleskop-Tubus (und mit SkyWire-GoTo-Steuerung über iPad)

Heritage 100P-Tubus auf der Montierung (Gesamtsicht)

Heritage 100P-Tubus auf der Montierung, andere Seite (Gesamtsicht)

Heritage 100P-Tubus auf der Steuerung (mit Stativ); SkyWire-GoTo-Steuerung am Boden liegend, iPad auf dem Tisch liegend (beide schwer zu sehen)

Hinweis: Das Heritage 100P befindet sich nicht mehr in meinem Besitz, weil ich es meinem Bruder geschenkt habe.

Wegen der geringen Vergrößerung des Heritage 100P ist dessen Betrieb an der GoTo-Montierung am unproblematischsten. Kleine Ausrichtungsfehler sind leicht zu korrigieren, und das gesuchte Objekt befindet sich zumeist mindestens noch am Rande des Gesichtsfeldes im Okular. Zusätzlich läßt sich die Ausrichtung noch mit der SkyWire-Steuerung und der iPad App SkySafari korrigieren, sofern der Fehler nicht zu groß ist. In manchen Fällen habe ich es bei zu großem Fehler, der nicht direkt korrigiert werden konnte, geschafft, mich in mehreren Schritten in eine korrekte Position zu hangeln, aber das war manchmal etwas mühsam.

Wenn das 100P auf der GoTo-Montierung betrieben wird, sieht man natürlich nicht mehr Himmelsobjekte als ohne, aber man findet mehr, und manchmal erkennt man, dass etwas tatsächlich das gesuchte Objekt ist, obwohl man es bei manueller Steuerung nicht dafür gehalten hätte...

Es macht auch einen großen Unterschied im "Aufsuchtempo" aus, ob man mit oder ohne GoTo-Steuerung arbeitet. Mit der GoTo-Steuerung kann man seine Objektliste per eintippen in der Handbox oder Antippen in SkySafari immer wieder abfahren und so ohne Probleme ein Dutzend Objekte immer wieder "bedienen". Bei manuellem Betrieb dauert das Aufsuchen natürlich viel länger, vor allem wenn schwer zu findende Objekte dabei sind. Was im Endeffekt mehr Spaß macht, muss jeder für sich selbst entscheiden - bei mir wechselt das auch... Es ist jedenfalls mit der GoTo-Steuerung oft ganz beruhigend zu wissen, dass man das gesuchte Objekt "erwischt" hat und nicht eines direkt daneben, und dass es so aussieht und nicht anders...

Star Discovery-Montierung mit Skymax-102 OTA / Skymax-127 OTA

Skymax-102 Tubus auf der Montierung (Gesamtsicht)

Skymax-102 Tubus auf der Montierung, gedreht (Gesamtsicht)

Dito (Detail)

Die Position des Leuchtpunktsuchers ist völlig unbefriedigend - hier muss ich noch nach einer Lösung suchen.

Hinweis: Das Skymax-102 befindet sich nicht mehr in meinem Besitz, weil ich es verkauft habe.

Der Skymax-102-Tubus ist wegen sehr hohen Vergrößerung (Planeten-Teleskop!) von meinen damals verfügbaren Teleskopen am problematischsten auf der GoTo-Montierung zu verwenden. Kleine Ausrichtungsfehler, die beim 100P kaum stören, führen dazu, dass Himmelobjekte nicht gefunden werden, insbesondere wenn man extrem zwischen den Richtungen wechselt. Auch die Korrektur der Position über die SkySafari App ist schwieriger, weil die Abweichung zwischen dem Ziel, das man ansteuern will, und dem das man tatsächlich ansteuert, nicht zu groß sein darf.

Skymax-127-Tubus auf der Montierung mit StarSense-Modul

Im November 2017 erwarb ich einen gebrauchten Skymax 127 OTA (Tubus) mit noch längerer Brennweite und verkaufte das Skymax-102 später (August 2018). Mit seinem Gewicht von etwa 3,5 kg ist dieser Tubus gut auf der Montierung zu verwenden.

Star Discovery-Montierung mit Heritage P130-Teleskop-Tubus

P130 zusammengeschoben, von der Seite

P130 ausgefahren, Gesamtsicht

Dito, andere Seite

Hinweis: Das Heritage P130 befindet sich nicht mehr in meinem Besitz, weil ich es einem Freund geschenkt habe.

Der Tubus des Heritage P130 wiegt unter 4 kg und kann deshalb an der Star Discovery-Montierung verwendet werden. Das ist mehr oder weniger das Maximum, das diese Montierung tragen kann (die Okulare wiegen auch!). Die meisten 6"-Tuben (150 mm) scheinen für diese Montierung zu schwer zu sein (um die 6 kg - aber siehe unten). Hier ein paar Fotos vom Aufbau:

Mit diesem Tubus habe ich die Montierung am seltensten verwendet und die Erfahrunge auch nicht systematisch protokolliert. Ich erinnere jedoch schwach, dass ich auch hier einigen Frust aufgrund von Ausrichtungsproblemen erlebt habe. Als ich das Heritage P130 im Februar 2017 auf der GoTo-Montierung benutzte, funktionierte alles recht gut, obwohl das Aligment nicht perfekt war. Ich habe nur die Handbox benutzt, weil ich die Objektnamen auswendig kannte, und die Positionen im Okular leicht korrigiert, nachdem ein Objekt angefahren worden war. Dank des nur kleinen Ausrichtungsfehlers stellte dies kein Problem für mich dar.

Übrigens, weil der Heritage P130-Tubus recht kopflastig ist, habe ich die lange Schiene genutzt und den Tubus relativ tief aufgehängt. Dann ist eine "Über-Kopf-Bewegung" natürlich nicht möglich. Ich weiß leider nicht, ob die Steuerung eine solche versuchen würde, um möglichst schnell zum Ziel zu kommen...

Insgesamt wären auch hier weitere Versuche nötig gewesen, um ein fundiertes Urteil über diese Kombination abgeben zu können. Aber das ist nicht mehr möglich, denn das Heritage P130 befindet sich nicht mehr in meinem Besitz.

Star Discovery-Montierung mit Explorer 150P-Newton-Tubus

Explorer 150PDS-Tubus auf der Montierung mit StarSense-Modul

Hinweis: Der Explorer 150PDS befindet sich nicht mehr in meinem Besitz, weil ich ihn im Januar 2020 verkauft habe.

Der Explorer 150PDS-Newton-Tubus wiegt "nackt" etwa 5,5 kg und kann deshalb nur unter Vorbehalt und mit Vorsicht an der Star Discovery-Montierung verwendet werden. Zu diesem Thema unten mehr.

Ansonsten sind meine ersten Erfahrungen mit dieser Kombination sehr gut. Sie ist außerdem gerade noch das, was ich schnell nach draußen auf die Terrasse tragen kann. Und mit dem Aufbau habe ich inzwischen ausreichend Routine (ich habe den Newton-Tubus im Jahre 2017 erworben), so dass der Aufbau recht schnell von der Hand geht. Übrigens, wenn ich den Explorer 150PDS auf der GoTo-Montierung verwende, ist ein leistungsfähiger Sucher wie der Telrad- oder der Rigel-Sucher nicht nötig, und ich kann den einfachen und leichten LED-Lichtpunktsucher von Sky-Watcher für die Eichsterne verwenden.

Star Discovery-Montierung mit C8-Tubus

Der Celestron C8-Tubus wiegt "nackt" etwa 5,7 kg und kann deshalb nur unter Vorbehalt und mit Vorsicht an der Star Discovery-Montierung verwendet werden. Zu diesem Thema unten mehr (anhand des Explorers 150PDS).

Ansonsten sind meine ersten Erfahrungen mit dieser Kombination sehr gut. Sie ist außerdem gerade noch das, was ich schnell nach draußen auf die Terrasse tragen kann. Und mit dem Aufbau habe ich inzwischen ausreichend Routine, so dass der Aufbau recht schnell von der Hand geht. Übrigens, wenn ich den Celestron C8-Tubus auf der GoTo-Montierung verwende, ist ein leistungsfähiger Sucher wie der Telrad- oder der Rigel-Sucher nicht nötig, und ich kann den einfachen und leichten LED-Lichtpunktsucher von Sky-Watcher für die Eichsterne verwenden. Ich verwendete den C8 auf dieser Montierung auch schon nur mit rein mechanischer oder Motorbewegung, also ohne Tracking oder GoTo. Für die motorische Steuerung setzte ich dann die Handbox oder die SynScan App sein.

Star Discovery-Montierung mit TLAPO1027 Refraktor

Der TS-Optics TLAPO1027-Tubus wiegt "nackt" etwa 5,6 kg und kann deshalb nur unter Vorbehalt und mit Vorsicht an der Star Discovery-Montierung verwendet werden. Zu diesem Thema unten mehr (anhand des Explorers 150PDS).

Ansonsten sind meine ersten Erfahrungen mit dieser Kombination sehr gut. Sie ist außerdem gerade noch das, was ich schnell nach draußen auf die Terrasse tragen kann. Und mit dem Aufbau habe ich inzwischen ausreichend Routine, so dass der Aufbau recht schnell von der Hand geht. Übrigens, wenn ich den TLAPO1027 auf der GoTo-Montierung verwende, ist ein leistungsfähiger Sucher wie der Telrad- oder der Rigel-Sucher nicht nötig, und ich kann den einfachen und leichten LED-Lichtpunktsucher von Sky-Watcher für die Eichsterne verwenden. Vielleicht verwende ich den TLAPO1027 auf dieser Montierung auch nur mit rein mechanischer oder Motorbewegung, also ohne Tracking oder GoTo. Für die motorische Steuerung setze ich dann die Handbox oder die SynScan App sein.

 

6"-Tubus auf der Star Discovery-Montierung, Anpassung an Höhere Lasten

Weil mir mein 8" GSO GSD 680-Dobson-Teleskop zu schwer geworden war, habe ich einen 6"-Newton-Tubus (Sky-Watcher Explorer 150PDS) erworben, der bei allen Händlern laut den technischen Daten etwa 5 kg wiegen sollte. Ich habe genau diesen Tubus gewählt, weil die Sky-Watcher Star Discovery AZ GoTo Teleskop-Montierung laut Sky-Watcher eine maximale Tragkraft von 5 kg besitzt. Alle anderen Tuben (außer Karbon-Tuben) waren als schwerer angegeben. Kurz nach dem Kauf fand ich allerdings bei Sky-Watcher eine Gewichtsangabe von 6 kg für den Tubus (BKP 150 DS), so dass ich aus allen Wolken fiel, denn dann hätte ich auch einen anderen Tubus erwerben können. Eigenes Wiegen ergab dann ein Gewicht von etwa 5,5 kg, also genau den Mittelwert beider Angaben. Nach all diesen Erfahrungen weiß ich nicht mehr so recht, was ich bei den technischen Daten glauben kann und was nicht... Mit seinen "nackten" 5,5 kg Gewicht liegt der 6" Explorer 150PDS-Tubus deutlich über den 5 kg Gewicht, welche die Montierung laut Datenblatt tragen kann, zumal ja noch Okular und Sucher hinzukommen. Die Frage war nun, ob ich meiner Montierung eine Mehrbelastung von 1-2 kg zumuten kann oder nicht und wie sie die Überlast verträgt...

Inzwischen gibt es übrigens eine Variante dieser Montierung von Orion (Orion Montierung StarSeeker IV SynScan GoTo), die 100 EUR mehr kostet und angeblich 6 kg tragen. Auf Nachfrage bei meinem Astro-Händler erhielt ich die Antwort, dass beide Montierungen identisch seien. Die Angabe der Tragkraft scheint also, wie ich auch schon an anderer Stelle finden konnte, etwas beliebig zu sein... Natürlich wäre ein Tragevermögen der Montierung von 6 kg in meinem Fall geradezu ideal gewesen, aber anscheinend beruht der Preisunterschied zwischen dem Sky-Watcher- und dem Orion-Gerät auf Dingen, die sich meiner Kenntnis entziehen...

Also habe ich einfach versucht, den Explorer 150PDS-Tubus auf der Star Discovery-Montierung zu benutzen. Anfänglich ist es beim Durchrutschen beim allerersten Versuch, die Montierung mit dem 6"-Tubus zu verwenden, und einem leichten, wiederkehrenden Knacken in der vertikalen Achse geblieben. Später habe ich auch einmal erlebt, dass der Motor bei zenit-nahen Objekten Probleme hatte, den Tubus in der Horizontalen zu bewegen. Leichtes Nachhelfen und Schieben des Tubus mit der Hand war nützlich, aber es ist vermutlich besser, in solchen Situationen den Tubus zunächst mit der Hand ungefähr in die richtige Position zu bringen und den Feinabgleich mit der GoTo-Steuerung vorzunehmen.

Insgesamt war ich aber doch unsicher, ob das auf die Dauer funktionieren würde und habe meinen Astro-Händler (Karl Kloß, Teleskop-Spezialisten) gefragt, ob die Montierung höhere Lasten verträgt. Seine Antwort war ein ziemlich eindeutiges "ja" ("ziemlich eindeutig" gibt es nicht, ich weiß...) - jedenfalls wenn man die Montierung ein wenig anpasst. Dazu muss man die Reibung (Friktion, Anpressdruck) in der Montierung etwas erhöhen, so dass der Motor nicht mehr durchdreht, aber auch nicht zu schwer geht und dann zuviel Strom frisst. Meine Bemühungen in dieser Richtung habe ich auf der folgenden Seite beschrieben:

Meine Aktion ging leider wie das "Hornberger Schießen" aus , denn ich konnte die entsprechenden Muttern nicht mehr fester anziehen. Vermutlich habe ich also nichts bewirkt. Ich beschloß, weiter zu beobachten, ob mein 6"-Tubus auf der GoTo-Montierung zufriedenstellend funktioniern oder ob es nicht doch irgendwann Durchrutsch-Probleme geben würde. Insgesamt waren die bisher beobachteten Probleme aber noch so geartet, dass ich damit ich leben könnte*. Sollte es jedoch irgendwann größere Probleme geben, werde ich die Steuerung wohl nicht noch einmal anfassen, sondern zum Händler zur Anpassung senden, denn der hat damit viel mehr Erfahrung als ich...

Ende August 2017 erhielt ich eine Anfrage von einem tschechischen Sternfreund aus Prag dahingehend, welche Erfahrungen ich mit dieser Kombination inzwischen gesammelt hätte. Wegen einer "Beobachtungspause" waren diese aber leider nicht weiter gediehen, so dass ich ihm keine Neuigkeiten gegenüber dem, was auf der Website stand, mitteilen konnte. Aber ich habe daraufhin noch einmal alle meine drei Teleskop-Tuben an der GoTo-Montierung ausprobiert, und zwar am Tage. Alle drei Tuben liefen ohne Probleme auf der Montierung. Beim Explorer 150PDS-Tubus konnte ich jedoch folgendes beobachten: Es ist möglich, dass der Tubus unten gegen die Stativbeine stoßen kann, wenn er sehr steil steht (im Detail hängt dies auch davon ab, wie die Vixen-Schiene montiert ist). In solch einem Fall sitzt der Tubus fest und kann sich nicht weiter bewegen. Ich kann nicht ausschließen, dass mir dies passiert ist, ich im Dunklen aber nicht die Ursache für den Stillstand bemerkt habe. Ich weiß auch nicht, ob die Steuerung den Tubus steil stellt, wenn sie größere Wege überbrücken muss. Sicherer und stromsparender ist es bestimmt, den Tubus mit der Hand in die Nähe der Zielposition zu bewegen, wenn größere Entfernungen zu überbrücken sind.

Aktualisierung: In der Folgezeit (2017-2020) habe ich die Star Discovery-Montierung wenig verwendet, den Explorer 150PDS durch einen C8-Tubus ersetzt und einen 4"-Refraktor hinzugekauft. Beide neuen Teleskoptuben haben ein ähnliches Gewicht wie der Explorer 150PDS.

Status Ende 2020: Ich werde weiterhin meinen C8-Tubus und meinen TLAPO1027-Refraktor auf der Star Discovery-Montierung verwenden.

 

Zubehör

Schnell stellte sich heraus, dass die Montierung allein nicht ausreichte, um in die GoTo-Welt einzusteigen. Im folgenden führe ich Zubehör auf, das ich im Anschluß erworben habe, sowie weitere Teleskop-Tuben, die ich auf der Montierung benutzen möchte.

Als "größeres" Zubehör habe ich eine externe tragbare Stromversorgung (Sky-Watcher 12V / 7Ah Power Tank) erworben, um nicht ständig Batterien nachkaufen zu müssen, und ein SkyWire-Gerät von SouthernStars (Version mit Kabel mit Lightning-Anschluß für neuere iPads und iPhones). Letzteres erlaubt es, die GoTo-Steuerung statt per Handbox mit der iPad Astronomie-App SkySafari Pro zu steuern. Dazu wird es an die RS232-Schnittstelle der Handbox angeschlossen. Ich habe das SkyWire-Gerät verkauft, nachdem ich im April 2019 einen SynScan WLAN-Adapter von Sky-Watcher gekauft hatte.

Außerdem erwarb ich dazu ein Fadenkreuz-Okular (1,25" 12,5 mm, beleuchtet), um die Montierung exakter ausrichten zu können und eine Dual-LED-Rotlicht-Weißlicht-Taschenlampe um Sternatlanten und Bücher besser lesen zu können usw.

Nachtrag: Im Januar 2020 habe ich zusätzlich ein 23 mm Fadenkreuzokular erworben; dies passt besser zu Teleskopen langer Brennweite, wie mein Celestron C8 eines ist.

Stromversorgung per Power Tank

Sky-Watcher Rechargeable Power Tank (12 V/7 Ah). Das 12 V-Kabel zum Aufladen per Auto-Akku und zum Versorgen der GoTo-Montierung ist in einem Fach (mit Beschriftung) verpackt, und ich dachte zunächst, es würde fehlen (in der Anleitung ist es aufgeführt, aber nicht, wo es sich befindet...)

Ich habe nur ganz zu Anfang Batterien verwendet. Nach zwei (oder so...) Beobachtungstagen war der erste Satz an Batterien (8 Stück) erschöpft. Somit wurde mir schnell klar, dass ich eine andere Stromquelle als Batterien für die GoTo-Montierung brauchte. Wenn ich die Montierung nur zu Hause verwenden würde, wäre eine 12 V-Stromversorgung eine mögliche Lösung, aber weil ich die Montierung auch draußen in der freien Natur nutzen möchte, war eine tragbare Lösung angesagt. Die Batterie unseres Autos kann zu diesem Zweck verwendet werden, aber ich möchte nicht immer mit dem Auto zu den Beobachtungsplätzen fahren. Deshalb entschied ich mich dafür, eine tragbare externe Stromversorgung auf der Basis von Blei-Gel-Akkus zu erwerben, nämlich den Sky-Watcher 12V / 7Ah Power Tank; dies ist die kleinere Version der beiden mobilen Stromversorgungen von Sky-Watcher. Insofern kann ich auch keine Erfahrungen berichten, wie lange ein Satz Batterien gehalten hat. Ich verbringe ohnehin höchstens 1-2 Stunden mit dem Teleskop auf der GoTo-Steuerung und nicht lange Nächte. Trotzdem denke ich, dass sich die Anschaffung einer externen Stromversorgung auf lange Sicht rentieren wird. Insgesamt scheint mir das Gerät ganz OK zu sein, aber weil es eine Bleibatterie besitzt, lädt es recht lange. Das Gerät ist auch ziemlich schwer, so dass es wohl keine eine gute Idee ist, die gesamte Ausrüstung auf dem Rücken zu einer Beobachtungsstelle zu tragen...

Die Situation ändert sich noch einmal zugunsten der externen Stromversorgung, wenn man eine Kamera wie die Atik Infinity benutzt, die auch mit 12 V versorgt werden muss. Eine Stromversorgung aus einem externen Netzteil ist unpraktisch, außer man ist auf dem Balkon oder der Terrasse, wo eine Steckdose meistens in der Nähe ist. Trotzdem hat man weitere Kabel am Boden liegen, die sich als Stolperfallen entpuppen können. Der Power Tank hat zwei 12 V-Anschlüsse und erscheint damit ideal für diese Kombination. Ich weiß allerdings nicht, vieviel Strom die Kamera zieht (sie ist mit 12 V/1 A spezifiziert, wird aber vermutlich weniger als 1 A benötigen). Außerdem wurde ich vom Händler, bei dem ich die Kamera gekauft habe, gewarnt, dass der Power Tank in kalten Nächten heiß laufen kann, weil er überlastet wird (der Akku leistet bei Kälte weniger). Das ist bisher nicht passiert...

Steuern der Montierung: SkyWire Serial Accessory, Cestron StarSense, SynScan WLAN

Hinweis: Auf Seite Sky-Watcher Star Discovery AZ GoTo-Montierung - Steuerungsmöglichkeiten beschreibe ich, wie ich versucht habe, meine Sky-Watcher Star Discovery-Montierung mit der Handbox und mehr zu steuern. Dabei bin ich sowohl auf kabelgebundene wie auch auf WiFi-Lösungen gestoßen. Das ultimative Ziel war dabei stets, auch wenn es mir nicht immer so klar war, das Teleskop mit der Planetariumssoftware SkySafari zu steuern. Im folgenden stelle das entsprechende Zubehör kurz vor.

SkyWire Serial Accessory

Southern Stars SkyWire Serial Accessory

Dito, mit to iPad und Handbox verbunden

Dito, Detail

Ich habe das SkyWire Serial Accessory nur wenige Male eingesetzt (und Anfang Mai 2019 verschenkt). Es ermöglicht mir, die Montierung mit einem iPad und der SkySafari App zu steuern. Dies ist viel intuitiver als die Verwendung der Handbox und es reduziert auch Bedienungsfehler, wie ich herausgefunden habe (ich habe einige Schwierigkeiten mit der Handbox...). Ein weiterer guter Punkt ist, dass man die Positionierung der Montierung bis zu einem gewissen Grade korrigieren kann, solange das Ziel im Okular und auf der Himmelskarte in SkySafari nicht zu weit von tatsächlichen Zielpunkt entfernt ist. Ich war dann in der Lage, die Position des Ziels der Montierung iterativ an die wahre Zielposition anzupassen, so dass ich kein neues Zwei-Sterne-Alignment durchzuführen brauchte.

Es ist schon etwas lästig, dass das SkyWire eine Kabelverbindung zum iPad benötigt, zumal man im Dunkeln leicht über Kabel stolpern kann... Kabellos ist natürlich bequemer, aber die WLAN-Lösung war mir anfangs zu teuer - bis es eine preiswertere von Sky-Watcher gab...

Cestron StarSense-Modul

Starsense Lieferumfang ...

Starsense mit kleiner Basis nach Umbau

StarSense Relay-Box und Handbox an der Montierung

Im Februar 2018 erwarb ich ein Celestron StarSense AutoAlign für Sky-Watcher-Modul, um nicht mehr auf das 2-Sterne-Alignment angewiesen zu sein, sondern die Montierung automatisch ausrichten zu lassen. Die automatische Ausrichtung erspart einem das "Kriechen" unter den Sucher bei hoch stehenden Ausrichtungssternen, stellt geringere Anforderungen an die Aufstellung der Montierung (sie muss nicht völlig waagerecht stehen) und soll letztendlich genauer sein als eine "händische" Ausrichtung. Mehr dazu auf Seite Celestron StarSense AutoAlign für Sky-Watcher - Informationen und weiteren Seiten.

SynScan WLAN-Modul

Packungsinhalt (und Brille)

Das Modul

Dito, an die Montierung angeschlossen

Im April 2019 erwarb ich einen SynScan WLAN-Adapter von Sky-Watcher, um die Montierung drahtlos steuern zu können - per SynScan App und via SkySafari und SynScan App. Anfang Mai 2019 habe ich deshalb das SkyWire-Gerät Anfang Mai 2019 verschenkt. Mehr dazu auf Seite Sky-Watcher Star Discovery AZ GoTo-Montierung - SynScan WLAN - Informationen und weiteren Seiten.

Beleuchtetes Fadenkreuz-Okular

Seben 12,5 mm-Fadenkreuzokular

Verpackungsinhalt, Batterien schon entnommen und in der Beleuchtungseinrichtung installiert

Beleuchtungseinrichtung mit Batterien und Helligkeitsregler/Einschalter angeschraubt

Doppeltes Fadenkreuz beleuchtet

Für das Zwei-Sterne-Alignment muss man zwei Sterne nacheinander im Okular zentrieren. Aber es ist etwas schwierig für mich, zu erkennen, wann ein Stern sich genau in der Mitte eines Okularbildes befindet. Ich habe deshalb ein beleuchtetes Fadenkreuz-Okular erworben - beleuchtet, weil man das Fadenkreuz im Dunkeln nicht sehen kann. Mein Seben-Okular hat allerdings eine Brennweite von nur 12,5 mm, was ziemlich kurz ist, und bei den zwei größeren Teleskop-Tuben bereits zu recht hohen Vergrößerungen führt. Dies macht die Ausrichtung der Montierung beim P130 und 150PDS recht schwierig - und noch mehr beim Skymax-102, wo das Okular bereits zu einer Vergrößerung von ca. 100 x führt (50 x für das P130, 60 x für das 150PDS). Nach einigen frustrierenden Abenden griff ich wieder auf mein 32-mm-Okular zurück, damit sich die Sterne im Okular langsamer bewegen. Im Jahr 2020 kaufte ich dann endlich ein Fadenkreuzokular mit längerer Brennweite.

TS-Optics 23 mm-Fadenkreuzokular

Fadenkreuz-Okular

Beleuchtungseinrichtung eingeschraubt

Fadenkreuz beleuchtet

Im Januar 2020 habe ich zusätzlich ein 23 mm Fadenkreuzokular erworben; dies passt besser zu Teleskopen langer Brennweite, wie mein Celestron C8 eines ist. Die Beleuchtungseinrichtung des Seben-Fadenkreuzokulars läßt sich anbringen, aber das Gewinde passt nicht exakt.

Dual-LED-Rotlicht-Weißlicht-Taschenlampe

Taschenlampe mit Box von der Seite

Auf der Oberseite befinden sich der rot/weiß-Umschalter (links) und der Helligkeitsregler mit kombiniertem Ein-/Ausschalter (Mitte)

Rotes Licht

Bei der Suche nach Deep-Sky-Objekten, muss man mehr Ausrüstung als gewohnt zur Verfügung haben und man muss auch Himmelskarten und Bücher bereit liegen haben, um herauszufinden, wohin man schauen muss (wohl etwas weniger mit einer GoTo-Montierung...). Dennoch ist eine rote Taschenlampe eine sinnvolle Ergänzung, besonders wenn man bei Bedarf auch auf weißes Licht umschalten kann. Das einzige Problem, das ich mit dieser Taschenlampe habe besteht darin, dass ich das rote Licht manchmal zu schwach finde. Aber ich habe gelesen, dass man seine Dunkeladaptation auch mit zu hellem rotem Licht verderben kann...

 

Erste Anmerkungen

Keine eingebaute Dosenlibelle, keine Ausrichtungsmöglichkeit

Während ähnliche Steuerungen von Skywatcher mit einer eingebauten Dosenlibelle geliefert werden, hat weder das Stativ noch die Steurung ine derartige Ausrichtehilfe, obwohl das sehr hilfreich wäre. Nun kann man über den Nutzen einer solchen Dosenlibelle sicherlich streiten, aber es müsste doch zumindest möglich sein, eine externe Dosenlibelle oder Wasserwaage auf das Gerät aufzusetzen, um es waagerecht ausrichten zu können. Im Design der Steuerung sind aber keine ebenen Flächen vorgesehen, auf die man die Libelle aufsetzen könnte. Beim Stativ wäre es noch möglich, aber weil danach die Steuerung aufgeschraubt werden muss, wäre ich mir nie sicher, dass eine Ausrichtung nach der Montage der Steuerung erhalten bleibt. Außerdem lasse ich die Steuerung zumeist aus Bequemlichkeit auf dem Stativ. Vielleicht ließe sich der Okularteller benutzen, aber ganz sicher wäre ich mir nicht, dass er die korrekte Ausrichtung widerspiegelt...

Die Steuerung hat überall geneigte Flächen und damit...

... keine Aufsetzmöglichkeit für Wasserwaagen, Dosen- oder Kreuzlibellen

Das Basis ist völlig uneben...

Man könnte eine Dosen- oder Kreuzlibelle auf den Stativkopf legen - aber nur bevor man die Steuereinheit aufgeschraubt hat...

 

...oder vielleicht auf die Zubehörablage?

Die sieht allerdings auch nicht völlig eben aus...

Hier sieht es laut Kreuzlibelle etwas schief aus...

...aber hier gerade. Was stimmt denn nun?

 

Vorläufiges Fazit

Erste Versuche, die GoTo-Montierung mit meinen verschiedenen Teleskop-Tuben zu verwenden, verliefen einerseits ermutigend, andererseits aber auch nicht völlig frustfrei. So gelang es mir manchmal schnell, manchmal aber auch gar nicht recht, die Montierung gut auszurichten (mittels zweier Sterne). Teilweise mögen diese Unterschiede auf die unterschiedlich hohen Vergrößerungen, die mit den Tuben erzielt werden können, zurückzuführen zu sein - das Heritage 100P ist hier wegen seiner geringen Brennweite (und damit Vergrößerung) am gutmütigsten. Teilweise mag es auch daran gelegen haben, wie weit die beobachteten Objekte am Himmel voneinander entfernt waren. Mal sehen, ob ich da noch besser werden kann. Erste Erfahrungen zu Beginn des Jahres 2017 waren jedenfalls recht vielversprechend, aber es ging auch nicht ohne Frust ab. Deshalb habe ich im Februar 2018 ein Celestron StarSense AutoAlign für Sky-Watcher-Modul erworben, um nicht mehr auf das 2-Sterne-Alignment angewiesen zu sein, sondern die Montierung automatisch ausrichten zu lassen. Die automatische Ausrichtung erspart einem das "Kriechen" unter den Sucher bei hoch stehenden Ausrichtungssternen, stellt geringere Anforderungen an die Aufstellung der Montierung (sie muss nicht völlig waagerecht stehen) und soll letztendlich genauer sein als eine "händische" Ausrichtung. Mehr dazu auf Seite Celestron StarSense AutoAlign für Sky-Watcher - Informationen. Letztendlich gab es neben Erfolg auch viel Frust, dazu lange Pausen in der Benutzung, so dass ich auch Ende des Jahres 2020 keine verlässlichen Aussagen zum StarSense-Modul machen kann. Außerdem muss ich das Modul erst wieder an eines meiner aktuellen Teleskope anpassen...

Im April 2019 erwarb ich außerdem einen SynScan WLAN-Adapter von Sky-Watcher, um die Montierung drahtlos steuern zu können - per SynScan App und via SkySafari und SynScan App. Anfang Mai 2019 habe ich deshalb das SkyWire-Gerät Anfang Mai 2019 verschenkt. Mehr zum WLAAN-Adapter auf Seite Sky-Watcher Star Discovery AZ GoTo-Montierung - SynScan WLAN - Informationen und weiteren Seiten. Auch hier gab es zu Anfang große Probleme, die sich aber allmählich auflösten. Probleme bereitet nach wie vor, so auch beim StarSense-Modul, die Kopplung mit SkySafari, die die Steuerung anschaulicher macht, aber nicht wirklich essentiell ist. Alles in allem ist die Steuerung der Montierung per SynScan-App über das SynScan-Modul der einfachste Weg, die Star Discovery-Montierung zu betreiben.

Immerhin habe ich bereits viele Deep-Sky-Objekte mit der Star Discovery-Montierung anfahren und (meistens auch) sehen können. Ich schildere meine "Deep-Sky-Erfahrungen eines Anfängers" auf gesonderten Seiten (siehe die Übersichtsseite).

Alles in allem hat mir die GoTo-Montierung den Weg in die Welt der Deep-Sky-Objekte eröffnet, auch weil ich mir nun endlich die entsprechende Literatur dazu beschafft habe. Ohne diese und eine gewisse Vorbereitung auf die Beobachtungsobjekte scheint es einfach nicht zu gehen, so meine Erfahrung. So konnte ich 2016 mehr solche Objekte sehen als in meinem ganzen Leben zuvor. Außerdem haben mir diese Erfahrungen geholfen, im Urlaub mit dem kompakten und deshalb gut zu transportierenden Heritage 100P größere Deep-Sky-Objekte ganz ohne Technik, aber mit Literatur zu finden!

Ich würde die GoTo-Steuerung nicht mehr hergeben wollen. Trotzdem betreibe ich meine Teleskope viel öfter "händisch", vor allem, wenn ich schnell mal und ohne viel Vorbereitung etwas beobachten möchte. Ob eine Point-to-Lösung ebenso gut für mich wäre, weiß ich nicht. Mir würde vermutlich die automatische Nachführung fehlen. Diese hier ist zwar nicht übergenau, aber sie reicht aus, um anderen bei höheren Vergrößerungen schnell mal etwas zu zeigen. Ohne automatische Nachführung sind die Objekte bei höheren Vergrößerungen sehr schnell aus dem Blickfeld gewandert.

 

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10.11.2021