Teleskop-Zubehör

Einführung | Dual-LED-Rotlicht-Weißlicht-Taschenlampe | Fadenkreuz-Okular 1,25" 12,5 mm, beleuchtet | 12 V / 7 Ah Wiederaufladbarer Power Tank mit Rot/Weißlicht | SkyWire Serial Accessory | Sky-Watcher SynScan WLAN | Celestron StarSense AutoAlign für Sky-Watcher | Telrad-Sucher | Rigel-Sucher | Baader Laser-Colli Mark III (Justierlaser) | Variabler Polarisationsfilter | Sonnenfilter | UHC-Filter | Brennweitenverlängerer | Brennweitenreduzierer | Umkehrprisma (Amici-Prisma) | Zenit-Prisma | Digiklemme 1 | Scharfstellhilfen | Astrozap flexible Taukappe für Celestron C8

Auf dieser Seite gebe ich eine kurze Übersicht über mein Teleskop-Zubehör.

 

Einführung

Wie bei allen Hobbies ist es auch bei der Astronomie nicht damit getan, ein Teleskop mit vielleicht zwei Kit-Okularen zu kaufen. Leider ist das erst der Anfang weiterer Investitionen. Diese beftreffen nicht nur immer tollere und größere Teleskope, sondern auch bessere Okulare, die allein schon teurer sein können als Anfänger-Teleskope, und auch ein vielfältiges Zubehör, das das Beobachtungserlebnis verbessert oder auch erst ermöglicht.

Hinweis: Man könnte die Atik Infinity Colour-Kamera hier auch als Zubehör aufführen, aber ich habe ihr einen eigenen Bereich gewidmet. Hier ist die Informations-Seite zur Kamera.

Im folgenden stelle ich das wichtigste Zubehör (außer Okularen) vor, das ich im Laufe der Zeit erworben habe. Dazu gehören Dinge, welche...

 

Dual-LED-Rotlicht-Weißlicht-Taschenlampe

Taschenlampe mit Box von der Seite

Man erkennt die drei Schrauben, die gelöst werden müssen, wenn man das Gehäuse für den Batteriewechsel (9 V) öffnen muß

Weißes Licht

Taschenlampe mit Box von oben

Auf der Oberseite befinden sich der rot/weiß-Umschalter (links) und der Helligkeitsregler mit kombiniertem Ein-/Ausschalter (Mitte)

Rotes Licht

Ich verwende diese Lampe (von Sky-Watcher), um Sternkarten oder Astronomiebücher zu lesen oder um andere Dinge am Teleskop zu tun, ohne die Dunkeladaption zu verlieren. Leider leuchtet das Rotlicht alles ziemlich ungleichmäßig aus. Ärgerlich ist auch, dass man die Lampe für den Batteriewechsel (9V-Blockbatterie) aufschrauben muß (ich bin gespannt, wie lange das funktionieren wird...).

Links

 

Fadenkreuz-Okular 1,25" 12,5 mm, beleuchtet

Verpackungsinhalt, Batterien schon entnommen und in der Beleuchtungseinrichtung installiert

Oben: Beleuchtungseinrichtung mit Batterien und Helligkeitsregler/Einschalter angeschraubt

 

Mitte rechts: Doppeltes Fadenkreuz unbeleuchtet

 

Unten rechts: Doppeltes Fadenkreuz beleuchtet

Das Fadenkreuz-Okular (12,5 mm Brennweite; von Seben) habe ich für zwei Zwecke angeschafft:

Ich habe allerdings den Eindruck, dass die Brennweite etwas kurz (oder die Vergrößerung etwas hoch) für den zweiten Zweck ist. Nach einigen Problemen bin ich erst einmal wieder zum 32 mm-Okular für die Ausrichtung zurückgekehrt. Ich bin sehr gespannt, wie lange die beiden kleinen Batterien halten werden...

Link

 

12 V / 7 Ah Wiederaufladbarer Power Tank mit Rot/Weißlicht

Das 12 V-Kabel zum Aufladen per Auto-Akku und zum Versorgen der GoTo-Montierung ist in einem Fach (mit Beschriftung) verpackt, und ich dachte zunächst, es würde fehlen (in der Anleitung ist es aufgeführt, aber nicht, wo es sich befindet...)

Ich habe den Sky-Watcher 12V / 7Ah Power Tank mit Rot/Weißlicht und einem wiederaufladbaren Bleigel-Akku gekauft, weil die 8 AA-Batterien, mit der ich zunächst die Star Discovery-Montierung versorgt hatte, sehr schnell aufgebraucht waren. So hoffte ich, mit diesem Gerät besser über die Runden zu kommen. Ich habe allerdings gelesen, dass auch der Power Tank nur eine Nacht durchhält. Das macht in meinen Augen aber nichts, denn man kann ihn ja wieder aufladen (wenn es es nicht vergißt*...). Nach meinen bisherigen geringen Erfahrungen hat die Energie stets für eine Sitzung ausgereicht. Das war, allerdings, bevor ich auch eine Atik Infinity-Kamera zusammen mit der Montierung betrieb. Ich habe noch keine Vorstellung, wie die Kamera die Akkulaufzeit beeinflusst...

*) Man sollte den Power Tank gleich nach jeder Sitzung wieder aufladen bevor man ihn wegstellt, weil die Zellen in geladenem Zustand besser gegen Schäden geschützt sind, als wenn sie unvollständig geladen sind (habe ich in einem Forum gelesen).

Die wichtigsten technischen Daten:

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SkyWire Serial Accessory

Ursprünglich wollte ich die Star Discovery-Teleskopsteuerung nur mit der SynScan-Handbox bedienen, auch wenn ich wußte, dass eine Steuerung der Star Discovery-Montierung durch Astronomie-Programme wie Stellarium möglich ist. Dazu ist jedoch ein RS232-USB-Adapter nötig, dessen Funktion beim Apple Macintosh jedoch nicht immer gewährleistet ist. So habe ich zunächst mit der SynScan-Handbox versucht, das Teleskop zu steuern, was auch einigermaßen gelang. Ich bin allerdings kein Freund solcher Bedienung und finde Handboxen eher unintuitiv - ganz im Gegensatz zu der Steuerung über Astronomie-Programme.

Southern Stars SkyWire Serial Accessory

Dito, mit iPad und Handbox verbunden

Dito

Dito, Detail

Dito

Dito

Zufällig bin ich auf die WiFi-Teleskop-Steuerung SkyFi von SouthernStars* gestoßen (für Simulation Curriculum, die Entwickler von der Astronomieprogramme Starry Night und SkySafari, gebaut), die mir jedoch zu teuer erschien. Doch dann entdeckte ich, dass es für das iPad auch eine kabelgebundene Lösung von SouthernStars gibt, das erheblich billigere SkyWire Serial Accessory (leider funktioniert es nicht für das MacBook...). Dieses Gerät gibt es in zwei Varianten, einer billigeren für den alten 30-poligen Anschluß und einer etwas teureren für den Lightning-Anschluß. Da mein iPad aber einen Lightning-Anschluß besitzt, hätte ich für die billigere Variante noch einen Adapter benötigt. Damit wäre ich aber preislich zu der Lightning-Variante aufgeschlossen - dazu mit einem potentiell wackeligen Adapter. So habe ich mich schließlich für den Erwerb der Lightning-Variante entschieden, denn ich war doch neugierig, wie eine Teleskop-Steuerung per Programm funktioniert. Meine Erfahrungen schildere ich auf einer Extra-Seite.

*) Hinweis: Die SkyFi und SkyWire Teleskop-Steuerungen gehören nun und werden unterstützt von Simulation Curriculum Corporation. Kontaktieren Sie bitte Simulation Curriculum für technische Unterstützung für diese Geräte (von: www.southernstars.com/products/index.html).

Hinweis: Im Mai 2019 habe ich das SkyWire Serial Accessory verschenkt, weil es durch das SynScan WLAN-Gerät ersetzt wurde. Daher kann ich auf dieser Seite leider keine weiteren Erfahrungen mit diesem Gerät berichten.

Links

 

SynScan WLAN

Packungsinhalt (und Brille)

Das Modul

Dito

Dito

Dito, mit Kabel

Dito, an die Montierung angeschlossen

Durch einen E-Mail-Kontakt bin ich im April 2019 auf den SynScan WLAN-Adapter gestoßen. Dieses Modul ist kompatibel mit allen Sky-Watcher GoTo Montierungen und erlaubt eine drahtlose Kontrolle über Smartphone, Tablet oder Computer mit Hilfe der SynScan oder SynScan Pro App. Diese Apps unterstützen die SkySafari Plus/Pro Planetarium Software für Android und Apple iOS, allerdings werden dann für Apple iOS zwei Geräte gleichzeitig benötigt (zwei iOS-Geräte oder ein iOS-Gerät und ein Macintosh).

Der WLAN-Adapter wird mit dem Anschluss für Handsteuerboxen an der Montierung verbunden und bezieht seine Stromversorgung von dieser. Er erstellt ein eigenes WLAN Netzwerk, in das die mobilen Geräte oder Computer eingebunden werden. Ich kann hier nur über iOS/OS X und die Windows App berichten, wo das Ganze bei mir dann doch nicht so auf Anhieb lief, wie ich mir das vorstellte. Meine Erfahrungen schildere ich auf einer Extra-Seite.

Links

 

Celestron StarSense AutoAlign für Sky-Watcher

Das Arbeiten mit der Star Discovery GoTo-Steuerung ersparte mir nicht, "unter die Montierung" zu kriechen, um die Eichsterne für das Alignment aufzusuchen. Außerdem hatte ich generell Probleme mit dem Alignment und der Genauigkeit der Nachführung. Nachdem ich mich im November 2017 an der Kiclstarter-Kampagne für das eVscope beteiligt hatte, hatte ich gelernt, dass das Alignment auch vollautomatisch durchgeführt werden kann. Das gab es schon länger von Celestron in der Form des StarSense-Moduls, aber das hatte ich nicht beachtet, und es war zunächst auf Celestron-Teleskope beschränkt. Inzwischen hatte Celestron aber auch eine Lösung für Sky-Watcher GoTo-Steuerungen herausgebracht, vermutlich weil beide Firmen mittlerweile zum selben Konzern, nämlich Synta, gehören. Das ermunterte mich, im Februar 2018 das StarSense-Modul zu kaufen, in der Hoffnung, das nun alles viel einfacher werden würde. Das Gegenteil war dann allerdings der Fall, und ich habe das Modul nach zwischenzeitlichen Erfolgen immer noch nicht zum zuverlässigen Arbeiten überreden können. Dabei hat sich inzwischen sogar ein Weg eröffnet, das Modul zur Zusammenarbeit mit SkySafari zu bringen...

Starsense Lieferumfang ...

Starsense mit kleiner Basis nach Umbau

Handsteuerung

StarSense Relay-Box und Handbox an der Montierung

Skymax-127-Tubus auf der Montierung mit StarSense-Modul

Explorer 150PDS-Tubus auf der Montierung mit StarSense-Modul

Links

 

Sucher

Lichtpunkt-Sucher

Typischer einfacher Lichtpunkt-Sucher

Dito auf dem Teleskop

Der rote Punkt, der auf den Himmel gerichtet wird

Lichtpunkt-Sucher vergrößern nicht und projizieren einen roten Punkt (Helligkeit regelbar) auf den Himmel bzw. das anzupeilende Objekt.

Telrad-Sucher

Basis von oben und bereits am Tubus befestigt

Sucher (ohne Basis) von der Seite. Man sieht die Füßchen zum Befestigen in der Basis sowie den Hauptschalter (links).

Sucher (ohne Basis) mehr von oben

Sucher von hinten; man sieht die drei Justierschrauben hinten und den Einschalter/Helligkeitsregler an der Seite

 

Telrad-Sucher mit eingeschalteter LED; die Ringe auf dem Spiegel sind leider unscharf

Geöffneter Telrad-Sucher; rechts die Batteriehalterung (2 AA-Zellen)

Ich habe mir den Telrad-Sucher für mein GSD 680-Teleskop zugelegt, weil ich einen Lichtpunktsucher gegenüber einem (vergrößernden) Sucherfernrohr bevorzuge. Der Telrad-Sucher projiziert drei Ringe (entsprechend einem Sehwinkel von 0,5°, 2° und 4°) auf einen Spiegel, die dazu dienen, Himmelsobjekte anzupeilen. Allerdings habe ich die Montage des Suchers am GSO 680 nicht gut gelöst.

Im Februar 2017 habe ich noch eine 5 cm-Basiserhöhung sowie eine Tauschutzkappe mit 90° Spiegel für den Telrad-Sucher dazugekauft:

Basiserhöhung (5 cm)

Telrad mit Basiserhöhung und Taukappe+

Taukappe weiter geneigt, Umlenkspiegel nach oben geschwenkt

Hinweis: Ich habe den Telrad-Sucher samt Zubehör im April 2017 wieder verkauft, weil der Telrad-Sucher für meinen 6" Explorer 150PDS-Tubus zu groß ist und ich das 8" Dobson-Teleskop GSO GSD 680 zum Verkauf abgegeben habe. Deshalb kann ich auf dieser Seite leider keine weiteren Erfahrungen mit dem Telrad-Sucher berichten.

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Rigel-Sucher

Rigel-Peilsucher mit zweiter Basisplatte

Blick durch den Rigel-Peilsucher

Rigel-Peilsucher von hinten

Ich habe mir den Rigel-Sucher (oder Peilsucher) für meinen PS 72/432-Refraktor zugelegt, weil man daran keinen normalen Sucher befestigen kann, denn wie viele Refraktoren besitzt das PS 72/432 keinen Sucherschuh. Der Rigel-Sucher projiziert zwei Ringe (entsprechend einem Sehwinkel von 0,5° und 2°) auf einen Spiegel, die dazu dienen, Himmelsobjekte anzupeilen (der Telrad-Sucher projiziert drei Ringe).

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Baader Laser-Colli Mark III (Justierlaser)

Um dejustierte Teleskope korrekt zu justieren, verwendet man einen Kollimator. Ein Kollimator auf Laser-Basis wird auch als Justierlaser oder Laser-Kollimator bezeichnet. Im Falle eines Newtonschen Spiegelteleskops sind Haupt- und Fangspiegel so zu justieren, dass sie zueinander mittig und auf ihre optischen Achsen zentriert stehen. Da ich mit der Leistung meiner Teleskope nicht zufrieden war, entschied ich mich, einen Justierlaser zu kaufen, um die Justierung meiner Teleskope zu verbessern.

Laser-Colli Mark III mit Verpackung und Bedienungsanleitung

Das Gerät "aus"

Das Gerät "ein": Man sieht den Laser-Strahl auf der Fingerkuppe

Die Firma Baader Planetarium bietet mit dem Laser-Colli Mark III einen einen Laser-Kollimator an, der sich von anderen Kollimatoren durch eine senkrecht angebrachte durchsichtige Scheibe mit zentraler Bohrung und einem Raster aus Kreuzen zur Anzeige des Laserpunktes unterscheidet. Damit man den Justiervorgang beim Justieren des Hauptspiegels beobachten kann, hat das Gerät einen besonders großen Ausschnitt, der auch noch das Gewicht des Gerätes verringert.

Da dieser Kollimator in einem Vergleichstest von der Zeitschrift Night at Sky im Jahre 2010 zum Sieger gekürt wurde, habe ich mich für ihn entschieden. Zwar ist er ein wenig teurer (85 EUR) als andere Geräte (aber es gibt auch noch viel teurere Geräte...), aber Baader gilt als ein renommierter Hersteller astronomischer Erzeugnisse, und ich habe die Hoffnung, dass das Gerät ab Werk korrekt justiert ist (man kann es nachjustieren).

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Variabler Polarisationsfilter (Graufilter)

Verpackung

Der variable Polarisationsfilter (etwas schmutzig) von oben...

...besteht aus zwei gegeneinander verdrehbaren Polarisationsfiltern zur Einstellung des Lichtdurchlasses

Filter aus der Verpackung genommen

Filter am Okular

Dito, schrägere Ansicht

Der Mond, aber auch Planeten können sehr hell, manchmal sogar zu grell sein, so daß es sich empfiehlt, das Licht zu dämpfen. Zudem können durch zu helle Bereiche Details auf der Mondoberfläche oder auf Planeten überstrahlt werden. Abhilfe bieten Graufilter unterschiedlicher Dichte oder variable Polarisationsfilter, die es erlauben, die Helligkeit innerhalb bestimmter Grenzen einzustellen (die Filter werden unten in das Okular eingeschraubt). Ich habe mich für letzteres entschieden, auch wenn die Einstellung der Lichtdämpfung manchmal etwas "fummelig" ist.

Link

 

Sonnenfilter

Die folgenden Sonnenfilter verwenden die Baader Planetarium Astro Solar Sonnenfolie der Dichte 5 (ND5), die sowohl für visuelle Beobachtung als auch für Projektionsfotografie geeignet ist.

EMC Sonnenfilter SF 100, Bestellnummer 600-105

Um den Merkurdurchgang (oder -transit, beides bedeutet dasselbe) im Mai 2016 beobachten zu können, habe ich für mein Sky-Watcher Heritage 100P Dobson-Teleskop einen Sonnenfilter der Firma Euro EMC erworben, und zwar den Typ SF100 (Bestellnummer 600-105, Größe 5: für Tuben von 103 bis 131 mm Durchmesser, freie Öffnung = 96 mm).

    

Verpackung des Filters Größe 5

 

Verpackung mit Filter von unten und beigelegtem Inbusschlüssel

 

Filter von unten

 

Filter von oben

EMC Sonnenfilter SF 100, Bestellnummer 600-106

Um auch die Sonne beobachten zu können, habe ich für meinen Sky-Watcher Skymax-127 OTA einen Sonnenfilter der Firma Euro EMC erworben, und zwar den Typ SF100 (Bestellnummer 600-106, Größe 6: für Tuben von 129 bis 157 mm Durchmesser, freie Öffnung = 120 mm).

    

Verpackung mit Filter von oben (Größe 6)

 

Verpackung mit Filter von unten

 

Filter von unten

 

Filter von oben

EMC Sonnenfilter SF 100, Bestellnummer 600-107

Um auch die Sonne beobachten zu können, habe ich für meinen Sky-Watcher Explorer 150PDS Newton-Tubus einen Sonnenfilter der Firma Euro EMC erworben, und zwar den Typ SF100 (Bestellnummer 600-107, Größe 7: für Tuben von 155 bis 202 mm Durchmesser, freie Öffnung = 146 mm).

    

Verpackung des Filters Größe 7

 

Verpackung mit Filter von unten und beigelegtem Inbusschlüssel

 

Filter von unten

 

Filter von oben

Hinweis: Ich habe den EMC Sonnenfilter SF 100, Bestellnummer 600-107 (Größe 7), im Januar 2019 zusammen mit meinem Sky-Watcher Explorer 150PDS Newton-Tubus verkauft. Deshalb kann ich auf dieser Seite leider keine weiteren Erfahrungen mit dem Sonnenfilter Größe 7 berichten.

EMC Sonnenfilter SF 100, Bestellnummer 600-109

Ich hatte zunächst einen Sonnenfilter derselben Serie für mein GSO GSD 680 8" Dobson-Teleskop gekauft (Bestellnummer 600-109, Größe 9: für Tuben von 219 bis 283 mm Durchmesser, freie Öffnung = 207 mm).

    

Verpackung mit Filter Größe 9 von oben

 

Verpackung mit Filter von unten

 

Filter von unten - man beachte die 4 zusätzlichen Schlitze (ab Größe 9)

 

Filter von oben - man beachte die 4 zusätzlichen Schlitze (ab Größe 9)

Bedingt durch eine Operation konnte ich das schwere 8"-Teleskop nicht mehr tragen. Deshalb musste ich für die Beobachtung des Merkurdurchgangs im Mai 2016 auf mein kleinstes Teleskop, das Heritage 100P, zurückgreifen und dafür dann auch den kleineren Filter nachbestellen.

Hinweis: Ich habe den EMC Sonnenfilter SF 100, Bestellnummer 600-109 (Größe 9), im April 2017 wieder verkauft, weil ich mein GSO GSD 680 8" Dobson-Teleskop verkauft habe (zu schwer für mich). Deshalb kann ich auf dieser Seite leider keine weiteren Erfahrungen mit dem Sonnenfilter Größe 9 berichten.

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UHC-Filter

Explore Scientific 2" UHCFilter (Karton)

Karton geöffnet, Spezifikation

UHC-Filter aus der Nähe

Der Explore Scientific 2" UHC Nebelfilter lässt nur die Emmissionslinien des Wasserstoffs bei 486 nm und 656 nm, sowie der Sauerstofflinien bei 496 nm und 501 nm durch. Generell ist er für Emissionsnebel empfohlen. Bei Einsatz dieses Filters kann man Nebel vollkommen problemfrei sehen, die bei leicht aufgehelltem Himmel mit einem Teleskop praktisch nicht sichtbar sind, zum Beispiel Eulennebel M 97, der Cirrusnebel NGC 6992 oder sogar der Hantelnebel M 27.

 

Brennweitenverlängerer (Fokal Extender, Tele Extender)

Brennweitenverlängerer wie Barlow-Linsen oder telezentrische Extender (Fokal/Focal Extender oder Tele Extender) verlängern, wie der Name schon sagt, die Brennweite eines Teleskops, so dass man durch ihren Einsatz die Anzahl an Okularen scheinbar verdoppeln (oder bei zwei Extendern verdreifachen) kann. Ich habe im Mai 2017 zunächst einen 2 x Fokal Extender von Explore Scientific erworben und anschließend noch einen 3 x Fokal Extender. Im Dezember 2018 habe ich schließlich noch einen 5 x Fokal Extender von Explore Scientific erworben, weil ich gesehen hatte, dass solche Extender gern bei Refraktoren verwendet werden.

Brennweitenverlängerer werden in der Astrofotografie eingesetzt, um den Fokuspunkt nach außen zu verschieben. Dies kann nützlich sein, wenn eine Kamera nicht in den Fokus kommen kann, was typischerweise der Fall ist, wenn sie an einem Teleskoptubus verwendet wird, der primär für die visuelle Beobachtung ausgelegt ist. Entsprechend ihrem Faktor vermindern sie zugleich die Lichtstärke des Teleskops (das Öffnungsverhältnis).

Explore Scientific Fokal Extender 2 x mit Kappen

Explore Scientific Fokal Extender 2 x von oben

Explore Scientific Fokal Extender 2 x von unten

Explore Scientific Fokal Extender 2 x allein

Dito mit TeleVue 24 mm-Okular

Dito mit TS Optics 4 mm-UWA-Okular

Explore Scientific Fokal Extender 3 x mit Kappen Explore Scientific Fokal Extender 3 x von oben Explore Scientific Fokal Extender 3 x von unten
Explore Scientific Fokal Extender 3 x allein Dito mit TeleVue 24 mm-Okular Dito mit TS Optics 4 mm-UWA-Okular
Explore Scientific Fokal Extender 5 x mit Kappen Explore Scientific Fokal Extender 5 x von oben Explore Scientific Fokal Extender 5 x von unten
Explore Scientific Fokal Extender 5 x allein Dito mit TeleVue 24 mm-Okular Dito mit TS Optics 4 mm-UWA-Okular

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Brennweitenreduzierer (Fokalreduzierer)

Brennweitenverkürzer oder -reduzierer verkürzen, wie der Name schon sagt, die Brennweite eines Teleskops, so dass man durch ihren Einsatz die Anzahl an Okularen scheinbar verdoppeln (oder bei zwei Reduzierern verdreifachen) kann. Doch normalerweise ist dies, anders als bei Barlow-Linsen und Fokalexterndern, nicht der Grund für ihren Einsatz. Ich habe im Dezember 2017 einen einfachen 2-fach-Brennweitenreduzierer (1,25") von TS Optics erworben und dazu noch eine 1,25"-Verlängerungshülse (2,5 cm lang), die daraus einen 3-fach-Reduzierer macht (die genauen Werte hängen von den Abständen ab).

Fokalreduzierer werden vor allem in der Astrofotografie eingesetzt, um das Gesichtsfeld zu vergrößern. Entsprechend ihrem Faktor erhöhen sie zugleich die Lichtstärke (das Öffnungsverhältnis) des Teleskops. Aber wie in herausgefunden (und irgendwo gelesen...) habe, verkleinern sie den scheinbaren Sehwinkel, also das Gesichtsfeld.

TS Brennweitenreduzierer 2 x (rechts) und Verlängerungshülse (links) Dito Dito
TS Brennweitenreduzierer 2 x (rechts) und Verlängerungshülse (links) TS Brennweitenreduzierer 2 x (links) und Verlängerungshülse (rechts) Dito
Beide zusammengeschraubt Dito Dito

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Umkehrprisma (Amici-Prisma)

Ein Amici-Prisma sorgt für ein seitenrichtiges und aufrechtes Bild. Ich habe das Baader Amici Prisma BA2956150 Baader für 1,25"-Anschluß und mit 45°-Winkel für die Erdbeobachtung erworben. Ich habe gerade diesen Amici-Prisma gekauft, weil Baader damit wirbt, dass es einen großen Durchlass hat (24 mm statt 19 mm), größer als die meisten anderen Prismen. Außerdem ist es Mehrschicht-vergütet.

Baader 45°-Amici-Prisma

Dito

Dito

Baader 45°-Amici-Prisma am Teleskop

Dito

Dito

2"-auf-1,25"-Amici-Prisma

Ich habe das Omegon Amici-Prisma 45° 2'' auf 1,25 für terrestrische Beobachtungen (Spektiv) mit dem Omegon PS72/432 Refraktor gekauft. Dieser Refraktor kann 2"-Ausrüstung verwenden, und dieses Amici-Prisma wird speziell für das Teleskop empfohlen.

Omegon Amici-Prisma 45° 2'' auf 1,25

Dito

Dito

Dito

Omegon 45°-Amici-Prisma am Teleskop

Dito, näher dran

Links

 

Zenitspiegel

Bei Zenit-nahen Objekten wird das Beobachten mit Teleskopen wie Refraktoren oder Maksutov-Cassegrains zur Akrobatik. Mam muss "unter" das Teleskop kriechen, um noch durch das Okular hindurchschauen zu können. Hier bieten Zenitspiegel Abhilfe, denn sie lenken das Licht um 90° um. Bei meinen Sky-Watcher Maksutov-Cassegrain-Tuben war ein Zenitspiegel zwar im Lieferumfang, doch er ist von geringerer Qualität (91% Transmission). Als ich einen gebrauchten Sky-Watcher Skymax-127-Tubus erwarb, kam ich in den Genuss eines besseren Zenitspiegels (Lacerta, 99% Transmission). Auf Anhieb sehe ich allerdings keine großen Unterschiede...

Sky-Watcher Zenitspiegel
Dito
Dito
Dito
Dito, im Einsatz am Skymax-102
Lacerta-Zenitspiegel
Vom Vorbesitzer des Skymax-127 gekaufter besserer Zenitspiegel (Lacerta)
Lacerta-Zenitspiegel im Einsatz

Vom Vorbesitzer des Skymax-127 gekaufter besserer Zenitspiegel (Lacerta)
Lacerta-Zenitspiegel im Einsatz

2"-Zenitspiegel

Den Omegon Zenitspiegel 90°, 2" mit dielektrischer Vergütung habe ich für meinen Omegon PS 72/432-Refraktor erworben, weil dieser 2"-Zubehör nutzen kann und weil der 2"-auf-1,25"-Adapter von Sky-Watcher, den ich verwenden wollte, nicht sicher in der Okularhalterung saß.

Omegon Zenitspiegel 90°, 2", dielektrische Vergütung mit 2"-auf-1,25"-Adapter
Dito
Omegon-Zenitspiegel im Einsatz mit 1,25"-Okular

Dito, näher dran
Dito mit 2"-Okular
Dito, näher dran

Für das Celestron C8 habe ich einen 2"-SC-Zenitspiegel nachträglich ewrworben, den ich in einen "echten" 2"-Zenitspiegel umgebaut habe. Ich schließe ihn über einen Baader ClickLock-Adapter (mit SC-Anschluss) an den C8-Tubus an.

TS SC-Zenitspiegel 90° für C8, 2", dielektrische Vergütung mit 2"-auf-1,25"-Adapter
Umgebaut in einen "echten" 2"-Zenitspiegel
2"-Zenitspiegel (mit 2"-auf-1,25"-Adapter) in Baader ClickLock-Klemme eingesetzt

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Digiklemme 1

Ich verwende zwar oft die 1:50-Methode, um Fotos vom Mond auzunehmen, aber das Heranhalten der Kamera (Kamera mit oder ohne Filtergewinde...) ans Okular ist eine wackelige Angelegenheit, und oft habe ich große Mühe, einen Ausschnitt ohne Vignettierungen hinzubekommen. Die Digiklemme 1 von Teleskop-Express stellt sich als Lösung für dieses Problem dar: "Die Digiklemme ermöglicht die problemlose Adaption der Kamera direkt an das Okular. Kein weiterer Adapter ist mehr nötig. Das Anschlussgewinde für das Fotostativ, welches jede Kamera hat, wird für die Befestigung an der Digiklemme benutzt." Aber schon auf der Webseite sieht die Digiklemme 1 eher wie eine "Bastellösung" aus. Trotzdem habe ich sie mir bestellt (zumal sie ein wenig im Preis gesenkt war...), um sie einmal auszuprobieren. Ich habe dann auch gleich festgestellt, dass ich meine guten Weitwinkel-Okulare nicht mit der Digiklemme 1 benutzen kann, weil der maximal mögliche Okulardurchmesser 40 mm beträgt! Meine Erfahrungen beschreibe ich auf der Seite Digiklemme 1.

Digiklemme 1 mit allen Teilen

Dito

Dito

Abbildung der Digiklemme 1 auf der Verpackung

Digiklemme 1 ohne Kamera am Teleskop

Digiklemme 1 mit Ricoh GR-Kamera am Teleskop

Hinweis: Im Mai 2019 habe ich die Digiklemme 1 verschenkt. Daher kann ich auf dieser Seite leider keine weiteren Erfahrungen mit der Digiklemme 1 berichten.

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Scharfeinstellhilfen - Bahtinov-Maske und "easy-sharp" Scharfeinstellmaske

Sowohl mit meiner Atik Infinity-Kamera als auch beim Fotografieren nach der Projektionsmethode, habe ich Probleme, das Teleskop wirklich scharf zu stellen. Deshalb habe ich mir auf der AME2018 zwei Scharfeinstellhilfen gekauft, eine Bahtinov-Maske von Lacerta und eine "Easy-sharp" Scharfeinstellmaske, die von noctutec vertrieben wird. Erfahrungen werde ich berichten, sobald welche vorliegen...

Bahtinov-Maske (Lacerta, für 150 mm Öffnung), mit 3 Klemmen geliefert

"easy-sharp"-Maske (nocutec, für 150 mm Öffnung)

Hinweis: Im Januar 2020 habe ich beide Scharfeinstellmasken zusammen mit dem Explorer 150PDS verkauft. Daher kann ich auf dieser Seite leider keine weiteren Erfahrungen mit diesen Einstellhilfen berichten.

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Astrozap flexible Taukappe für Celestron C8

Da Schmidt-Cassegrain-Teleskope als anfällig gegen Taubeschalg gelten, habe ich zusammen mit meinem Cestron-C8-Teleskop eine flexible Taukappe bestellt. Sie hat eine Aussparung für eine Prismenschine; es gibt auch Modelle ohne und mit zwei Aussparungen.

Taukappe ausgerollt, außen

Taukappe ausgerollt, innen

Taukappe aufgesetzt

Dito, andere Seite mit Aussparung für die Prismenschiene

Dito von vorn

Dito von hinten

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18.01.2020