TS Optics Photoline 102/715-Informationen (4" Refraktor)

Motivation | Aussehen | Besuchte Himmelsobjekte | Erste Erfahrungen | Weitere Erfahrungen | Probleme und Lösungen | Fotoversuche | Erstes Fazit | Links | Anhang: Daten

Auf dieser Seite stelle ich einige Informationen zu meinem TS-Optics PHOTOLINE 102 mm f/7 FPL53 Triplet-Apo - 2,5"-Zahntriebauszug zusammen (am 8.7.2020 erhalten). Der Einfachheit halber werde ich meistens es kurz (TS-Optics) TLAPO1027 nennen. Dieses Teleskop verwende ich zum schnellen Beobachten, aber auch auf Reisen.

Siehe den Anhang für die Daten.

 

Motivation und Kauf...

Refraktoren werden immer wieder für ihre scharfe und konrastreiche Abbildung gelobt, aber auch wegen ihrer Farbfehler krisitisiert. Nur Refraktoren mit sehr teuren Gläsern scheinen wirklich farbrein zu sein. Und wo "ED" draufsteht, scheint nicht immer wirklich welches "drin" zu sein. Wegen des oft zu lesenden Lobes haben mich Refraktoren, mit denen ich bisher zunächst Erfahrungen habe, immer wieder zum Kauf verlockt. Jedesmal, wenn ich einen etwas günstigeren Refraktor im Internet fand, habe ich meinen Astro-Händler angerufen und um seine Meinung zum jeweiligen Gerät gefragt. Und dieser hat immer wieder wegen der kräftigen Farbfehler abgeraten, so dass nie etwas aus dem Kauf eines Refraktors wurde.

Aber dann habe ich doch einen Anfang September 2018 auf der AME2018 Astronomie-Messe in Villingen-Schwenningen gekauft. Wieder stand "ED" drauf, aber wie der Verkäufer erklärte und ich anschließend auch selbst herausfand, zeigt er doch noch gut erkennbare Farbsäume, obwohl diese mich nicht wirklich stören.

Im Herbst 2019 lieh ich mir dann sogar einen SkyWatcher StarTravel 120-Refraktor aus, der nun wirklich als "Farbeimer" oder "Farbwerfer" bezeichnet wird (Fraunhofer-Typ), und das sicher zu recht. Mich verlockte seine große Öffnung von 120 mm, und mit 600 mm Brennweite ist der ST120 ein gutes Rich-Field-Teleskop, insbesondere weil die Farbsäume bei DSO kaum auffallen; anders ist es dagegen bei Mond und Planeten oder am Tage. Letztendlich habe ich den ST120 nicht erworben, weil alle um mich herum meinten, dass ich ein solches Gerät nicht brauche, weil es meinen anderen Teleskopen, insbesondere meinem 6"-Newton, zu ähnlich ist. Das stimmt von den Daten her auch, aber während ich den Newton nicht als reisetauglich ansehe, ist es der ST120 sehr wohl...

Auch nach einem gewissen Wechsel in meiner Teleskop-Ausrüstung (C8 gegen 6"-Newton getauscht) ließ mich die Sehnsucht nach einem farbreinen Refraktor nicht los, und ich war auch bereit, etwas mehr Geld dafür auszugeben (ca. 2000 EUR). Als ich mich aus "persönlichen Gründen" belohnen wollte, war der Zeitpunkt für den Kauf eines Refraktors gekommen. Ich suchte einige Modelle aus und befragte meinen Astronomiehändler dazu. Diesmal lag ich mit einem Refraktor von TS-Optics bei ihm "goldrichtig"! Ich hatte allerdings ein teureres, ähnliches Modell ins Auge gefasst und wollte dieses mit einem leichteren Okularauszug kaufen. Aber erstens waren laut meinem Händler beide Tuben identisch, auch wenn einige Websites leichte Unterschiede angeben, und zweitens schien eine Umrüstung auf einen leichteren Okularauszug nicht möglich, obwohl TS-Optics damit auf seiner Website wirbt. Zudem gab es Ungereimtheiten bei den Tubus-Gewichten...

Letztendlich entschied ich mich dann für das von meinem Händler vorgeschlagene Gerät, den TLAPO1027 von TS-Optics. Aber auf einmal war dieses Gerät bei meinem Händler nicht mehr lieferbar, und eine Lieferung bereits versprochener Geräte erhielt er auch nicht. Nach einigem Hin-und-her haben wir uns dann auf "später" vertagt (in etlichen Monaten, wie vielen, war unbekannnt...). Als ich dann noch einmal wegen eines anderen ähnlichen Refraktors nachhakte, riet mir mein Händler von diesem ab, ab schrieb mir, dass ich den TLAPO1027 unbedingt kaufen sollte, wenn ich ihn bei einem anderen Händler finden würde, denn "es lohnt sich". Tatsächlich habe ich ihn dann noch bei einem anderen Händler gekauft, der ihn laut Website angeblich in 1-4 Tagen liefern konnte. Aber der Händler war sich des Ernstes der Liefersituation wohl nicht bewusst. Erstaunlicherweise konnte er nach einigem Hin-und-her dann doch liefern (Drop-Shipment von TS-Optics), weil in irgendeiner Ecke bei TS-Optics noch ein letztes Exemplar aufgetrieben werden konnte. Das kam dann auch bei mir an. Allerdings muss jemand das Drop-Shipment" zu wörtlich genommen haben, denn der "sehr stabile Aluminiumkoffer" war leider beschädigt. Tatsächlich ist es ein Pappkoffer mit Aluminiumbeschlägen, und die Pappe hat eine brüchige Plastikschicht auf der Oberseite. Eigentlich ist es eine dreiste Werbelüge, einen solchen Koffer als Aluminiumkoffer zu bezeichnen. Ein ähnliches Problem hatte ich übrigens bereits mit dem Transportkoffer des Omegon PS 72/432... Details siehe unten!

 

Aussehen

Auspacken

Umverpackung

Dito, geöffnet

Dito

Umverpackung geöffnet und Innenkarton

Innenkarton entnommen

Innenkarton geöffnet - Transportkoffer zu sehen

Dito

Transportkoffer entnommen

Transportkoffer

Telekop-Tubus

Transportkoffer geöffnet, Teleskop sichtbar

Teleskop entnommen

Plastikhülle entfernt

Teleskop, Frontdeckel abgeschraubt

Dito

Dito, von der Seite

Dito, Deckel von der Fokussierung abgenommen

Dito, gedreht

Dito, Taukappe ausgezogen

Details

Okularauszug, Deckel für Fokussierung drauf, selbstzentrierender Zubehöradapter eingesetzt

 

Okularauszug, selbstzentrierender Zubehöradapter entnommen

Dito

Selbstzentrierender Zubehöradapter, Deckel entfernt

Okularauszug, Zubehöradapter, Deckel

Dito, andere Sicht

 

Okularauszug, selbstzentrierender Zubehöradapter eingesetzt, Deckel für Fokussierung abgenommen

 

Refraktor auf AZ4-Montierung

Waagerecht, Taukappe ausgezogen

Senkrecht, Taukappe ausgezogen

Schräg, Taukappe ausgezogen

Dito, Taukappe eingeschoben

Refraktor auf Star Discovery-Montierung

 

Besuchte Himmelsobjekte

Bisher habe ich die folgenden Himmelsobjekte mit dem TS Optics TLAPO1027 besucht:

Höhepunkte

 

Erste Erfahrungen

Als Spektiv...

Am ersten Tag habe ich bereits einen Vergleichstest am Tage mit meinem Omegon PS 72/432 gemacht. Als ED-Refraktor mit zwei Linsen sollte dieser einem dreilinsigen APO unterlegen sein. So hatte es der Omegon-Verkäufer seinerzeit dargestellt - und so war es auch! Das TLAPO1027 zeigte fast keine Farbränder, das PS 72/432 dagegen teilweise recht kräftige. Der Unterschied war visuell fast frappierend. Zudem war das Bild im APO viel gleichmäßiger scharf und deshalb viel angenehmer zu betrachten.

Ich habe eine Vielzahl von Fotos mit ans Okular gehaltener Sony RX100 M4 aufgenommen, aber es ist schwierig, wirklich vergleichbare Fotos zu erhalten und damit den Unterschied zu belegen. Einige dieser Fotos zeige ich weiter unten.

Als Teleskop (erste Nacht)...

Und in der ersten Nacht habe ich bereits einen allerersten Vergleichstest mit dem PS 72/432 am Kugelsternhaufen M 3 vorgenommen. Beide Teleskope wurden mit etwa 100-facher Vergrößerung betrieben (4 mm-Okular am PS72 und 7 mm-Okular am TLAPO1027). Auch bei diesem Test war der TLAPO eindeitig überlegen, zeigte ein helleres Bild und mehr Details, sprich eine bessere Auflösung in Sterne.

Ein anschließender kurzer Test an Jupiter und Saturn erbrachte ebenfalls einen Vorteil für den TLAPO1027, aber nicht so deutlich wie bei M 3.

Als Teleskop (zweite Nacht)...

Drei Wochen später habe ich einen zweiten Vergleichstest mit dem PS 72/432 in der Nacht vorgenommen. Dabei habe ich den Mond, Saturn und Jupiter, sowie die drei DSO M 13 (Herkuleshaufen), Cr 399 (Kleiderbügelhausen) und M 11 (Wildentenhaufen) beobachtet, also drei "Klassiker".

Es war ein Tag nach Halbmond, den ich bei bei 27-fach (16 mm/26 mm) und gut 40-fach (10 mm/16 mm) beobachtet habe. Generell war der APO besser und kontrastreicher; nachdem ich die Schärfe etwas nachgestellt hatte, wurde der PS72 dem APO etwas ähnlicher; bei 40-fach war das Bild des PS72 aber schon recht verwaschen und der APO deutlich besser. Unten im Süden des Mondes im "Gekröse" (Clavius) zeigte der der PS72 gelbe Farbsäume; am Rand hatte auch der APO Farbsäume, je nach Okular mal gelbe und mal blaue, je nach Okular... Beobachtet habe ich unter anderem: Alpental, Rupes Recta und Altai und viele kleine Gebirge im Meer (z.B. Montes Spitzbergen); der kleine Krater Ammonius (8 x 9 km) im Krater Ptolemäus erschien zunächst nur im APO (ganz weiß), später auch im PS72...

Saturn habe ich bis 100-fach (4/7mm), Jupiter bis 100-fach, im APO auch bis fast 180-fach (4 mm) beobachtet. Dann kamen Wolken... Bei den Planeten waren die Unterschiede zwischen den Refraktoren nicht so deutlich wie am Mond.

Schließlich habe ich M 13, Cr 399 und M 11 gesucht und mit viel Glück ohne Sucher gefunden!

Vor allem am Mond und am Kugelsternhaufen M 13 hat der TLAPO1027 seine Überlegenheit gegenüber dem PS 72/432 ausgespielt!

Als Teleskop (dritte Nacht)...

Anfang Oktober 2020 habe ich einen dritten Vergleichstest mit dem PS 72/432 in der Nacht vorgenommen. Dabei habe ich Saturn und Jupiter, sowie die zwei Kugelsternhaufen M 13 (Herkuleshaufen) und M 92 beobachtet, also wieder "Klassiker".

Auch diesmal war das APO besser und kontrastreicher, und der kleine Refraktor wurde auch schon eher "trübe" als der große. Das verwundert auch nicht, wenn man sich die Austrittspupillen bei gleicher Vergrößerung anschaut. Zudem sammelt der große Refraktor auch doppelt so viel Licht. Insgesamt habe ich jetzt wohl genügend Vergleiche vorgenommen, um mir sicher zu sein, dass ich den Kauf des TLAPO1027 nicht bereue, auch wenn er deutlich größer als der PS72/432 ist, und damit auch entsprechende Anforderungen an die Montierung stellt.

Vielleicht sollte ich noch einmal einen Vergleich mit dem Skymax-127 durchführen, der eine etwas größere Öffnung, aber auch viel Obstruktion besitzt...

 

Weitere Erfahrungen

Vixen-Schiene

Der TLAPO1027 wird ohne Schiene zur Befestigung des Tubus an einer Montierung ausgeliefert. Deshalb habe ich eine bei meinem Astroniomiehändler nachbestellt. Dabei handelte es sich um eine 13,7 cm-Vixen-Schiene.

Vixen-Schiene (13,7 cm)

Dito, Detail

Dito

Diese Schiene passte zwar, erschien mir aber erstens etwas kurz (weil der Tubus so lang ist) und zweitens passte der Tubus mit anmontierter Schiene nicht gut in die Styroporaussparungen des Transportkoffers. Deshalb habe ich diese Schiene durch eine ersetzt, die 20 cm lang ist (nicht gezeigt) und gut in die Aussparungen passt:

Vixen-Schiene (20 cm) angebaut, alles passt!

Dito, Schelle gedreht

Dito, Detail

Das "Sucher-Problem", Rigel-Sucher

Wie viele andere Refraktoren, so auch mein Omegon PS 72/432, wird der TLAPO1027 ohne Sucherschuh ausgeliefert. Warum das so ist, ist mir schleierhaft, denn ohne Sucher finde ich nur wenige Himmelsobjekte. Mein Astronomie-Händler empfahl mir deshalb, einen Sucherschuh an den Rohrschellen zu befestigen, aber das erschien mir nicht so einfach, schon gar nicht, wenn es ein Rigel-Sucher sein soll. Dazu weiter unten mehr!

Um überhaupt erste Erfahrungen mit dem Rigel-Sucher machen zu können, habe ich wie schon beim PS 72/432 eine Gummiband-Konstruktion für den Sucherschuh ersonnen, die auf der Taukappe aufsetzt. Das ist erst einmal am einfachsten, und dort passt der Sucherschuh am besten, aber vermutlich ist der Sucher zu weit ab und muss nach hinten verlegt werden. Da ich nicht genügend doppelseitiges Klebeband mehr besitze, habe ich darauf verzichtet. Das bedeutet allerdings, das sich der Sucher bei der kleinsten Berührung verschiebt und nachjustiert werden muss. Praktische Erfahrungen stehen noch aus...

Mit Gummibändern befestigter Rigel-Sucher von hinten

Dito von schräg vorn

Dito, mit etwas mehr Abstand

Eine ganze Weile hatte ich den TLAOP1027 nicht benutzt, weil aus verschiedenen Gründen mein eVscope Vorrang hatte. Im Oktober 2020 (10.10.2020) habe ich mich noch einmal mit dem "Sucher-Problem" beschäftigt. Zum einen habe ich einen Lichtpunktsucher an der hinteren Rohrschelle angeschraubt, um auzuprobieren, ob man damit arbeiten kann. Allerdings war er um 90° gegenüber dem Okular verschoben, 45° oder weniger wäre mit lieber gewesen. Zum anderen habe ich den Rigel-Sucherschuh nach hinten verlegt, weil ich schlecht durch den Sucher peilen konnte, wenn er vorn auf der Taukappe saß. Den Leuchtpunktsucher wollte ich nachts ausprobieren und habe dies auch tun können. Alles in allem konnte ich auch in dieser ungünstigen Position mit ihm arbeiten. Den Rigel-Sucher habe ich nicht ausprobiert. Zum einen saß der von Gummibändern gehaltene Fuss sehr "wackelig", zum anderem benötigte ich den Sucher für meinen zweiten Refraktor. Hier ein paar Fotos von meinen Versuchen:

An Rohrschelle befestigter Lichtpunktsucher von hinten

An Rohrschelle befestigter Lichtpunktsucher von vorn

Mit Gummibändern befestigter Rigel-Sucherchuh von hinten

Mit Gummibändern befestigter Rigel-Sucher von vorn

Mit Gummibändern befestigter Rigel-Sucher von hinten

Mit Gummibändern befestigter Rigel-Sucher von hinten

Okularauszug

Am Okularauszug gibt es eine Reihe von Einstellern und Schrauben, deren Funktionmir mir teilweise unbekannt ist:

    

Ich hoffe, eines Tages zu wissen, was die Schrauben alles bedeuten...

 

Probleme und Lösungen

Transportkoffer, Transporttasche

Der Transportkoffer kam leider leicht beschädigt bei mir an:

Schaden links

Dito

Schaden von oben

Schaden von oben

Schaden von schräg oben

Schaden von vorn

Ich habe deshalb dem Händler APM und dem Lieferanten/Hersteller TS Optics E-Mails mit Fotos gesendet. Am selben Abend noch hat mich TS Optics zwar bedauert, aber, obwohl der Versender, für nicht zuständig erklärt. APM hat sich mit seiner Reaktion eine Woche Zeit gelassen und mir dann 50 EUR "Kompensation" angeboten. Diesen Vorschlag habe ich angenommen, zumal ich den Koffer nicht verwende, sondern mir stattdessen eine Geoptics-Tasche für die Aufbewahrung und den Transport zugelegt habe:

Warnung!

Erster Test

Tubus in der Tasche

Unten habe ich eine Pappe eingelegt

Test mit Styropor-Teilen...

... und Plastik-Tüte

 

Reisefertig!

 

 

Fotoversuche

Als Spektiv

Wie oben erwähnt, habe ich bereits am ersten Tag einen Tages-Vergleichstest mit meinem Omegon PS 72/432 durchgeführt. Dabei habe ich eine Vielzahl von Fotos mit ans Okular gehaltener Sony RX100 M4 aufgenommen, aber es war schwierig, wirklich vergleichbare Fotos zu erhalten und damit Unterschiede zu belegen. Die folgenden Fotos stellen trotzdem den Versuch dar, dies zu tun. Dabei wurden die Originale aufgehellt, um Details besser sichtbar zu machen; Dies führte vor allem beim PS72 zu Streulicheffekten. Ausschnitte, um Farbsäume deutlicher zu machen, wurden teilweise mehr aus der Peripherie genommen, wo die Schärfe vor allem beim PS72 nicht mehr vorhanden ist. Für eine genauere Analyse empfiehlt es sich, die aufgehellten Originale herunterzuladen.

PS 72/432

TLAPO1027

original (aufgehellt) original (aufgehellt)

original (aufgehellt) original (aufgehellt)

original (aufgehellt) original (aufgehellt)

original (aufgehellt) original (aufgehellt)

original (aufgehellt) original (aufgehellt)

original (aufgehellt) original (aufgehellt)

Afokale Fotografie: Mond

In Vorbereitung

 

Erstes Fazit

Bisher hatte ich noch nicht viele Gelegenheiten, den TLAPO in der Nacht auszuprobieren. Erste Tests bei Tag zeigen eine deutliche Überlegenheit gegenüber meinem zweilinsigen ED-Refraktor PS 72/432. Ich glaube, da sind keine weiteren Vergleiche mehr nötig!

 

Links

 

Anhang: Daten des TS-Optics TLAPO1027-Refraktors

Technische Daten

Teleskop: TS-Optics TLAPO1027
Optische Bauart Refraktor (Triplett)
Öffnung 102 mm
Brennweite, Öffnungsverhältnis 714/715 mm, f/7
Auflösungsvermögen 1,15" **
Visuelle stellare Grenzgröße ca. 12 mag **
Lichtsammelleistung 212,3 **
Empfohlene Maximalvergrößerung 204
Abmessungen Teleskoptubus (Durchm. x Länge) 10,5/12,6 cm x 61,5 cm (Transportgröße)
Nettogewicht Basis n.a.
Nettogewicht optischer Tubus 5,6 kg
Nettogewicht gesamt n.a.

Dunkelblau: Teleskope in aktuellem Besitz; kursiv und dunkelrot: Teleskope, die ich besaß; schwarz: zum Vergleich; *) selbst gemessen; **) von ähnlichen Teleskopen übernommen

Siehe auch Tabelle der Daten aller meiner Teleskope (und einiger anderer...)

Beobachtungsrelevante Daten (im Vergleich mit ST120 un meinem Newton-Tubus)

Teleskop
Teleskop-
Brennweite
(mm)
Öffnung
(mm)
Öffnungs-
verhältnis
Licht-
sammel-
leistung
Maximal+
Minimal*
Maximal*
Minimal+
sinnvoll nutzbare
Vergrößerung+
sinnvoll nutzbare
Okularbrennweite (mm)
Faktor/Austrittspupille (mm) >
Herst.
1,5
2
6,5
7
6,5
7
1,5
2
PS 72
432
72
6
106
144
108
144
11,08
10,29
39,0
42,0
4,0
3,0
ST120
600
120
5
290
180
240
18,46
17,14
32,5
35,0
3,3
2,5
TLAPO1027
714
102
7
212,3
153
204
15,69
14,57
45,5
49,0
4,7
3,5
Explorer PDS150/Dobson 6"
750
150
5
459
225
300
23,08
21,43
32,5
35,0
3,3
2,5

*) Für eine Austrittspupille von 6,5 mm und 7 mm
+) Faktor 1,5 bzw. 2 angegeben für Dobsons/Newtons; allgemein wird der niedrigere Wert von 1,5 für Newton-Teleskope genommen; sofern der Hersteller einen anderen Wert für die maximal Vergrößerung angibt, ist dieser auch aufgeführt (manche Hersteller sind da sehr großzügig...).

Empfehlungen von Okularbrennweiten für TLAPO1027 (nach meinen und anderen Empfehlungen)

Kriterien Austrittspupille
Okular-Brennweite
Kategorie Einsatzgebiet
von - bis
errechnet
käuflich
Beispiele
Vorhanden
Maximales Gesichtsfeld Aufsuchen
7
10
49-70
40-56*
40, 56*
40
Minimalvergr. / großes Gesichtsfeld Übersicht, großflächige Nebel
4,5
6,5
31-36
32-35*
28, 30, 32, 35*
35
Normal-
vergrößerung
Großflächige, flächenlichtschwache Nebel; Nebel, offene Sternhaufen
3,5
4
24,5-28
24-28*
24, 25, 26, 28
24, 26
Optimal für viele Objekte, z.B. für die meisten Galaxien, und mittelgroße DSO
2
3
14-21
15-20*
15, 16, 18, 20
16

Maximal-
vergrößerung / Maximale Auflösung

"Normale" Obergrenze für die Vergrößerung; Kugelsternhaufen
1
1,5
7-10,5
7-10,5
7, 9, 10, 10,5
7, 10
Maximale Wahrnehmbarkeit kleiner, kontrastarmer Details; planetarische Nebel, kleine Galaxien; Maximalvergrößerung für Planeten und Mond
0,6
0,8
4,2-5,6
4-6
4, 5, 6
4
Trennen enger Doppelsterne, kleine planetarische Nebel; Wahrnehmung schwächster Details
0,4
0,5
2,8-3,5
2,5-3,5
2,5, 3, 3,5
*, 4

*) Teilweise als 2"-Okular verfügbar; **) eigentlich keine passenden 1,25"-Okulare verfügbar, Probleme mit der Einsicht bei 40 mm; kursiv: nicht möglich; rot: Vergrößerung zu hoch

Vergrößerung und andere Daten bei verschiedenen Okularbrennweiten (meistens meine aktuellen Okulare)

Hinweis: Diese Tabellen beinhalten einen StarTravel 120-Refraktor, ein TSWA32-Okular (2", 32 mm Brennweite, 70° Sehwinkel), das mir zusammen mit dem StarTravel 120 ausgeliehen wurde, ein 18 mm-Okular (2", 82° Sehwinkel), ein 38 mm-Okular (2", 70° Sehwinkel) und ein 56 mm-Okular (2", 52° Sehwinkel).

Teleskop
Weitere Daten
Okular-Brennweite (mm)
Vergrößerung
 
Teleskop-
Brennweite (mm)
4
7
10
16
18
24
26
28
32
32
35
38
40
56
PS72
432
108,00
61,71
43,20
27,00
24,00
18,00
16,62
15,43
13,50
13,50
12,34
11,37
10,8
7,71
ST120
600
150,00
85,71
60,00
37,50
33,33
25,00
23,08
21,43
18,75
18,75
17,14
15,79
15,0
10,71
TLAPO1027
714
178,50
102,00
71,40
44,63
39,67
29,75
27,46
25,50
22,31
22,31
20,40
18,79
17,85
12,75
150PDS
750
187,50
107,14
75,00
46,88
41,67
31,25
28,85
26,79
23,44
23,44
21,43
19,74
18,75
13,39
Skymax-127
1500
375,00
214,29
150,00
93,75
---
62,50
---
---
46,88
---
---
---
---
---
C8
2032
508,00
290,29
203,20
127,00
112,89
84,67
78,15
72,57
63,50
63,50
58,06
53,47
50,80
36,29
C8 (Red.)
1280
320,00
182,86
128,00
80,00
---
53,33
---
---
40,00
---
---
---
---
---
 
Sehwinkel (°)
Scheinbarer
Sehwinkel (°) >
82
82
72
82
82
65
26
56
52
70
69
70
68
52
 
Teleskop-
Brennweite (mm)
4
7
10
16
18
24
70
28
32
32
35
38
40
56
PS72
432
0,76
1,33
1,67
3,04
3,42
3,61
4,21
3,63
3,85
5,19
5,59
6,16
6,30
6,74
ST120
600
0,55
0,96
1,20
2,19
2,46
2,60
3,03
2,61
2,77
3,73
4,03
4,43
4,53
4,85
TLAPO1027
714
0,46
0,80
0,91
1,84
2,07
2,18
2,55
2,20
2,33
3,14
3,38
3,73
3,92
4,08
150PDS
750
0,44
0,77
0,96
1,75
1,97
2,08
2,43
2,09
2,22
2,99
3,22
3,55
3,63
3,88
Skymax-127
1500
0,22
0,38
0,48
0,87
---
1,04
---
---
1,11
---
---
---
---
---
C8
2032
0,16
0,28
0,35
0,65
0,73
0,77
0,90
0,77
0,82
1,10
1,19
1,31
1,34
1,43
C8 (Red.)
1280
0,26
0,45
0,63
1,03
---
1,22
---
---
1,30
---
---
---
---
---
 
Austrittspupille (mm)
 
Öffnungs-
verhältnis
4
7
10
16
18
24
26
28
32
32
35
38
40
56
PS72
6
0,67
1,17
1,67
2,67
3,00
4,00
4,33
4,67
5,33
5,33
5,83
6,33
6,67
9,33
ST120
5
0,80
1,40
2,00
3,20
3,60
4,80
5,20
5,60
6,40
6,40
7,00
7,60
8,00
11,20
TLAPO1027
7
0,57
1,00
1,43
2,29
2,57
3,43
3,71
4,00
4,57
4,57
5,00
5,43
5,71
8,00
150PDS
5
0,80
1,40
2,00
3,20
3,60
4,80
5,20
5,60
6,40
6,40
7,00
7,60
8,00
11,20
Skymax-127
11,81
0,34
0,59
0,85
1,35
---
2,03
---
---
2,71
---
---
---
---
---
C8
10
0,40
0,70
1,00
1,60
1,80
2,40
2,60
2,80
3,20
3,20
3,50
3,80
4,00
5,60
C8 (Red.)
6,3
0,63
1,11
1,59
2,54
---
3,81
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---
5,08
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Blau: zu Vergleichszwecken geliehene Ausrüstung; grau: verkaufte Ausrüstung; kursiv: 2"-Okular

Vergrößerung: gelb: niedrig (30-50 x); magenta: mittel (80-100 x); violett: hoch (150-200 x - und mehr); rot: über maximal sinnvoller Vergrößerung.
Austrittspupille: Werte in Zellen mit magenta Hintergrund sind entweder zu klein (< 1 mm) oder zu groß (> 6,4/7 mm); gelber Hintergrund: optimal für Galaxien (etwa 2-3 mm).

 

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13.10.2020