Vaonis Vespera-Informationen (2" Refraktor)

Einführung | Über Vespera | Erste Gedanken (ohne Vespera zu besitzen...) | Aussehen | Besuchte Himmelsobjekte | Erste Erfahrungen | Fotoversuche | Erstes Fazit | Links || Anhang: Technische Daten | Anhang: Vergleich des Vaonis Vespera mit dem Vaonis Stellina und dem Unistellar eVscope

Auf dieser Seite stelle ich einige Informationen zu meinem "möglichen" elektronischen 2"-Linsenteleskop Vaonis Vespera 50 mm/200 mm (f/4) zusammen. Ich habe mich am 1.10.2020, also am ersten Tag, an einer Kickstarter-Kampagne für dieses Teleskop beteiligt. Wenn die Kampagne am 31.10.2020 erfolgreich enden sollte, wird eine Auslieferung für Weihnachten 2021 versprochen, natürlich nur, wenn alles gut läuft... Zunächst wird diese Seite vorläufige Informationen enthalten und den Projektverlauf beschreiben. Nach Erhalt des Vespera-Teleskops werde ich hier meine eigenen Erfahrungen schildern.

Hinweise:

 

Einführung

Vespera ist das zweite Teleskop, das die französische Firma Vaonis entwickeln will. Dazu hat Vaonis am 1.10.2020 eine Kickstarter-Kampage gestartet, an der ich mich ganz früh beteiligt habe, um ein Early-Bird-Angebot zu ergattern, was mir auch gelang. Erfahren habe ich von dieser Kampagne, weil Vaonis mich persönlich angeschrieben hat. Die Kampagne wird am 31. Oktober 2020 enden. Vorausgesetzt, dass das Finanzierungsziel erreicht wird, kann die Entwicklung des Teleskops weitergehen (siehe Projektplan unten), bis schließlich die Massenproduktion beginnt. Die Auslieferung des Teleskops ist für Weihnachten 2021 geplant, aber die Erfahrung zeigt, dass Kickstarter-Projekte selten "wie versprochen" liefern.

Details zum Teleskop gibt es weiter unten!

Foto: Das Vaonis Vespera-Teleskop (vom Vaonis-Press Kit (EN); Erlaubnis erteilt)

Projektplan (von Vaonis/Kickstarter)

Auslieferung

Hier werde ich den Verlauf der Auslieferung (und ihrer Verschiebungen) berichten.

 

Über Vespera

Was ist Vespera?

Vespera soll eine kleine und erschwingliche Version von Stellina werden. Es ist ebenfalls ein Refraktor, jedoch ein Vierlinser mit 50 mm Öffnung (wie ein Fernglas) und 200 mm Brennweite (Öffnungsverhältnis f/4). Es verwendet einen Sony IMX462 Starvis-Sensor mit HD-Auflösung (1920 x 1080 Pixel). Das ergibt ein Bildfeld von 1,6° x 0,9°, was das Vespera zu einem kleinen Weitfeld-Teleskop (Rich-Field) macht. Sein Abbildungsmaßstab von 2,99 ist recht hoch und führt zu Undersampling, was aber laut Astronomy.tools für Weitfeld-Teleskope akzeptabel ist. Mit 5 kg Gewicht und 40 cm Höhe ist das Vespera leicht und kompakt, also ein ideales Reiseteleskop. Der interne Akku hält für 4 Stunden, was zumindest für mich ausreicht. Ich habe mich für das "Adventurer"-Paket mit Rucksack, Zusatzakku und hohem Zusatzstativ entschieden. Im Handel soll das Vespera 1500 $ (1900 $ für das "Adventurer"-Paket) kosten, aber ich fürchte, dass wie beim Stellina und eVscope die tatsächlichen Endpreise höher liegen werden.

Hier einige technischen Daten zum Vergleich:

Technik

    

Optik

    

Montierung

  • Gewicht: 5 kg
  • Größe: 40 x 20 x 9 cm
  • Stromversorgung: Netzanschluß mit USB-Netzteil
  • Autonomie: ≈ 4 Stunden mit einem internen Akku
  • Bildbearbeitung: Integriert und ans Ziel angepasst
  • Ausrichtung: Automatisch mit Sternfelderkennung
  • Wasserbeständigkeit: IP43
  • Eingeschlossenes Zubehör: Stativ, amerikanisches oder europäisches USB-Netzteil, USB-Stromkabel
  • Steuerung: Smartphone/Tablet
 
  • Objectiv: ED Quadruplett-Refraktor mit Lanthan-Glas (S-FPL52)
  • Öffnung: 50 mm
  • Brennweite: 200 mm
  • Öffnungsverhältnis: f/4
  • Fokussierung: Integrierter Autofocus
  • Gesichtsfeld: 1,6° x 0,9°
  • Vergrößerung: 33-fach
  • Bildformate: JPEG, TIFF, FITS (16-bit RAW)

Sensor

  • Sensor: Sony 1/2,8" CMOS IMX462
  • Pixelauflösung: 1980 x 1080 (2,1 MP)
  • Pixelgröße: 2,9 µm x 2,9µm
 
  • Typ: Alt-Azimutal
  • Zeigen: Automatisch mit "Stern-Anpeil"-Technology
  • Führung (Guiding): Autonomes "Autoguiding" inklusive
  • Feldderotation: Nicht enthalten

Weiteres

  • Filter: Lichtverschmutzungsfilter optional
  • Feuchtigkeitskontrolle: Heizung optional

Mehr zu diesem Teleskop auf Seite Vaonis Vespera: The new way to observe the universe (Kickstarter). Vaonis hat außerdem bereits eine FAQ zu diesem Teleskop zusammengestellt: desk.zoho.eu/portal/vaonis/en/kb/vaonis/vespera

Warum habe ich mich für das Vaonis Vespera entschieden?

Wie heißt es so schön: Halb zog sie ihn, halb fiel er hin. Am Ende war es eine Mischung aus Neugier und "vermeintlichem Bedarf". Bereits mit dem Stellina hatt ich etwas geliebäugelt, aber ich hatte mich da bereits für das eVscope entschieden und es in seiner Kickstarter-Kampagne unterstützt. Und das Stellina wurde dann auch immer teurer... Später erfuhr ich aus Tests, dass das Stellina sehr viel länger belichtet als das eVscope, bei dem oft wenige Minuten für ein ordentliches Foto ausreichen. Somit kann ich mit dem eVscope an einem Abend viel mehr Objekte als mit Stellina beobachten. Da war ich eigentlich ganz froh, mich für das eVscope entschieden zu haben, auch wenn das Stellina bei der Bildqualität die Nase deutlich vorn hat.

Der Reiz des Vespera bestand für mich darin, dass das Gesichtsfeld 1,5° breit ist. Damit ist das Vespera schon fast ein Weitfeld-Teleskop und stellt eine gute Ergänzung zum eVscope dar, das nur 0,5° Gesichtfeld bietet. Außerdem behauptet Vaonis, dass das Vespera schon in etwa 5 Minuten zu guten Ergebnissen kommt (aber für sehr gute wird es vermutlich doch eher eine halbe bis ganze Stunde benötigen...). Natürlich reizte mich auch die ganz andere Technik des Vespera, vor allem der Vergleich zwischen einem Linsen- und einem Newton-Teleskop. Und letztendlich spielte auch der deutlich niedrigere Preis des Vespera, auch dank der Kickstarter-Kampagne, die es für das Stellina nicht gab, bei der Entscheidung für das Vespera eine Rolle.

Natürlich macht das Stellina vieles besser als das Vespera, aber das ist auch kein Wunder bei dem Preisunterschied. Eine Vergleichstabelle zwischen dem Vaonis Vespera und dem Vaonis Stellina findet sich im Anhang. Ich habe ihn leicht verändert von der Vaonis Website übernommen.

Weiter unten mache ich mir erste Gedanken über das Vespera (und seine Mitstreiter), ohne das Vespera zu besitzen...

Wer steht hinter Vaonis Vespera?

       

Cyril Dupuy, Gründer und CEO von Vaonis, in einem Interview

 

Das Vaonis-Team

(Fotos von der Vaonis-Website (EN); Erlaubnis erteilt)

Vaonis ist ein französisches Unternehmen mit Sitz in Montpellier, Frankreich, das Teleskope und Zubehör entwirft und herstellt. Das Unternehmen wurde 2016 von Cyril Dupuy, einem jungen Unternehmer, gegründet, nachdem er seinen Bachelor in Optik und Luft- und Raumfahrt gemacht hatte. Aufbauend auf seiner Erfahrung mit verschiedenen Teleskopen mit komplexer Installation, langen Benutzeranleitungen und wiederkehrenden Pannen hat er Stellina, das erste All-in-One-Teleskop der Welt, das mit einer mobilen Anwendung verbunden ist, konzipiert und entworfen. Die Produkte von Vaonis werden von Spezialisten aus den Bereichen Optik, Mechanik, Elektronik, Material und Ergonomie entworfen und entwickelt, wobei besonderes Augenmerk auf Design, Qualität und Sicherheit gelegt wird. (Von der Vaonis Website, angepasst)

 

Erste Gedanken (ohne Vespera zu besitzen...)

Weiter oben habe ich dargestellt, warum ich mich für das Vespera entschieden habe, obwohl ich bereits ein eVscope besitze. Und warum nicht das Stellina? Nun Stellina ist ohne Frage in allen Belangen besser, außer natürlich bei Gewicht und Größe. Aber mit seinem Preis von 4000 EUR liegt es einfach außerhalb dessen, was ich bereit bin auszugeben. Meine teuren Teleskope (C8, TLAPO1027, eVscope) liegen alle, je nach Gerät, mit oder ohne Zukäufe knapp unter 2000 EUR. Das scheint also meine "Schallgrenze" zu sein. Den 6000 EUR-Refraktor, der das "Maß aller Dinge" sein soll, werde ich mir nicht mehr gönnen...

Für das Vespera sprechen für mich: der vergleichsweise günstige Preis (dank der Kickstarter-Kampagne; aber 20% MWSt sind noch aufzuschlagen), das große Gesichtsfeld, die Kombination aus geringer Größe und geringem Gewicht, die es reisetauglich macht, sowie eine gegenüber dem eVscope erkennbar bessere Bildqualität (allerdings sind die Objekte kleiner, und es dauert länger, bis ein Bild entsteht).

Wie lange dauert es, bis Verspera ein befriedigendes Bild liefert?

Ich merke oben an, dass das Stellina längere Belcihtungszeiten benötigt als das eVscope und dass ich deshalb froh bin, das eVscope zu besitzen, weil damit in er Beobachtungssession wesentlich mehr Himmelsobjekte aufsuchen kann. Dies habe ich auch in den Kommentaren bei Kickstarter angemerkt und dazu unterschiedliche Meinungen gelesen. Ich habe die Stellina-App heruntergeladen und dort gesehen, dass die empfohlenen Belichtungszeiten für Stellina typischerweise von 15 über 30 bis hin zu 60 Minuten reichen. Und je länger man beobachtet, so sagen die Kommentare, desto besser wird die Bildualität und desto mehr Farben und Details erscheinen.

Cyril Dupuy, CEO von Vaonis, schreibt in den Kommentaren, dass Vespera seine geringere Öffnung durch längere Belichtungszeiten ausgleicht (was auch für Stellina gilt). An anderer Stelle habe ich jedoch auch gefunden, dass Vespera nach einer halben bis 1 Minute bereits ein Bild zeigt und nach etwa 5 Minuten ansehnliche Bilder zeigen soll. Und in einem Kommentar wurde auch geschrieben, dass es für Demonstrationen für andere Beobachter reicht, 5 Minuten lang zu belichten (aber für beste Fotos 1 bis 2 Stunden...). Offensichtlich ist es so, dass alles eine Frage des persönlichen Geschmacks ist, wie lange man belichten möchte. Das gilt auch für das eVscope, bei dem man bei vielen Objekten bereits nach 1 bis 2 Minuten aufhören kann. Im Endeffekt werde ich das erst genauer wissen, wenn ich Vespera und eVscope direkt vergleichen kann. Bis dahin gehe ich jedoch davon aus, dass man mit dem eVscope schneller beobachten kann, falls einem das wichtig ist...

Vespera und ausgedehnte Objekte

Mit seinem horizontalen Bildfeld von 1,5° ist Vespera fast schon ein Rich-Field-Teleskop und auch für die Beobachtung größerer Himmelsobjekte geeignet. Das Ganze hat allerdings einen kleinen Haken, von dem ich nicht weiß, wie groß er ist. Der Sensor hat ein Seitenverhältnis von 16:9, liefert also ein "Breitwandbild" (das ich nicht mag). Ein Objekt wie die Andromeda-Galaxie (3° x 1°) passt zwar ganz gut in dieses Bildfeld - aber nur, wenn beide, Sensor und Galaxie, gleich ausgerichtet sind. Das ist aber wohl eher selten der Fall! Bei einer normalen Astrokamera kann man in solch einem Fall die Kamera drehen, bis die Achsen übereinstimmen. Bei Vespera ist dies aber nicht möglich - der Sensor kann nicht gedreht werden.

    

M 31 in Stellarium mit FOV von Vespera - hier passt die Ausrichtung

 

M 31 in Stellarium mit FOV von Vespera - hier passt die Ausrichtung nicht, dafür ist auch M 100 mit im Bild...

Was kann man tun? Eine Möglichkeit besteht darin, auf eine Jahreszeit oder Uhrzeit zu warten, wo beide Hauptachsen gleich ausgerichtet sind. Eine andere Empfehlung gab Vaonis in den Kickstarter-Kommentaren: Den Mosaik-Modus verwenden! Das mag eine Lösung sein, vervielfacht aber den Zeitaufwand und stellt somit höhere Anforderungen an das Wetter. Statt einer Stunde muss der Himmel dann über viele Stunden klar bleiben. Vielleicht sollte Vaonis einen einfachen 2:1-Mosaik-Modus, der nur aus zwei übereinanderliegenden Fotos besteht, anbieten, um dieses Problem abzumildern (1,5 x 1,8° oder etwas weniger vertikal wegen einer gewissen Überlappung)...

Benötige ich die angebotenen Filter?

Für das Vespera sollen die folgenden Filter angeboten werden: Sonnenfilter (ND), CLS (Lichtverschmutzung), Hydrogen-Alpha, Oxygen-III und Sulphur-II. Ich habe keine Belohnung mit Filtern gewählt, weil ich das Geld zunächst einmal sparen wollte, und auch selten Filter einsetze. Und ob ein Sonnenfilter bei Vespera sinnvoll ist, wage ich zu bezweifeln, denn die Sonne wird dort nicht sehr groß (siehe Mondbild). Dafür werde ich lieber andere Teleskope einsetzen, für die ich bereits Sonnenfilter besitze.

Ich wußts nicht einmal, wofür die Hydrogen-Alpha-, Oxygen-III- und Sulphur-II-Filter eigentlich gut sind, das musste ich erst nachlesen (es sind Schmalbandfilter für Gas- und planetarische Nebel). Und die Farben dürften sie auch verfälschen... Am ehesten käme vermutlich für mich der Lichtverschmutzungsfilter in Frage. Aber ich denke, ich lege erst einmal ohne Filter los...

Benötige ich die externe Heizung gegen Taubeschlag?

Jahrelang habe ich beobachtet, ohne irgendwelche Tauprobleme zu haben, was sicher auch an den Beobachtungszeiten und den verwendeten Telekopen, meistens Newtons, gelegen haben mag. Erst im Jahre 2019 hatte ich an einem Refraktor und später auch am C8 stärkeren "Taubefall". Da nicht damit gerechnet hatte, war das Teleskop schnell beschlagen, ohne dass ich etwas tun konnte. Seitdem bin ich mit bewusst, dass Taubeschlag ein Problem sein kann, insbesondere bei Refraktoren und Teleskopen mit Linse oder Glasscheibe vorn. Da das Vespera keine Tauschutzkappe hat, auch keine dafür angeboten wird, führt meines Erachtens kein Weg um eine externe Heiziung, wie Vaonis sie anbieten wird herum.

Eine solche Heizung muss aber auch mit Strom versorgt werden, und das geht mit Sicherheit nicht aus dem internen Akkumulator, selbst wenn Vaonis sich entschlließen sollte, ihn austauschbar zu machen. Spätestens mit der Zusatzheizung braucht man also einen externen Akkumulator. Und da frage ich mich, ob nicht mein Vorschlag, den internen Akkumulator wegzulassen und wie bei Stellina auf eine rein externe Akkulösung zu setzen nicht doch die einfachste Lösung wäre..

Stromversorgungreparation

Wähernd das Vaonis Stellina von einem externen Akkumulator (Powerbank) gespeist wird, hat Vaonis für das Vespera vorgesehen, den Akkumulator fest einzubauen, so daß er nicht vom Benutzer ausgetauscht werden kann. Das entspricht dem Vorgehen bei Smartphones, Tablet und Laptop-Computern. Bei der Kickstarter-Kampagne für Vespera hat sich in den Kommentaren einiger Widerstand gegen diese Lösung entwickelt, einzelne Backer drohten sogar mit Rückzug, wenn bis zum Ende der Kampagne nicht sichergestellt sei, dass der Akkumulator vom Benutzer ausgetauscht werden kann. Andererseits gab es dort auch zahlreiche Befürworter der von Vaonis konzipierten Lösung. Als bisher einziger habe ich eine dritte Variante ins Spiel gebracht, nämlich den Akkumulator nicht einzubauen, sondern einen externen Akkumulator einzusetzen, wie auch bei Stellina der Fall ist.

Nachdem Vaonis anfangs auf seiner Lösung beharrte, gab die Firma überraschend nach und versprach, noch einmal genau zu überprüfen, ob nicht auch ein austauschbarer Akkumulator mit vertetbarem Aufwand realisiert werden kann. Auf meinen Vorschlag hat Vaonis zwar auch reagiert, zeigte sich jedoch wenig geneigt, diesen umzusetzen... Jede Seite hat inzwischen Argumente vorgebracht, die Vaonis sicher einander gegenüberstellen und diskutieren wird. Ich mache das auch einmal in Form einer Tabelle (siehe unten). Am Ende der Kampagne werden wir erfahren, wie Vaonis sich entschieden hat.

Argument Interner Akku, fest eingebaut Interner Akku, vom Besitzer austauschbar Externer Akku Kommentar
Allgemeine Einschätzung Elegante und bequeme Lösung (bis auf die Nachteile...), die auch von Apple u.a. verwendet wird); durch den notwendigen Versand für den Akkutausch wenig umweltfreundlich und ökonomisch Bequeme Lösung für Besitzer; Besitzer brauchen das Gerät zum Akkutausch nicht an Vaonis einzusenden und sparen so Zeit und Geld Nicht so elegante Lösung; Besitzer brauchen das Gerät zum Akkutausch nicht an Vaonis einzusenden; vom Aufwand, auch für Vaonis, her die ökonomischste Lösung Jede Lösung hat ihr Für und Wider...
Akkutausch Besitzer müssen das Gerät an Vaonis nach Frankreich senden. Besitzer lassen sich von Vaonis einen neuen Akku zusenden. Besitzer lassen sich von Vaonis einen neuen externen Akku zusenden oder kaufen eine 5 V-Powerbank eines anderen Herstellers (Adapter nötig) Meiner Meinung nach ist ein externer Akku die einfachste Lösung.
Redesign von Komponenten und Gehäuse Keine Verzögerung der Entwicklung Verzögerung der Entwicklung, eventuell wird ein größeres und schwereres Gehäuse benötigt... Geringe Verzögerung der Entwicklung; Platz des Akkus bleibt entweder frei oder wird für die Verkleinerung des Gehäuses oder andere Komponenten genutzt. Ein austauschbarer Akku wird vermutlich große Änderungen am Gehäusedesign erfordern und die Entwicklung damit stark verzögern
Transport im Flugzeug als eingechecktes Gepäck Nicht möglich wegen des internen Akkus Möglich nach Entfernen des Akkus (Akku ins Handgepäck) Möglich (Akku ins Handgepäck) Dies scheint ein "Killer"-Argument gegen einen nicht herausnehmbaren Akku zu sein.
Transport im Flugzeug als Handgepäck Möglich, Vesperas Akku hat weniger als 100 Wh. Möglich, VesperasAkku hat weniger als 100 Wh. Möglich, sofern Vesperas externer Akku weniger als 100 Wh hat. Das geht in allen Fällen, sofern Vespera ins Handgepäck passt.
Externe Zusatzheizung (muss mit Strom versorgt werden) Benötigt einen externen Zweitakku. Benötigt einen externen Zweitakku. Könnte aus dem externen Akku versorgt werden, sofern dieser zwei Anschlüsse hat; amsonsten würde ein Zweitakku benötigt (oder ein entsprechender Adapter). Hier erscheint mir die Lösung mit einem externen Akku am praktischsten.
Akku ist entladen Externen Zweitakku oder Ladegerät anschließen. Externen Zweitakku oder Ladegerät anschließen. Externen Zweitakku wechseln oder Ladegerät anschließen. Unklar ist, was bei einem Akkuwechsel passiert.; ohne Pufferakku würde die Stromversorgung aussetzen, und Vespera müsste neu gestartet werden. Hier ist mir unklar, ob bei einem externen Akku Vespera nach einem Akkuwechsel neu gestartet werden muss. Vielleicht kann man auch kruzfristig das Ladegerät anschließen, um den Wechsel zu überbrücken.
Laden des Akkumulators Durch Anschließen des Ladegerätes an Vespera Durch Anschließen des Ladegerätes an Vespera; eventuell nach Herausnehmen des Akkus auch außerhalb von Vespera möglich Außerhalb von Vespera Hier ist mir unklar, ob Vespera so wie das eVscope weiterbetrieben werden kann, während der Akku geladen wird.
Kabelgewirr durch Stromversorgung Nein mit internem Akku; möglich mit externem Akku oder externer Stromversorgung/Ladegerät Nein mit internem Akku; möglich mit externem Akku oder externer Stromversorgung/Ladegerät Möglich mit externem Akku oder externer Stromversorgung/Ladegerät Hängt auch davon ab, wie viele Runden Vespera drehen muss, um sein Ziel anzusteuern...

Wird fortgesetzt...

 

Aussehen

Hier werde ich Fotos der Auspackung, des Teleskops selbst und seines Zubehörs präsentieren, sobald ich meine Probe erhalten habe. Davor werde ich einige Fotos von der Vaonis-Website oder der Kickstarter-Kampagne präsentieren. Diese zeigen natürlich Protoypen und nicht das endgültige Produkt.

Aussehen

Die folgenden Fotos zeigen Protoypen und nicht das endgültige Produkt (vom the Vaonis Press Kit, angepasst; Erlaubnis zur Verwendung erteilt).

    
     
 

Detail

 

Detail

 
     
 

(Fotos von vom Vaonis Press Kit (EN); Erlaubnis zur Verwendung erteilt)

Rucksack, Zubehör

    

Rucksack

 

Filter

 

Stativ

 

Sonnenfilter

(Fotos von der Vaonis-Website (EN); Erlaubnis zur Verwendung erteilt)

 

Besuchte Himmelsobjekte

Hier werde ich die Deep-Sky-Objekte auflisten, die ich mit der Vaonis Vespera beobachtet und fotografiert habe.

 

Erste Erfahrungen

Hier werde ich meine allerersten Erfahrungen mit dem Vaonis Vespera schildern.

 

Fotoversuche

Hier werde ich meine ersten Fotoversuche mit dem Vaonis Vespera zeigen. Bis es soweit ist, zeige ich Fotos von der Vaonis Website, die mit Prototypen von Vespera aufgenommen wurden. Daneben stelle ich teiweise Simulationen des Gesichtsfeldes, die ich mit Stellarium erzeugt habe.

    

M 27 mit Prototyp von Vespera aufgenommen

 

M 27 in Stellarium mit FOV von Vespera

 

M 13 mit Prototyp von Vespera aufgenommen

 

M 13 in Stellarium mit FOV von Vespera

 

M 31 mit Prototyp von Vespera aufgenommen

 

M 31 in Stellarium mit FOV von Vespera

 

M 42/43 mit Prototyp von Vespera aufgenommen

 

M 42/43 in Stellarium mit FOV von Vespera

 

Schleiernebel mit Prototyp von Vespera aufgenommen

 

Mond mit Prototyp von Vespera aufgenommen

 

M 33 (Triangulum-Galaxie) mit Prototyp von Vespera aufgenommen (12.10.2020)

 

M 33 in Stellarium mit FOV von Vespera

Die Fotos wurden von Vaonis in einem Bortle 6-Gebiet in Südfrankreich aufgenommen. (Fotos von der Vaonis-Website (EN) / Press Kit; Erlaubnis zur Verwendung erteilt; Simulationen mit Stellarium erstellt)

 

Erstes Fazit

Hier werde ich mein erstes Fazit zum Vaonis Vespera ziehen. Bis dahin sieht alles sehr vielversprechend für mich aus.

 

Links

 


Anhang: Technische Daten des Vaonis Vespera

Hardware

Rucksack

Elektronik

"Smarts"

Sensordaten

 


Anhang: Vergleich des Vaonis Vespera mit dem Vaonis Stellina und dem Unistellar eVscope

Quelle: vaonis.com/stellina-vs-vespera#Diff

  Vespera Stellina eVscope
Gewicht 5 kg (11 lbs) 11,2 kg (24,7 lbs) 9 kg mit Stativ
Höhe 40 cm (15 in) 49 cm (19 in) 65 cm
Breite 20 cm (8 in) 39 cm (15 in) 23 cm
Tiefe 9 cm (3,5 in) 13 cm (4,7 in) n.a.
Teleskop-Typ Refraktor Refraktor Reflektor (Newton)
Okjektiv Apochromatisches Quadruplett Apochromatisches Dublett Spiegel
Besondere Objektivmerkmale Extra geringe Dispersion S-FPL52, äquivalent (ULD) zu Lanthan-Glas Sehr geringe Dispersion S-FPL51, äquivalent (ED) zu Lanthan-Glas Spiegel aus BK7-Glas
Öffnung 50 mm 80 mm 112 oder 114 mm
Brenweite 200 mm 400 mm 450 mm
Öffnungsverhältnis F/4 F/5 F/4
Gesichtsfeld 1,6° x 0.9° 1° x 0,7° 0,61° x 0,46° (36,7' x 27,6')
Montierung Alt-Azimut Alt-Azimut Alt-Azimut
Feldderotator nein (erfolgt in der Software) ja nein (erfolgt in der Software)
Bildsensor Sony IMX462 Sony IMX178 Sony IMX224
Auflösung 1920 x 1080 (2MP) 3072 x 2080 (6,4MP) 1280 x 960 (1,2 MP)
Sensorgröße 1/2,8" 1/1,8" 1/3"
Dateiformate JPEG, TIFF, FITS (TIFF/FITS in 16 bit) JPEG, TIFF, FITS (TIFF/FITS in 16 bit) PNG
USB-Port (Bilder herunterladen) nein (Übertragung mit WLAN) ja nein (Übertragung mit WLAN)
Autofokus ja ja nein
Lichtverschmutzungsfilter optional ja nein, angeblich in Software
Antibeschlagsheizung optional ja nein
Temperatur-/Feuchtigkeitssensor nein ja nein
Akkutyp integriert extern (Powerbank) integriert
Akkustandzeit bis zu 4 h bis zu 5 h bis zu 10 h
Wasserschutzklasse IP43 IP53 n.a.
Mehrbenutzermodus bis zu 5 Benutzer bis zu 10 Benutzer ja (Anzahl unbekannt)
Anzahl Objekte in der Datenbank 200 (Oktober 2020) 200 (Oktober 2020) 4800, 120 mit ausführlicher Beschreibung
Objektzugang über Koordinateneingabe ja ja ja
Entwicklungen 2021/2022
Sonnenbeobachtung ja (mit optionalem Filter) ja (mit optionalem Filter) ja (mit optionalem Filter)
Externer Akku ja ja möglich
Verbindung zu WLAN-Hotspots nein ja nein
Beobachtungsplanung bis zu 3 Objekte unbegrenzt nein
Expertenmodus (Kamerasteuerung) nein ja manuelle Bildsteuerung (Helligkeit, Hintergrund) schon 2020 verfügbar
HDR-Bildverarbeitung ja ja nein
Bildspeicherung in der App biis zu 100 Bilder bis zu 100 Bilder nein, auf dem Smartphone je nach Speichergröße
Mosaic-Modus 5-fache Sensorfläche (laut Kickstarter-Kommentaren 4-fache Sensorfläche) 16-fache Sensorfläche nein

 

An den Anfang   Homepage  

gerd (at) waloszek (dot) de

Über mich
made by walodesign on a mac!
15.10.2020