Vaonis Vespera - Erste Erfahrungen

Einführung | Erste besuchte Himmelsobjekte | Erste Beobachtungserfahrungen | Erste Anmerkungen zur Bedienung | Erstes Fazit | Links || Anhang: Vergleiche

Auf dieser Seite stelle ich meine allerersten Erfahrungen mit meinem elektronischen 2"-Linsenteleskop Vaonis Vespera 50 mm/200 mm (f/4) zusammen (erhalten am 29.7.2022).

Hinweise:

 

Einführung

         

Fotos: Mein Vaonis Vespera (Ende Juli 2022)

Vespera ist das zweite Teleskop, das die französische Firma Vaonis entwickelt hat. Dazu hat Vaonis am 1.10.2020 eine Kickstarter-Kampage gestartet, an der ich mich ganz früh beteiligt habe, um ein Early-Bird-Angebot zu ergattern, was mir auch gelang. Erfahren habe ich von dieser Kampagne, weil Vaonis mich persönlich angeschrieben hat. Die Kampagne endete erfolgreich am 31. Oktober 2020 (2163 Unterstützer, 2.559.952 $, sogar etwas erfolgreicher als das eVscope mit 2144 Unterstützern und 2.209.270 $). Also konnte die Entwicklung des Teleskops weitergehen, bis schließlich die Massenproduktion begann. Die Auslieferung des Teleskops war für Weihnachten 2021 geplant, aber zu diesem Zeitpunkt wurden nur 400 Exemplare in die USA ausgeliefert. Ich musste bis zum 29.7.2022 warten!

 

Erste besuchte Himmelsobjekte

Im folgenden führe ich die Deep-Sky-Objekte auf, die ich anfangs mit dem Vaonis Vespera beobachtet und fotografiert habe.

Nur in wenigen Fällen habe ich so lange belichtet, wie Vaonis es empfiehlt.

 

Erste Beobachtungserfahrungen

Im folgenden schildere ich meine allerersten Erfahrungen mit dem Vaonis Vespera aus den ersten 3 Beobachtungssitzungen (Mühlhausen/Kraichgau).

Erster Beobachtungsabend (29.7.2022)

Ich erhielt mein Vespera am 29.7.2022 und konnte abends trotz ständig wechselnder Wolken eine Reihe von Himmelsobjekten beobachten und fotografieren. Das Vespera habe ich auf das ausziehbare Stativ gestellt, mit dem es geliefert wurde. Aber wegen der geringeren Stabilität habe ich die Stativbeine nicht ausgezogen. Ich weiß gar nicht, ob man den Tubus des Vespera von Hand bewegen darf, einmal hatte ich das für Fotos getan, aber normalerweise fährt das Vespera den Tubus automatisch beim Initialisieren heraus. Insgesamt wirkt das Vespera mehr "automatisiert" als das eVscope - und es dauert alles auch etwas länger (woran man sich erst gewöhnen muss...). Bedient habe ich das Vespera über die Singularity-App von Vaonis, die ich auf meinem iPad betrieb (ich habe Singularity auch auf einem unserer iPhones installisert). Zunächst galt es also für mich, der ich die Unistellar-App gewöhnt war, sich auf die Singularity-App von Vaonis umzustellen. Ich bin allerdings recht schnell mit der App klargekommen.

Anfangs waren die Wolken so in Bewegung, dass ich die ersten beiden Ziele, M 51 und M 13 nicht richtig fotografieren konnte, weil das Stacking aufgrund der Wolken nicht über das erste Foto hinaus kam. Später konnte ich aber beide Objekte noch einmal fotografieren. Das "Fotografieren" dauert länger als beim eVscope, genauer gesagt, dauert es länger, bis man ein "ansehnliches" Bild auf dem Bildschirm erkennen kann. Typischerweise dauert das etwa 5 Minuten, bei manchen Objekten aber auch schon einmal 10-15 Minuten. Und um gute Fotos zu erhalten, dürfte man je nach Objekt eine halbe bis 2 Stunden belichten müssen bzw. sollte man sich an den Vorgaben von Vaonis orientieren. Aber so lange Zeiten habe ich wegen der Wolken und meiner Ungeduld noch nicht ausprobiert.

Beobachtungsreihenfolge: M 51, M 13, M 82, M 13, M 27, M 51, M 16, M 101, M 92; SQM ca. 20 um Mitternacht

Von M 51 und M 13 erhielt ich wegen der Wolken zunächst keine brauchbaren Fotos, danach waren alle angefahrenen Objekte "erkennbar". Einige Objekte, wie M 81, wurden nicht gefunden, vermutlich, weil unser Haus im Wege stand. Und da kommt schon ein erster Punkt: Es ist für mich beim Vespera schwierig zu erkennen, ob sich störende Objekte im Bildfeld befinden. Da die entsprechenden Fotos "aussortiert" werden und nicht auf dem Stack landen, sehe ich gar nicht, dass/ob etwas im Wege ist!

Fotos

Die folgenden unbearbeiteten Fotos sind am 29.7.2022 entstanden und jeweils die letzten von Hand gespeicherten Fotos einer Beobachtung (z.B. von M 13):

    

M 82 - Original (12 Frames = 120 Sekunden; Hindernisse)

 

M 13 - Original (20 Frames = 200 Sekunden)

 

M 27 - Original (29 Frames = 290 Sekunden)

 

M 51 - Original (59 Frames = 590 Sekunden)

 

M 16 - Original (29 Frames = 290 Sekunden; Wolken)

 

M 101 - Original (82 Frames = 820 Sekunden)

   

M 92 - Original (29 Frames = 290 Sekunden)

   

Anmerkung: Die Frames/Sekunden stammen aus den EXIF-Daten.

Große Begeisterung kam bei mir angesichts dieser Ergebnisse noch nicht auf. Aber ich habe ja auch in allen Fällen kürzer gestackt, als Vaonis es empfiehlt. Außerdem war der Himmel mit einerm SQM von 19 bis 20 nicht wirklich ideal; für einen dunkleren Himmel hätte ich mit dem Beobachten noch länger warten müssen.

Zweiter Beobachtungsabend (30.7.2022)

Am 30.7.2022, also am nächsten Abend, sah es zunächst überhaupt nicht nach einem wolkenfreien Himmel aus. Trotzdem hatte ich das Vespera herausgestellt, und tatsächlich zeigten sich später Wolkenlücken, die für Beobachtungen ausreichten. Bei M 13 konnte ich sogar die vorgeschlagenen 15 Minuten Beobachtungszeit ausprobieren (90 Frames zu je 10 Sekunden).

Reihenfolge: M 81, M 13, M 81, M 109 (nicht gefunden), M 10, M 12, M 14, M 57; SQM nicht gemessen.

Fotos

Die folgenden unbearbeiteten Fotos sind am 30.7.2022 entstanden und jeweils die letzten automatisch gespeicherten Fotos einer Beobachtung:

    

M 81 - Original (18 Frames = 180 Sekunden)

 

M 13 - Original (89 Frames = 890 Sekunden)

 

M 10 - Original (30 Frames = 300 Sekunden)

 

M 12 - Original (29 Frames = 290 Sekunden)

 

M 14 - Original (29 Frames = 290 Sekunden)

 

M 57 - Original (24 Frames = 240 Sekunden)

Anmerkung: Die Frames/Sekunden stammen aus den EXIF-Daten.

Dritter Beobachtungsabend (31.7.2022)

Am 31.7.2022 war der Himmel weitgehend wolkenfrei, und so habe ich mein Vespera ein drittes Mal testen können.

Reihenfolge: M 13, M 81/82, M 27, NGC 7000, NGC 6992, M 17, M 8 (verdeckt), M 5, M 11, M 51 (abgebrochen), NGC 6960, M 16, M 3, M 71, M 56, IC 1396 (nicht zu sehen); SQM 19-20

Während der Beobachtung von M 81 habe ich den Ausschnitt verändert, so dass M 82 nicht nur am Rand, sondern besser auf dem Bild zu sehen war (ich musste erst einmal lernen, wie das funktioniert...). M 8 war leider verdeckt, weil er zu niedrig stand. Während der Beobachtung von M 11 habe ich das Vespera noch einmal den Autofocus einstellen lassen. Ein Stellina-Besitzer schrieb mir, dass er den Autofokus eigentlich vor jeder Beobachtung einstellen müsste. Für das Vespera scheint nach meinem Eindruck dasselbe zu gelten, denn viele Fotos wirken leicht unscharf.

Fotos

Die folgenden unbearbeiteten Fotos sind am 31.7.2022 entstanden und jeweils die letzten automatisch gespeicherten Fotos einer Beobachtung:

    

M 13 - Original (60 Frames = 600 Sekunden)

 

M 81 - Original (16 Frames = 160 Sekunden; abgebrochen und Ausschnitt verändert)

 

M 81/82 - Original (59 Frames = 590 Sekunden)

 

M 27 - Original (59 Frames = 590 Sekunden)

 

NGC 7000 - Original (29 Frames = 290 Sekunden)

 

NGC 6992 - Original (21 Frames = 210 Sekunden)

    

M 17 - Original (29 Frames = 290 Sekunden)

 

M 8 - Original (3 Frames = 30 Sekunden; verdeckt)

 

M 5 - Original (29 Frames = 290 Sekunden)

 

M 11 - Original (5 Frames = 50 Sekunden; vor Autofokus-Aktualisierung)

 

M 11 - Original (18 Frames = 180 Sekunden; nach Autofokus-Aktualisierung)

 

NGC 6960 - Original (24 Frames = 240 Sekunden)

    

M 16 - Original (29 Frames = 290 Sekunden)

 

M 3 - Original (29 Frames = 290 Sekunden)

 

M 71 - Original (12 Frames = 120 Sekunden)

 

M 56 - Original (17 Frames = 170 Sekunden)

   

IC 1396 - Original (17 Frames = 170 Sekunden)

 

 

Anmerkung: Die Frames/Sekunden stammen aus den EXIF-Daten.

Fazit nach drei Beobachtungssitzungen im Juli (Mühlhausen)

Während ich nach der ersten Beobachtungssitzung von den Ergebnissen zumindest teilweise etwas enttäuscht war, bin ich inzwischen mit den Ergebnissen, die Vespera abliefert, zufrieden. Offensichtlich waren die Beobachtungsbedingungen am ersten Abend aufgrund schnell erscheinender Wolken teilweise schlecht (zum Beispiel bei M 16).

Bei schwierigen Fällen, wie dem Nordamerikanebel (NGC 7000) und dem Schleiernebel (NGC 6960/6992), habe ich mit dem Vespera auf Anhieb mehr erreicht als beim eVscope; nur der Nebel IC 1396 (Elephant's Trunk) scheint für mich unerreichbar zu bleiben... Und kleine Objekte wie der Ringnebel M 57 sind mit dem kurzbrennweitigen Vespera besonders winzig!

Auch fiel mir angenehm auf, dass das Vespera kein erkennbares Verstärkerglühen (amp glow) zeigt, wie es zum Beispiel das originale eVscope tut.

Bei diesen ersten Beobachtungen habe ich einige Dinge gelernt:

 

Erste Beobachtungen in Erkerode

Im folgenden möchte ich noch kurz die anschließenden vier Beobachtungssitzungen vorstellen, die ich in Erkerode durchgeführt habe.

4.8.2022

6.8.2022

7.8.2022

12.8.2022

Fotos

Die folgenden unbearbeiteten Fotos sind im August 2022 an den vier obigen Tagen entstanden und jeweils die letzten automatisch gespeicherten Fotos einer Beobachtung:

    

M 51, 4.8.2022 - Original (61 Frames = 610 Sekunden)

 

M 3, 6.8.2022 - Original (30 Frames = 300 Sekunden)

 

M 5, 6.8.2022 - Original (30 Frames = 300 Sekunden)

 

M 13, 6.8.2022 - Original (40 Frames = 400 Sekunden)

 

M 16, 6.8.2022 - Original (18 Frames = 180 Sekunden)

 

M 16, 6.8.2022 - Original (35 Frames = 350 Sekunden), neuer Autofokus

 

M 27, 6.8.2022 - Original (23 Frames = 230 Sekunden)

 

M 51, 6.8.2022 - Original (31 Frames = 310 Sekunden)

 

NGC 6633, 6.8.2022 - Original (17 Frames = 170 Sekunden)

 

CR 399, 7.8.2022 - Original (17 Frames = 170 Sekunden)

 

M 51, 7.8.2022 - Original (122 Frames = 1220 Sekunden)

 

M 101, 7.8.2022 - Original (191 Frames = 1910 Sekunden)

 

M 13, 12.8.2022 - Original (30 Frames = 300 Sekunden)

 

M 82, 12.8.2022 - Original (3 Frames = 30 Sekunden)

 

M 82, 12.8.2022 - Original (5 Frames = 50 Sekunden)

 

M 81/82, 12.8.2022 - Original (60 Frames = 600 Sekunden)

 

M 31, 12.8.2022 - Original (71 Frames = 710 Sekunden)

 

M 32, 12.8.2022 - Original (8 Frames = 80 Sekunden)

 

NGC 884/889, 12.8.2022 - Original (4 Frames = 40 Sekunden)

 

NGC 884/889, 12.8.2022 - Original (43 Frames = 430 Sekunden), Autofokus erneuert

 

NGC 7789, 12.8.2022 - Original (24 Frames = 240 Sekunden)

 

NGC 6960, 12.8.2022 - Original (45 Frames = 450 Sekunden)

 

M 27, 12.8.2022 - Original (45 Frames = 450 Sekunden)

 

NGC 6992, 12.8.2022 - Original (26 Frames = 260 Sekunden)

 

NGC 457, 12.8.2022 - Original (2 Frames = 20 Sekunden)

 

NGC 457, 12.8.2022 - Original (30 Frames = 300 Sekunden), Autofokus erneuert

Anmerkung: Die Frames/Sekunden stammen aus den EXIF-Daten.

Fazit

Die Ergebnisse waren teilweise schlecht, weil das Beobachtungsobjekt verdeckt war, aber auch infolge von Tracking-Problemen (siehe Probleme...); in beiden Fällen wurden keine Fotos auf dem Stack abgelegt (manchmal nur eines...). Bei Objekten, die ich länger belichtet habe, sieht man die positive Wirkung der längeren Belichtung (aber auch nicht in jedem Fall...).

Probleme...

Dieses Mal hatte ich einige Probleme mit dem Vespera. Zum einen bemerkte ich bei M 16 nicht, dass das Objekt bei der Beobachtung verdeckt war. Das kann man nur dann erkennen, wenn man sich den Himmel, z.B. mit dem Fernglas, genauer anschaut - oder indem man die FITS-Dateien analysiert. Aber dazu müssen diese erst auf den eigenen Computer übertragen werden...

Zum anderen hatte ich in zwei Fällen Trackingprobleme (M 29, M 39). In diesem Fall gelangte ebenfalls kein Bild auf den Bilderstapel, so daß der Effekt nicht für mich zu erkennen war. Auch hier half nur das spätere Ansehen der FITS-Dateien, um die Ursache der Probleme zu finden, nämlich langgezogene Sterne (aus welchem Grund auch immer...).

 

Erste Anmerkungen zur Bedienung

Design contra Bedienung?

Bedienung und Design eines Gerätes hängen natürlich eng zusammen. Und auf den ersten Blick gefällt die Klarheit des Vespara-Designs, und man denkt, so würde es auch aussehen, wenn nicht Vaonis, sondern Apple das Vespera entworfen hätte. Sogar der magnetische Stecker für die Stromversorgung ist vorhanden (bei Apple Laptops ist er gerade erst wieder zurückgekehrt...). Auf den zweiten Blick habe ich allerdings manchmal den Eindruck, dass nicht "form follows function" für das Vespera gilt, sondern dass eher das Design den Vorrang hatte. Zu viele Dinge fallen mir in der Praxis auf, die mir nicht so gefallen.

Mit 40 x 20 x 10 cm ist das Vespera angenehm klein. Aber seine 5 kg wiegen doch genug, um das Vespera für mich "schwer" erscheinen zu lassen. Und nicht nur "schwer", sondern auch "schwer anzufassen". Das liegt auch daran, dass der schwenkbare Tubus schwenkbar ist und nicht in der Grundstellung arretiert. Wenn ich das Vespera greife, um es zu transportieren, erwische ich immer wieder den schwenkbaren Tubus. Im schlimmsten Fall kann der sich drehen und das Vespera kann mir aus der Hand gleiten und herunterfallen. Zum Glück ist das noch nicht passiert, aber davor habe ich etwas Angst...

Einschalter

Vaonis schreibt, dass man den Einschalter nicht drücken muss, sondern dass eine Berührung ausreicht, um ihn zu betätigen. Das kann ich bestätigen, aber im negativen Sinne, denn immer wenn ich das Vespera anzufassen versuche, komme ich unabsichtlich gegen den Einschaltknopf und schalte das Gerät ein. Im Zweifelsfall bemerke ich das nicht, und das Gerät saugt den Akku leer (wahrscheinlich schaltet sich das Gerät nach einer bestimmten Zeit wieder ab, wenn es nicht benutzt wird).

Dosenlibelle

Ein "Highlight" im negativen Sinne ist für mich auch die Dosenlibelle, die man magnetisch an der Buchse für die Stromversorgung anschließen kann. Jedesmal, wenn ich das Vespera anfasse, komme ich dagegen und es fällt mir herunter. Dieses wird wohl das erste Teil sein, dass ich verlieren werde... Schön im praktischen, wenn auch nicht im designerischen Sinne, wäre gewesen, wenn Vaonis eine Art Fach für die Dosenlibelle am Gehäuse angebracht hätte, in der man diese sicher und wiederfindbar unterbringen könnte.

Stativbeine

Ich besitze das ausziehbare Stativ. Wie beim normalen Stativ müssen die Beine an einen Kopf angeschraubt werden. Damit habe ich immer große Mühe, denn die Gewindesteigung scheint recht flach und das Gewinde sehr fein zu sein. Das Anschrauben der Stativbeine ist bisher für mich jedenfalls immer ein Ärgernis! Und es ist mir auch schon passiert, dass ich ein Stativbein nicht richtig festgeschraubt hatte...

Weiteres

Das Vespera bewegt sich recht langsam, macht dafür aber auch wenig Lärm!

Singularity App

Die Singularity-App, die Vaonis für seine Teleskope Stellina und Vespera bereit stellt, ist komplexer und für mich unübersichtlicher als die Version 1 der Unistellar-App (Version 2 dieser App habe ich bisher nur kurz ausprobiert). Aber es ist mir trotzdem gelungen, damit die gewünschten Aufnahmen zu machen.

Anfangs hat mich vor allem gestört, dass ich keine Suchangaben eingeben konnte, um bestimmte Himmelsobjekte zu finden. Aber das lag daran, dass ich das entsprechende Symbol auf der "Where shall we go tonight?"-Seite noch nicht gefunden hatte. Wählt man jedoch bestimmte Kategorien wie z.B. Galaxien aus, hat man auch keine Suchfunktion mehr. Dann muss man dafür lange Listen durchlaufen, in der Hoffnung, dass das Objekt irgendwann erscheinen würde. Die Listen sind für mich auch nicht logisch sortiert. Oder ich habe die dahinter stehende Logik noch nicht verstanden... Inzwischen glaube ich sie verstanden zu haben: Bei alphabetischer Reihenfolge werden Objekte, die einen normalen Namen haben entsprechend dem Namen eingeordnet, alle anderen entsprechend ihrer Katalogbezeichnung. Da geht es aber nicht nach der Zahl, sondern 1, 10, 100, .., 2, 20, 200 usw. Und wenn mal aus Versehen im Katalog die Leerstelle zwischen Katalogkürzel und Nummer vergessen wurde wie bei NGC4559, dann erscheint dieses Objekt ganz hinten (hier bei den NGC-Objekten). Kurioserweise werden aber die Messier-Objekte ohne den Zwischenraum gelistet (z.B. M31).

Die Anzahl der bereitgestellten Himmelsobjekte ist zudem sehr niedrig, verglichen etwa mit den Unistellar-Apps, weil jedes DSO eine spezielle Bearbeitung erhält. Aber wenigstens ist eine Eingabe von Koordinaten (im J2000-Format) möglich, so dass theoretisch zumindest jedes DSO zur Verfügung steht. Diese Funktion habe ich bisher jedoch noch nicht ausprobiert.

 

Erstes Fazit

Hier werde ich mein erstes Fazit zum Vaonis Vespera ziehen.

 

Links


Anhang: Vergleiche

Im folgenden stelle ich Fotos vom selben DSO einander gegenüber, die an verschiedenen Tagen aufgenommen wurden.

M 11-Vergleich

   
 

M 11, 31.7.2022 - Original (5 Frames = 50 Sekunden; vor Autofokus-Aktivierung)

 

M 11, 31.7.2022 - Original (18 Frames = 180 Sekunden; nach Autofokus-Aktivierung)

M 13-Vergleich

   
    

M 13, 29.7.2022 - Original (20 Frames = 200 Sekunden)

 

M 13, 30.7.2022 - Original (89 Frames = 890 Sekunden)

 

M 13, 31.7.2022 - Original (60 Frames = 600 Sekunden)

 

M 13, 6.8.2022 - Original (40 Frames = 400 Sekunden)

 

M 13, 12.8.2022 - Original (30 Frames = 300 Sekunden)

 

M 16, 29.7.2022 - Original (29 Frames = 290 Sekunden; Wolken)

M 16-Vergleich

  Siehe Fotos darunter!
 

M 16, 31.7.2022 - Original (29 Frames = 290 Sekunden)

 

M 16, 6.8.2022 - Original (35 Frames = 350 Sekunden), neuer Autofokus

M 27-Vergleich

   
 

M 27, 29.7.2022 - Original (29 Frames = 290 Sekunden)

 

M 27, 31.7.2022 - Original (59 Frames = 590 Sekunden)

 

M 27, 6.8.2022 - Original (23 Frames = 230 Sekunden)

 

M 27, 12.8.2022 - Original (45 Frames = 450 Sekunden)

M 51-Vergleich

 

 

 

M 51, 29.7.2022 - Original (59 Frames = 590 Sekunden)

 

M 51, 4.8.2022 - Original (61 Frames = 610 Sekunden)

   

M 51, 7.8.2022 - Original (122 Frames = 1220 Sekunden)

   

M 101-Vergleich

   
 

M 101, 29.7.2022 - Original (82 Frames = 820 Sekunden)

 

M 101, 7.8.2022 - Original (191 Frames = 1910 Sekunden)

 

 

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27.10.2022