DwarfLab Dwarf mini - Informationen (30 mm-Refraktor)

Einführung | Über Vespera | Aussehen | Sensor, Pixelwerte, Gesichtsfeld, Bildgröße (Pixel) | Besuchte Himmelsobjekte | Erste Erfahrungen | Erstes Fazit | Links || Anhang: Technische Daten | Anhang: Vergleich des Dwarf mini mit dem Vaonis Vespera und Vespera Pro

Auf dieser Seite stelle ich einige Informationen zu meinem elektronischen Refraktor Dwarf mini 30 mm/150 mm (f/5) zusammen. Ich habe ihn Ende November 2025 bestellt (Pre-Order) und am 14. Januar 2026 erhalten. Das mitbestellte Stativ habe ich zwei Tage später (16.1.2026) erhalten.

Siehe auch (meistens in Arbeit):

 

Einführung

         

Fotos: Mein Dwarf mini (Januar 2026)

Das Dwarf mini ist wohl das vierte ("smarte") Teleskop, das die chinesische Firma DwarfLab entwickelt hat. Vom Design her erinnert es an die Vaonis Vesperas und die danach entwickelten ZWO Seestar-Teleskope - und steht damit in deutlichem Gegensatz zu den vorher von DwarLab entwickelten Teleskopen.

 

Über das Dwarf mini

Was ist das Dwarf mini?

Das Dwarf mini des chinesischen Herstellers DwarfLab ist wohl das zur Zeit kleinste "Smart Teleskop" auf dem Markt (Stand: Januar 2026). Mit knapp 850 g Gewicht und einer Höhe von nicht mal 20 cm kann man es ja fast in die Hosentasche stecken ;) Das Dwarf mini ähnelt von der Konzeption her den Vaonis Vesperas und den später dazu gekommenen ZWO Smart Teleskopen. Wie alle Dwarf-Teleskope verfügt es über eine zweite Kamera mit Weitwinkel-Brennweite, die für unterschiedliche Zwecke verwendet werden kann. Unter anderem bietet sie eine Vorschau bei der Beobachtung. Und wie alle DwarfLab-Teleskope bietet das Dwarf mini eine Vielzahl von Aufnahmemöglichkeiten, auch am Tage, die ich wohl kaum jemals nutzen werde. Vielleicht versuche ich mal mit der Weitwinkelkamera ein Foto der Milchstraße...

Warum habe ich mich für das Dwarf mini entschieden?

Ich habe seit jeher ein Faible für kleine Geräte. Und so hat mich das Dwarf mini vor allem deshalb interessiert, weil es so klein und leicht ist (siehe technische Daten). Dass es qualitativ nicht mit meinen Vesperas mithalten kann, war eigentlich von vornherein klar. Andererseits hatte ich länger nicht etwas Neues erworben, und so wollte ich auch einmal wieder etwas Neues erforschen. Und in der Tat ist die Software des Dwarf mini deutlich anders als das, was ich ich Vaonis und Unistellar gewohnt war. Mehr dazu auf meiner "Erfahrungsseite"...

 

Aussehen

Dwarf mini

Hier zeige ich Fotos vom Auspacken des Dwarf mini ("Unboxing") und des Teleskops.

         

Das Dwarf mini ist angekommen!

 

Das Paket auf der Waage: 1565 g

 

Das Paket geöffnet

   

Technische Daten

 

Der mini-Karton herausgenommen

 

Der Karton mit dem Dwarf mini (1290 g) - nützlich zum Aufbewahren

   

Nochmal technische Daten...

 

Der Lieferumfang auf dem Karton

 

Karton von oben

   

Karton geöffnet...

 

... und das Dwarf mini "freigelegt"

 

Zubehör: Sonnenfilter und USB-C-Kabel

   

Dwarf mini aus dem Karton genommen...

 

... und Schutzhülle entfernt

 

So viel wiegt mein Dwarf mini: 846 g (offitiell 840 g)

      

Dwarf mini eingeschaltet (LEDs leuchten grün)

 

Arm von Hand ausgefahren

 

Dito

   

Dito

 

Dito

 

Dwarf Mini in den Händen

Stativ, Dwarf mini auf dem Stativ

Hier zeige ich Fotos vom Auspacken des Stativs ("Unboxing"), des Stativs und des Stativs samt Dwarf mini. Mehr zum Stativ auf Seite Stativ.

         

Das Stativ für das Dwarf mini ist angekommen!

 

Innenkarton herausgenommen

 

Stativ in Hülle herausgenommen

   

Stativ aus Hülle genommen

 

Stativ aus Plastikhülle genommen

 

Das wäre die Reiseausrüstung ohne iPad und Ladegerät!

   

Das Stativ, Griff nach oben abgeknickt

  Dwarf mini auf dem Stativ, Griff nach oben abgeknickt  

Dito,Griff nach unten abgeknickt

 
 

Dwarf mini auf dem Stativ, Beine ausgezogen, steilster Winkel

 

Dito, Hebel nach unten abgeknickt

 

DwarfLab empfiehlt, ein Gewicht an die Mittelsäule zu hängen, wenn die Beine ganz ausgezogen sind (hier normale Spreizung der Beine)

Hinweis: Die Mittelsäule kann ein Gewicht tragen; DwarfLab empfiehlt dies für den Falls, dass die Beine ganz ausgezogen sind. Die Beine können auch flach gemacht werden. Das kann beim EQ-Modus die Stabilität erhöhen. Mehr dazu auf der Extra-Seite zum Stativ!

 

Sensor, Pixelwerte, Gesichtsfeld, Bildgröße (Pixel)

Wenn das Dwarf mini als Teleskop verwendet wird, arbeitet es im Tele-Modus und benutzt den Sensor Sony IMX6462 (CMOS) mit einer Auflösung von etwa 2 MegaPixeln, bzw. 1920 x 1080 Pixeln (H/V). Die Pixelgröße beträgt 2,9 µm (quadratische Pixel).

Die folgende Tabelle zeigt das Vespera, Vespera Pro, eVscope und eVscope 2 im Vergleich mit dem Dwarf mini:

Teleskop Brennweite Öffnung f BW in Grad BW in Minuten AM* Sensor
eVscope* 450 mm 114 mm 4 0,61° x 0,46° 36,7' x 27,6' 1,72 Sony IMX224/5
eVscope 2* 450 mm 114 mm 4 0,78° x 0,57° 47' x 34' 1,33 Sony IMX347
Vespera* 200 mm 50 mm 4 1,6° x 0,9° 96' x 54' (ca.) 2,99 Sony IMX462
Vespera Pro 250 mm 50 mm 5 1,6° x 1,6° 96' x 96' (ca.) 1,65 Sony IMX676
Dwarf mini 150 mm 30 mm 5 2,14° x 1,20° 120' x 72' (ca.) 3,99 Sony IMX662

*) Nicht mehr in meinem Besitz
*) AM = Abbildungsmaßstab: Beschreibt die relative Größe von Objekten bei 1:1 Pixeln (je größer AM, desto kleiner die Objekte)

 

Besuchte Himmelsobjekte

Im folgenden führe ich die Deep-Sky-Objekte auf, die ich in den ersten Wochen mit dem Dwarf mini beobachtet und fotografiert habe.

Die Seite Erste Erfahrungen wird Fotos der aufgeführten Objekte zeigen (meine allerersten Beobachtungen mit dem Dwarf mini).

 

Erste Erfahrungen

Auf Seite Erste Erfahrungen schildere ich meine allerersten Erfahrungen mit dem Vaonis Vespera. Aus Platzgründen habe ich dafür eine neue Seite angelegt. Diese Seite wird auch Fotos der Objekte zeigen, die ich oben unter "Besuchte Himmelsobjekte" aufführe (meine allerersten Beobachtungen mit dem Dwarf mini).

 

Erstes Fazit

Für ein erstes Fazit ist es noch viel zu früh. Ich habe aber schon gesehen, dass es nur für große Objekte (Nebel, Galaxien, Sternhaufen) geeignet ist. Dank der in die App integrierten Software Stellar Studio werden oft sehr schöne Ergebnisse erzielt, aber die Auflösung der Fotos isr aufgrund der technischen Begrenzungen (30 mm Öffnung, 150 mm Brennweite) eher dürftig. Spaß macht das Teleskop in erster Linie wegen dser Möglichkeiten, Dinge auszuprobieren, wie den EQ-Modus oder auch (eher enttäuschende) Mosaike. Damit stellt sich die Frage, on ich das Dwarf mini behalten oder nach genügend Herumspielen wieder verkaufen werde. Und dann ist da ja noch das Seestar S30 Pro mit ähnlichem Daten aber höher auflösendem Sensor...

 

Links

 


Anhang: Technische Daten des Dwarf mini und des Stativs

Dwarf mini

Stativ

 

Anhang: Vergleich des Dwarf mini mit dem Vaonis Vespera und Vespera Pro

Wird bei neuen Informationen ergänzt...

  Vespera Vespera Pro Dwarf mini
Gewicht 5 kg (11 lbs) 5 kg (11 lbs) 840 g (846 gemessen)
Höhe 40 cm (15 in) 40 cm (15 in) 18,36 cm
Breite 20 cm (8 in) 20 cm (8 in) 6,7 cm
Tiefe 9 cm (3,5 in) 9 cm (3,5 in) 10,4 cm
Teleskop-Typ Refraktor Refraktor Reflektor (Newton)
Okjektiv Apochromatisches Quadruplett Apochromatisches Quadruplett unbekannt
Besondere Objektivmerkmale Extra geringe Dispersion S-FPL52, äquivalent (ULD) zu Lanthan-Glas Extra geringe Dispersion S-FPL52, äquivalent (ULD) zu Lanthan-Glas unbekannt
Öffnung 50 mm 50 mm 30 mm (T) / 3,4 mm (W)
Brenweite 200 mm 250 mm 150 mm (T) / 6,7 (W)
Öffnungsverhältnis F/4 F/5 F/5 (T)
Gesichtsfeld 1,6° x 0,9° 1,6° x 1,6° 2,14° x 1,20° (T)
Montierung Alt-Azimut Alt-Azimut Alt-Azimut, EQ-Modus mit Stativ oder Wedge
Feldderotator nein (erfolgt in der Software) nein (erfolgt in der Software) nein (erfolgt in der Software)
Bildsensor Sony IMX462 Sony IMX676 Sony IMX662 (T); OS02K10 (W)
Auflösung 1920 x 1080 (2 MP) 3536 x 3536 (12,5 MP) beide 1920 x 1080 (2 MP)
Sensorgröße 1/2,8" 1/1,6" beide 1/2,8"
Pixelgröße 2,9 µm x 2,9 µm 2,0 µm x 2,0µm 2,9 µm x 2,9 µm (beide Sensoren)
Dateiformate JPEG, TIFF, FITS (TIFF/FITS in 16 bit) JPEG, TIFF, FITS (TIFF/FITS in 16 bit) PNG, FITS, PNG, JPEG (und mehr...)
USB-Port (Bilder herunterladen) nein (Übertragung mit WLAN) nein (Übertragung mit WLAN) ja (Übertragung mit beigelegtem USB-C-Kabel; WiFi ebefalls möglich)
Autofokus ja ja ja (und manueller Fokus)
Lichtverschmutzungsfilter optional optional eingebaut (Astro)
Dual-Band-Filter optional optional eingebaut (DB)
Sonnenfilter optional optional im Lieferumfang
Dark Frames ja ja, Deckel mitgeliefert ja, mit eingebautem Dark-Filter
Antibeschlagsheizung ja, sobald der (optionale) Sensor eingebaut ist ja (Sensor ist eingebaut) nein, aber so konstruiert, dass das nicht nötig sein soll
Temperatur-/Feuchtigkeitssensor optional ja nein
Akkutyp integriert integriert integriert (7000 mAh)
Akkustandzeit bis zu 8 h bis zu 11 h bis zu 4 h
Wasserschutzklasse IP43 IP33 unbekannt
Mehrbenutzermodus bis zu 8 Benutzer bis zu 8 Benutzer nein
Anzahl Objekte in der Datenbank 300+ (Juli 2023)
4000 (erweitert)
300+ (Juli 2023)
4000 (erweitert)
unbekannt
Objektzugang über Koordinateneingabe ja ja ja
Sonnenbeobachtung ja (mit optionalem Sonnenfilter) ja (mit optionalem Sonnenfilter) ja (mit beigelegtem Sonnenfilter)
Externer Akku möglich möglich möglich
Verbindung zu WLAN-Hotspots nein nein ja (STA- und AP-Modus)
Beobachtungsplanung ja ja ja
Expertenmodus (Kamerasteuerung) ja ja ja
HDR-Bildverarbeitung ja ja unbekannt
Bildspeicherung in der App bis zu 200 MB bis zu 200 MB unbekannt
Mosaik-Modus maximal 3,2° x 1,8° (4-fache Sensorfläche), bis zu 8 MP maximal 3,2 ° x 3,2° (4-fache Sensorfläche), bis zu 32 MP ja, aber nur im EQ-Modus (bis zu 1:1,8 je Dimension, max. 4 Panels)

 

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08.02.2026