Einführung | Erste Erfahrungen mit dem Mosaik-Modus | Erstes Fazit | Links
In Arbeit
Auf dieser Seite stelle ich meine Erfahrungen mit dem Mosaik-Modus meines elektronischen 30 mm-Linsenteleskops Dwarf mini 30 mm/150 mm (f/5) zusammen.
Siehe auch (meistens in Arbeit):
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Fotos: Mein Dwarf mini (Januar 2026)
Das Dwarf mini besitzt einen IMX 662-Sensor mit einem Seitenverhältnis von 16:9 und hat ein Bildfeld von 2,14° x 1,20°. Das ist einerseits recht groß, aber wegen des "Handtuchformats" für viele Objekte oftmals ungünstig, weil sie schräg stehen oder zu groß für das Bildfeld sind. Zum Glück bietet das Dwarf mini auch einen Mosaik-Modus an, mit dem man größere Bildfelder erreichen kann. Und zwar kann das Bildfeld in beiden Richtungen bis auf den Faktor 1,8 verlängert werden.
Der Mosaik-Modus des Dwarf mini arbeitet komplett anders als der von Vaonis: Es werden einfach mehrere "Panels" aufgenommen, die später mit Stellar Studio zusammengefügt und nachbearbeitet werden. Direkt erhält man nur eine sogenannte "Vorschau", die noch Nahtstellen an den Überlappungen zeigt (das soll sich iurgendwann ändern...). Wegen der Überlappung der Panels wird auch nur der Faktor 1,8 statt des Faktors 2 erreicht. Nach meinen ersten Erfahrungen funktioniert das Zusammenfügen der Panels in Stellar Studio sehr gut - jedenfalls, wenn es zur Verfügung steht. Ich hatte auch schon den Fall, dass Stellar Studio aufgrund von Serverproblemen in China nicht arbeiten wollte...
Aus Zeitgründen habe ich bisher nur 2-Panel-Mosaike aufgenommen und zwar im Verhältnis 1:1,8, wobei dann ein fast quadratisches Bildfeld von gut 2° x 2° entsteht (fast so wie bei meinem Vespera Pro - dieses hat ein Bildfeld von 1,6° x 1,6° im "Normalmodus")
Ein wichtiger Punkt ist bei Mosaikne noch zu beachten: Mosaike müssen im EQ-Modus aufgenommen werden! Das erfordert also ein Stativ mit entsprechendem Neigekopf (kein Kugelkopf!), wie zum Beispiel das von DwarfLab (das ich besitze), oder eines mit Polhöhenwiege ("Wedge"). Man kann das Dwarf mini im EQ-Modus also nicht wie im AZ-Modus einfach auf den Boden oder einen Tisch stellen... Den EQ-Modus behandele ich auf der Seite EQ-Modus, so daß ich hier nichts zu seiner Einrichtung schreibe. Diese erfolgt am besten bevor man in den Mosaik-Modus geht (kann sein, dass dieser im AZ-Modus gar nicht zugänglich ist...).
Um ein Mosaik einzurichten, geht man in den Atlas. Dort befindet sich oben rechts ein Symbol für Mosaikeinstellungen. Klick man es an, erscheint ein Fenster, in dem man die Mosaikgröße festlegen kann.
Mehr möchte ich zum Mosaik-Modus nicht schreiben, denn der wird ja im Dwarf mini-Handbuch erklärt...
Im folgenden zeige ich meine ersten Mosaik-Aufnahmen!
Da Mosaike erst mit Stellar Studio optimal zusammengefügt werden, zeige ich keine unbearbeitete Aufnahmen.
Übte den EQ- und Mosaik-Modus an NGC 1499 und NGC 2024/B 33; die EQ-Ausrichtung klappte nicht, aber die Beobachtungen liefen trotzdem, warum auch immer...
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NGC 1499 mit Stellar Studio bearbeitet und nachbearbeitet, Original |
NGC 2024/B 33 mit Stellar Studio bearbeitet und nachbearbeitet, Original |
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M 31, 50 min, Mosaik, mit Stellar Studio bearbeitet, Original |
M 34, 50 min, Mosaik, mit Stellar Studio bearbeitet, Original |
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M 42/43, 50 min, Mosaik, mit Stellar Studio bearbeitet, Original |
NGC 2244, 50 min, mit Stellar Studio bearbeitet, Original |
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NGC 2244, 50 min, mit Stellar Studio bearbeitet und stark nach bearbeitet, Original |
NGC 2064 mit NGC 2261, 50 min, mit Stellar Studio bearbeitet und nachbearbeitet, Original |
In Vorbereitung
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| 09.02.2026 |