Unistellar - Einfache Bildbearbeitung (in Adobe PSE)

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Auf dieser Seite stelle ich kurz vor, wie ich Astromiefotos, die ich mit dem eVscope oder einer Astronomiekamera aufgenommen habe, auf einfache und schnelle Weise in Adobe Photoshop Elements bearbeite.

Weitere Hinweise: Siehe Seite Übersicht der Unistellar-Seiten für genau dieses!

 

Einführung

Auf dieser Seite stelle ich beispielhaft vor, wie ich Astronomiefotos, die ich mit dem eVscope oder einer Astronomiekamera aufgenommen habe, mit wenigen Bearbeitungsschritten in Adobe Photoshop Elements bearbeite. Dieses Verfahren habe ich mir im Laufe der Zeit "angewöhnt", und ich bin immer wieder nach dem Ausprobieren anderer Verfahren oder Programme darauf zurückverfallen, wei es schnelle Ergebnisse liefert. Sicherlich lassen sich mit ausgefeilteren Bearbeitungsmethoden viel bessere Ergebnisse erzielen. Dies hier ist also eine einfache Methode "für den schnellen Einstieg".

         

M 13 - 18.7.2021

 

M 13 - 18.7.2021, bearbeitet

 

M 13 - 18.7.2021, bearbeitet und geschärft

   

M 27 - 2.11.2020

 

M 16 - 23.8.2020

 

M 51 - 6.3.2021

   

M 27 - 2.11.2020, Foto darüber bearbeitet

 

M 16 - 23.8.2020, Foto darüber bearbeitet

 

M 51 - 6.3.2021, Foto darüber bearbeitet

Fotos: Beispiele für unbearbeitete und bearbeitete DSO (mit Unistellar eVscope aufgenommen)

 

Bildbearbeitung in wenigen Schritten...

Zunächst lade ich das Foto (M 81, Bode-Galaxie) in Adobe Photoshop Elements (PSE im folgenden):

Im ersten Schritt, der auch übersprungen werden kann, versuche ich, den Kontrast im Foto zu verringern und Details besser hervortreten zu lassen. Dazu wähle ich "Überarbeiten > Beleuchtung anpassen > Tiefen/Lichter...":

Es erscheint ein Dialogfenster, in dem ich typischerweise nur den Schieberegler "Tiefen aufhellen" verwende. Die Vorschau ist eingeschaltet, und zeigt des Effekt des "voreingestellten" Wertes von 35%:

Da mir dies zu hell ist, reduziere ich den Effekt in diesem Beispiel auf 20% ( (ich stelle den Bildeindruck "nach Geschmack" ein; die Vorschau ist angeschaltet, so dass man den Effekt der Änderung erkennen kann):

Hier habe ich die Vorschau ausgeschaltet, um einen "Vorher/Hinterher"-Vergleich machen zu können:

Im nächsten Schritt (wie schon geschrieben, kann der "Tiefen-Lichter"-Schritt kann auch weggelassen werden...) verwende ich das "Tonwertkorrektur"-Werkzeug, das ein Histogramm der Farb- oder Schwarzweißwerte zeigt:

Auch hier beginnt man mit eingeschalteter Vorschau. Die Schieberegler dienen zum Verändern des "Schwarzpunktes" (links), des "Gamma-Werts" (Mitte) und des "Weißpunktes" (rechts):

Normalerweise verwende ich nur den linken und den mittleren Schieberegler (der "Weißpunkt"-Schieberegler gilt für Astronomiefotos als "verboten"...):

Es kann also sein, dass man für optimale Resultate mit beiden Schiebereglern etwas "herumfummeln" muss. Wie auch immer, stellen Sie das Bild nach Ihrem Geschmack ein!

Und hier wäre das (vorläufige) Endresultat (das natürlich Geschmacksache ist...):

Je nach Motiv füge ich manchmal einen Schärfungsschritt hinzu ("Überarbeiten > Unscharf maskieren..."). Das mache ich normalerweise bei Kugelsternhaufen und einigen offenen Sternhaufen.

Und hier noch einmal das Foto von M 81 vor und nach der Bearbeitung in Adobe PSE:

    

M 81 - unbearbeitet

 

M 81 - bearbeitet

 

M 81 - bearbeitet ohne Schritt 1 (ohne Tiefen/Lichter)

 

M 81 - alternativ bearbeitet

Zur Illustration zeige ich noch zwei weitere Bearbeitungen: rechts eine stärkere Bearbeitung bei der Tonwertkorrektur, links eine ohne den Tiefen/Lichter-Schritt und dafür mit höheren Werten bei der Tonwertkorrektur.

 

Fazit

Diese einfache Bildbearbeitung dient nur dazu, das Erscheinungsbild von Astronomiefotos bezüglich Helligkeit und Kontrast und ggf. Schärfe zu verbessern. Es findet keinerlei Bearbeitung der Farben statt, das ist für mich zu sehr "Geschmacksache"...

 

Links

 

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29.03.2022