Sony RX10 M3: Einführung

Zweck meiner Sony RX10 M3-Seiten | Wie ich Sony RX10 M3-Besitzer wurde | Nun bin ich Sony RX10 M3-Besitzer... | Würde ich anderen eine Sony RX10 M3 empfehlen?

 

Zweck meiner Sony RX10 M3-Seiten

Meine Sony RX10 M3-Seiten sollen Besitzern der Sony RX10 M3 sowie Leuten, die es werden wollen, als nützliche Informationsquelle dienen. Ich habe aber weder die Absicht eine vollstängige noch eine stets aktuelle Informationsquelle anzubieten, denn ich für ein solches Projekt mangelt es mir an Zeit. Der Schwerpunkt liegt bei meinen Seiten auf dem Berichten persönlicher Erfahrungen mit dieser Kamera, und damit hoffe ich, anderen den einen oder anderen nützlichen Tipp geben zu können.

Hinweis: Ich verwende die Sony RX10 M3 meistens im P-, manchmal auch im A-Modus. Deshalb werde ich hier auf die folgenden Betriebsarten und Spezialitäten nicht eingehen: Intelligente Automatik, Überlegene Automatik, Motivprogramme, Kreativmodus, Bildeffekte, und viele andere "Gimmicks". Sicher habe ich noch einige vergessen, die hier auch nicht behandelt werden...

 

Wie ich Sony RX10 M3-Besitzer wurde

Eigentlich besitze ich genügend Kameras, aber ich lese immer wieder in Foren, dass andere Fotografen auch mit dem Problem kämpfen, eher zu viele als zu wenige Kameras zu besitzen. Nun gut, ich habe eine weitere vermeintliche Lücke in meiner Ausrüstung entdeckt, nämlich eine Kamera mit viel Zoom, Sucher und guter Bildqualität für den Urlaub und zu Hause, um Schmetterlinge und Blumen auch aus größerer Entfernung knipsen zu können. Für diesen Zweck hatte ich die kompakte Panasonic TZ202 im Frühjahr 2018 angeschafft, aber leider zeigte sich, dass ihr Zoombereich für Schmetterlinge nicht ganz ausreichte. Versuche mit dem elektronischen Zoom (bis 720 mm) erbrachten zwar eine ausreichende Größe der Objekte, aber eine teilweise träge Reaktion der Kamera und vor allem eine nicht befriedigende Bildqualität. Vor allem bei höheren ISO-Werten fand ich auch insgsamt die Bildqualität der TZ202 im Vergleich zu meiner Sony RX100 M4 nicht überwältigend. Testberichte bestätigten dies, indem sie zeigten, dass die Panasonic um einen Lichtwert (oder ISO-Wert) hinter den Sonys "hinterherhinkt".

Abbildung: Die Sony RX10 M3

Kurzfristig hatte ich auch immer wieder mit einer Panasonic Lumix FZ1000 mit 25-400 mm Brennweite (äquiv.) geliebäugelt. Der Sucher und das Autofokus-Tempo haben mich beim Ausprobieren im Geschäft beeindruckt. Letztenendes bieben dann doch gewisse Zweifel an der Bildqualität (die der Sony RX100 wird als besser eingestuft), so dass ich mich erst einmal für eine Sony RX100 M4 und später für die Panasonic TZ202 entschieden habe. Es zeigte sich auch, dass der Unterschied zur TZ202, was Zoombereich und Bildqualität angeht, nicht einen Umstieg auf die "Große" rechtfertigte.

Ich war also mit meiner Situation unzufrieden, aber die einzige Verbesserungsmöglichkeit in der 1"-Sensor-Klasse mit großer Brennweite wurde von der Sony RX10-Serie geboten, auch wenn Größe, Gewicht und Preis für mich zunächst dagegen sprachen. Letztenendes bin ich dann aber doch bei der "Königin" der 1"-Sensor-Klasse gelandet, also der Sony RX10, wenn auch nicht der allerneuesten Version. Doch Sensor und Optik entsprechen der neuesten Version, nur der Autofokus kommt an diese nicht heran. Den Ausschlag gegenüber der Panasonic FZ1000 haben die größere Endbrennweite (600 statt 400 mm) und die durchgängig bessere Qualität des Objektivs gegeben. Und nun hoffe ich nach der Entscheidung für die Sony RX10 M3, dass eine Brennweite bis zu 600 mm für Schmetterlinge auch wirklich ausreichen wird (es ist gerade Winter...) - und ein bisschen "Clear Zoom" könnte ich ja auch noch dazuschalten...

 

Nun bin ich Sony RX10 M3-Besitzer...

Aber erst seit dem 17.12.2018, und deshalb kann ich noch nicht viel zu diesem Thema schreiben. Trotzdem habe ich inzwischen eine Seite mit ersten Erfahrungen angelegt und möchte deshalb auf diese Seite verweisen. Hier ist ein Auszug aus dieser Seite!

Was soll ich nach einigen wenigen Monaten Nutzung über die Sony RX10 M3 sagen? Zunächst einmal, dass ich mich an sie gewöhnen musste. Zweitens, gebe ich hier einige erste Beobachtungen zum Besten:

  • Die Kamera ist in der Tat groß und schwer.
  • Sie hat eine ganze Reihe externer Tasten und Bedienelemente, was Kompaktkameras nicht bieten. Daher ist es weniger nötig als bei Kompaktkameras, in die Menüs "einzutauchen". Andererseits muss ich mich wieder an diese Tatsache gewöhnen, einschließlich der Verwendung des Displays auf der Oberseite der Kamera für einige Einstellungen...
  • Das Sucherbild ist vergleichsweise groß, was ich sehr schätze. Obwohl ich die Pixel erkennen kann, was bei Suchern mit geringerer Vergrößerung (und gleicher Auflösung) nicht der Fall ist, ist es wirklich die Größe, die für mich wichtig ist, und das nicht nur für die manuelle Fokussierung, sondern auch ganz allgemein.
  • Die Kamera ist trotz ihres Gewichts dank ihres Handgriffs leicht zu transportieren. Aber aus Sicherheitsgründen benutze ich dabei immer eine Handschlaufe...
  • Die Festplatte meines Computers wird jetzt viel schneller voll - dank des 20 MP-Sensors und der JPEG-Bilder in "extra feiner" Kompression, was zu größeren Bilddateien führt.

Foto: Meine Sony RX10 M3 - etwa 1100 g schwer...

 

Würde ich anderen eine Sony RX10 M3 empfehlen?

Auch dazu gehört erst einmal ein wenig Erfahrung mit der Kamera. Aber soviel kann ich jetzt schon sagen: Wer eine kompakte Hosen- oder Jackentaschenkamera sucht, ist mit dieser Kamera nicht gut beraten. Wer jedoch die gleichen oder ähnliche Anforderungen hat wie ich, dem oder der würde ich die Kamera durchaus empfehlen. Und wer noch etwas Geld übrig hat, sollte vielleicht nach Nachfolgemodell RX10 M4 mit besserem Autofokus wählen...

 

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09.02.2019